Tungöl Natur 5 Liter ( chinesisches Holzöl ) Farbmanufaktur Werder

EUR 69,99 Buy It Now 8d 3h, EUR 6,20 Shipping, 14 Tage Returns, eBay-Käuferschutz

Seller: Top-Rated Seller klinkerw (1.255) 100%, Location: Märkisch Linden OT Werder, Ships to: DE, Item: 233213483855 TUNGÖL NATUR weil unsere Produkte auf Jahrhunderte alte Erfahrungen basieren ! Sie bieten auf Tungöl - Holzlöl auch als als chinesisches Holzöl oder wood tree oil bezeichnet Tung Öl gehört wie das Leinöl zu den fetten , trocknenden Ölen. Das reine hier angebotene Tungöl entspricht der DIN und enthält dementsprechend keinerlei andere Öle, Zusatzstoffe oder Verdünnungen. Es ist thermisch nicht vor behandelt. Tungöl wird zur Behandlung hochwertiger Holzoberflächen eingesetzt. Im Vergleich zum Leinöl trocknet es fester mit einem seidenmatten Glanz. Wir beziehen es direkt vom Großimporteur und füllen es in der Farbmanufaktur Werder ab. ...zum Shop Farbmanufaktur Werder Beschreibung Der Leinölanstrich Holz und Farbe Holz und Farbe Begriffe über unsere Produkte Transport und Lagerung Versandkosten Kombiversand Beschreibung Allgemeines Tung Öl wird aus den Nüssen des Holzölbaumes (Vernicia fordii) in Asien, den USA und Südamerika gewonnen. Das Öl wurde historisch nur als Holzöl oder chinesisches Holzöl bezeichnet und ist das Bindemittel der berühmten chinesischen und japanischen Holz- und Papiermalereien. Unter dem Namen in Holzöl ist es in der CAS Datenbank registriert. Tungöl polymerisiert und oxidiert ähnlich wie Leinöl, trocknet jedoch schneller und bildet eine harzartige, relativ harte, matte Oberfläche. In dicken Schichten trocknet die Oberfläche in einem weißen Eisblumenmuster . Aus diesem Grund ist überstehendes Öl vor dem Festwerden unbedingt zu verreiben. Sinnvoller Weise wird es dünn mit einem Lappen oder Schwamm aufgetragen. Wird Holz ausschließlich mit TUNG Holzöl behandelt, bleibt die natürliche Holzfarbe im Wesentlichen erhalten. Sehr gut ist es zur Imprägnierung von Hartholz geeignet . Reines Tung Öl eignet sich auch hervorragend als Polieröl für Drechsel- und Schnitzarbeiten und zur Pflege von schwach saugenden Harthölzern . In der Malerei besteht bei alleiniger Verwendung des Tungöls eine hohe Versprödungs- bzw. Rissgefahr. Daher wird es meist in Mischung mit Leinöl bzw. Leinölfirnis verwendet. Bis 20 % dem Leinölfirnis zugesetzt, beschleunigt es die Trocknung und verringert die Quellung durch Wasser. Mit Leinöl gemischt, wird eine besonders gute Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit erreicht. Alle Öle sollten jedoch bei ca. 120 bis 150°C warm vermischt werden. Das TUNG Holzöl auf kleiner Flamme nur langsam unter ständigem rühren erwärmen, da es bei 250 bis 300°C schlagartig polymerisiert und dampfend geliert. Die Verkochung aus Leinöl und TungÖl wird als Tungöllack bezeichnet. Eine Mischung aus Nadelholzteer , Leinöl und TUNG Holzöl ist in den USA als "boat soup" weit verbreitet Holzöl hat den typischen Geruch, welcher nach der vollständigen Oxidation verschwindet. Der Geruch weicht von Hersteller zu Hersteller ab. Die Trocknung des reinen Tungöles hängt sehr stark von den Trocknungsbedingungen ab. Bei 25°C und Sonnenschein ist es innerhalb von 2h fest. Bei 20°C im Keller nach Wochen bis Monaten. Häufig wird es auch für die Pflege von Möbeln in Wohnungen empfohlen. Technisch ist Holzöl hierfür ein hervorragendes und seit Jahrhunderten eingesetztes Produkt, jedoch sollten Sie vor dem Einsatz in Innenräumen die Geruchsentwicklung testen. Citrusterpene kann den Geruch teilweise überdecken. Unser TUNG Holzöl Natur enthält keine Lösungsmittel, keine Sikkative oder andere Zusatzstoffe. Es ist ein 100% Naturprodukt und ökologisch wertvoll, da zur Gewinnung eine nachhaltige Waldwirtschaft notwendig ist. Anwendung Tungöl ist ein dickflüssiges Öl. Im Regelfall muss es mit Balsamterpentin oder Citrusterpene verdünnt werden. Alternativ gut ein polieren. Es wird immer nur bis zur Sättigung in dünnen Schichten aufgetragen. Sammelstellen sind unbedingt zu verreiben, da es an diesen Stellen milchig weiß mit Runzelbildung trocknet. Auch wenn TungÖl ist ein MUSS für jeden WoodWorker und des ambitionierten Holzliebhabers ist. Es braucht Sonne zum Trocknen und gibt dafür einen einmalig schönen Glanz wieder. Kein anderes Produkt dankt die Arbeit des Meisters, wie es dieses Öl macht Den Lehrling ärgert es gerne Vor den großflächigen Einsatz sollten sie unbedingt eigene Test vornehmen. Einsatz von Holzlack, Leinöl- und Tung -Holzölprodukte in Innenräumen Leinöl- und Tung Holzöl -Produkte bilden beim Trocknen(Oxidieren) den typischen Geruch. Dies ist kein Mangel. Dieser Geruch kann je nach Verarbeitung (niedrige Temperaturen, wenig UV Licht, hohe Luftfeuchtigkeit, dicke Schichten, unsauberes Verstreichen ) längere Zeit bis Monate anhalten. Im Innern eines Schrankes, welcher im kühlen, feuchten und dunklen Keller steht, wird Leinöl nur sehr langsam trocknen. Da hilft kein Sikkativ, nur ein Platz an der Sonne. Bitte beachten Sie unbedingt diesen Hinweis.In jedem Fall ist für gute Lüftung zu sorgen. Hinweis zu Lagerung Das TungÖl Natur ist ein reiner Naturstoff. Wie alle pflanzlichen und tierischen Fette kristallisieren die Fettsäuren mit abnehmender Temperatur. Beim TungÖl zeigt sich dieses Verhalten unter Umständen bereits ab 20°C. Es wird darunter scheinbar dunkler, dann milchig trüb und bei Minusgraden buttrig fest. Durch Erwärmung auf 40°C kann man diese Veränderung wieder rückgängig machen. Eine Lagerung bei tiefen Temperaturen schadet dem Öl nicht. Jedoch sollte das Öl bei der Anwendung mindestens 20°C warm sein Wie bei allen Naturstoffen unterliegt das genaue Verhalten bei Temperaturänderungen weiten Schwankungen und ist von Jahr zu Jahr verschieden. Das Tungöl polymerisiert aber unter Einwirkung von Licht und Sauerstoff. Es sollte immer in verschlossenen Gefäßen vor Licht geschützt ( z.B. Karton) gelagert werden. Richtig gelagert und vor der Anwendung ggf. erwärmt, ist es fast unbegrenzt verwendbar. Zusammensetzung reines Tungöl ( Holzöl ) CAS-Nr.: 008001-20-5 alternative Produkte Lackleinöl, Lackleinöl Firnis, Tungöllack , farbloser Holzlack (auch in unserem Shop erhältlich.) Vorsicht : Mit Öl getränkte Lappen können sich selbst entzünden, deshalb breit gelegt trocknen lassen oder kontolliert verbrennen. Die Zwischenlagerung der Lappen in einem luftdichten, feuerfesten, verschließbaren Behälter oder unter Wasser. Hinweis zum Transport Das Produkt ist beim Transport kein Gefahrgut Sicherheitshinweise Bezeichnung des Stoffes: Tungöl - Holzöl Natur Gefahr bestimmende Stoffe : Tungöl ,Holzöl CAS-Nr.: 8001-20-5 EINECS-Nr.:232-272-3 H317 kann allergische Hautreaktionen verursachen Signalwort: Achtung P260 Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P280 Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung /Augen schutz /Gesichtsschutz tragen P303 P361 P353 bei Kontakt mit der Haut ( oder dem Haar)alle beschmutzten, getränkten Klei dungs stücke sofort ausziehen; Haut mit Was ser abwaschen/duschen P333 P313 bei Hautreizung oder Ausschlag ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen Der Leinölanstrich Holz und Farbe einige Hinweise vor dem Streichen copyright© Farbmanufaktur Werder Diffusion offen oder Diffusion dicht ? Leinöl , Holzteer TungÖl - Diffusion offen oder dicht ? Gewinnung von Leinöl - Lackleinöl Der Schichtaufbau bei Leinölanstrichen Nadelholzteer Anstriche Schlammfarben Holz und die Natur Holz ist ein Naturstoff, der sich im Kreislauf des Lebens befindet. Wenn er als Baustoff eingesetzt wird, ist sein Leben vorbei. Die Sonne (UV Strahlen) und der Regen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Pilze und Bak te rien ihn zersetzen können und die Nährstoffe für die nächste Generation entstehen Entziehen wir den Pilzen die Lebens grundlage, dh. das biologisch verfügbare Wasser , brauchen wir sie nicht vergiften und das Holz bleibt uns lange erhalten. Biologisch verfügbar ist nur das flüssige Wasser, welches durch Niederschläge direkt in das Holz eindringen kann bzw. durch die Holzfasern, Mikrorisse usw. eingesaugt wird. Und lässt sich der konstruktive Holzschutz nicht ausreichend realisieren, so muss schon bei der Plannung an die Instandhaltung gedacht werden damit zukünfig das kranke vom gesunden Holz getrennt werden kann. Fehlerhafte Konstruktion und falsche Anstrichtechniken sind der Garant dafür, dass sich der Kreislauf der Natur schließt und das Holz in Nährstoffe zerfällt. ( Irgendwo habe ich mal den Spruch gelesen "...wenn der Zimmermann und der Maler verheiratet sind , werden beide reich...".) Hier setzt unser System an. vorbeugender Holzschutz Holz muss vor stehender Nässe geschützt werden. Dach über stände, das Versiegeln der Stirnflächen, Ablauf öff nungen und keine waagerechten Flächen sind der erste Schritt. Der Konstrukteur des Werkes bestimmt die Lebensdauer, der Anstrich kann ihn nur unterstützen . Diffusion offen oder Diffusion dicht Bei der Diffusion wandern Moleküle von der Seite der höheren Konzentration in Gebiete mit einer niedrigen Konzentration bis es ein Gleichgewicht gibt. Trockenes unbehandeltes Holz nimmt an feuchten Tagen Wasserdampf auf und gibt es an trockenen Tagen wieder ab . Bis zu einer bestimmten Holzfeuchte ( Fasersättigung ) quillt es bzw. zieht sich zusammen, dass Holz arbeitet. Ist die Fasersättigung erreicht , kann das Holz kein Wasser mehr aus der Luft aufnehmen Dringt an einer Stelle Wasser in flüssiger Form in das Holz, muss das Holz soviel Wasser abgeben, dass an keiner Stelle eine Fasersättigung eintreten kann, denn an den gesättigten Stellen greifen die Pilze an . Diffusion dichte Anstriche (übliche Industrie Farben ) sollen das gesamte Holzteil mit einer Schicht ummanteln , die absolut dicht ist. Dies klappt sehr gut ,wenn das Holz sehr trocken ist (unter 15% ) und anschließend der Anstrich durch Tauchen aufgebracht wird. Leider sind die Moleküle dieser Anstriche so groß, dass sie kaum in das Holz eindringen können, es bildet sich also nur eine Schicht auf dem Holz, darum "...Schicht bildende Anstriche ..." . Ausgangspunkt dieser Anstriche sind sehr harte Harze. Damit sie nicht bei jedem Temperaturwechsel reißen, fügt man ihnen Weichmacher hinzu.Doch irgend wann kommt der Zeitpunkt wo sie verdampft sind bzw. ihre Wirkung verloren haben. Jetzt muss der Anstrich erneuert werden, dh. abschleifen, das Holz auf unter 15% Holzfeuchte bringen und mindestens zwei neue Anstriche aufbringen, ggf noch eine Grundierung. Wird dies nicht gemacht und der Laie erkennt diesen Zustand sehr schlecht, schlägt die Physik und die Natur zu. Der Lack reißt. Durch die entstandene Kapillarität wird jeder Tropfen Wasser eingesaugt, auch dann noch wenn die Fasersättigung erreicht ist. Der nächste Sonnentag erwärmt den Anstrich auf bis zu 80°C, wodurch sich ein enormer Dampfdurch aufbaut. Der Anstrich wird vom Holz gelöst, Jeder Tropfen Wasser wird beim nächsten Regen eingesaugt. Der Pilz verrichtet sein Werk unter dem Lack. Jedoch sieht man es erst, wenn die Farbe abblättert und die Zellulosefasern herunter hängen. Garantie vom Lackhersteller und der Malermeisterschaft gibt es nicht, da man ja selbst den richtigen Zeitpunkt verpasst hat. ( Die RAL fordert 9 Monate Haltbarkeit unter Versuchsbedingungen, gute Farbenhersteller nennen 2 bis 7 Jahre Haltbarkeit !!!??? ) Also diffusionsdichte Anstriche können wirken , können auch lange schützen ,wenn man dafür Sorge trägt,dass sie dicht bleiben . Maßhaltige Bauteile , wie Fenster und Türen, dürfen nach den anerkannten Regeln der Malermeisterschaft nur mit diffusionsdichten Anstrichen versehen werden. Diffusion offene Anstriche. Diese Anstriche sind nie richtig dicht. Wasserdampf kann von Aussen in das Holz, aber auch von Innen an die Luft abgeben werden. Sind sie intakt kann kein flüssiges Wasser eindringen und damit ist kein biologisch verfügbares Wasser im Holz vorhanden. Erwärmt die Sonne das Holz kann der entstehende Dampfdruck abgebaut werden, der Anstrich wird nicht abgesprengt. Befinden sich aber Risse im Holz , in welches das Wasser direkt eindringen kann, sind auch die diffusionsoffenen Anstriche nur selten in der Lage das Holz zu trocknen. Das gleiche Problem tritt auf, wenn auf der Seite der hohen Luftfeuchtigkeit ein offener Anstrich verwendet wird und zur anderen Seite ein dichter Anstrich. Regelmäßig ist bei Fenstern, Türen und Fachwerken dies zu sehen. Wegen dem Regen werden die Außenseiten öfter gestrichen . Jedoch die warme Luft im Innern drückt das Wasser in das Holz und es kann nur schlecht hinaus. Es dringt mehr Wasserdampf , der durch das Temperaturgefälle auch noch kondensiert (Taupunkt) , ein als nach Aussen abgegeben werden kann. Dann schlägt wieder die Physik und die Natur zu. Eine alte Malerregel sagt "... 3 mal Innen 2 mal Außen streichen, wobei es Innen auch einmal mehr sein kann..." oder diffusionsdichter Endanstrich Innen und Außen offen. Leinöl , Holzteer TungÖl -- Diffusion offen oder dicht ??? In einem bekannten Blog wird über dieses Thema gestritten Ein Bausachverständiger behauptet "....Leinölanstriche sind der beste Nährboden für Pilze, Leinölfarben sind sehr diffusionsdicht und führt Tabellenwerte an ... empfiehlt moderne Akrylanstriche...Leinölfarben schaden dem Holz..." Ein bayrischer Handwerker meint hierzu "... die Haltbarkeit der alten Farben kann man überall sehen, ... man kann auch überall die Fäulnis durch die modernen Anstriche sehen... er bleibt bei dem Bewährten, egal was die Tabellen sagen...". Eine Reise durch Bayern zeigen die verheerenden Zerstörungen durch die Dickschicht - Lasuren und wie die Bewohner resignierend den Kampf mit den Anstrichen aufgegeben haben. Wie so oft ist die Wahrheit nicht einfach. Die Aussage des Bausachverständigen "...Leinölanstriche sind der beste Nährboden für Pilze..." basiert auf eine weit verbreitete Unkenntnis. Nimmt man einfaches Leinöl, wie es zu Lebensmittel- oder Futterzwecken gepresst wird, ob kalt oder warm, dann hat man zwar ein billiges Öl , aber auch eine Pilzfarm. Bereits Emil Winckler im Buch "Die Lack-und Firnisfabrikation" von 1859 beschreibt den hohen zeitlichen Aufwand der Reinigung von Leinöl . Als eine neue Möglichkeit nannte er die Reinigung mit konzentrierter Schwefelsäure, die alles zerstört was kein Öl ist. Achtet man heute darauf, dass das Leinöl (Leinölfirnis ) auf Basis von Lackleinöl nach DIN EN 150:2007 gefertigt wurde, dann enthält dieses kein "Pilzfutter". Bei allen anderen Produkten sollte man den Hersteller nach dem PAT-Wert (Phosphorsäure - Test ) fragen. Wenn sich stehendes Wasser auf einen Anstrich bildet, wird sich immer ein sekundärer Pilzbefall zeigen. ( Sekundär bedeutet, dass der Pilz nicht vom Träger lebt , sondern von den Inhaltsstoffen im Wasser und Staub) . Hier liegt ein baulicher Mangel vor. In einem solchen Fall wird sogar Glas vom Pilz besiedelt und Glas enthält wahrlich keine Nährstoffe für Pilze. Der Bausachverständige beweist an hand von Tabellen, dass Leinöl- Anstriche nicht so diffusionsoffen sind , wie häufig angenommen wird. Diesmal hat er recht. Aber die Beobachtungen des Handwerkers können nicht falsch sein, da die Praxis das Kriterium der Wahrheit ist. Sogar das Frauenhofer Institut empfiehlt für die Restaurierung historischer Gebäude Leinölfarben. Leinölfarben sind aber nie ganz gasdicht, was bedeutet, dass der Dampfdruck bei Sonnenschein die Farbe nicht absprengen kann. Die hervorragenden Eigenschaften eines richtig gearbeiteten Leinölanstriches ergeben sich aus einer Vielzahl von Faktoren, die man kennen sollte um einen handwerklich sauberen Anstrich zu bekommen. Das häufig angetroffene Argument "... eingedrungenes Wasser kann wieder verdunsten..." zählt nicht, denn kann flüssiges Wasser in das Holz eindringen, ist der Anstrich beschädigt und nicht dicht. Richtig ist, dass Leinöl so diffusionsoffen ist, dass es das Holz trocknet, so dass die Fasersättigung nicht erreicht wird. Ein intakter Anstrich verhindert das Eindringen von biologisch verfügbaren flüssigem Wasser. Gewinnung von Leinöl - Lackleinöl Leinöl wird aus dem Samen des Gemeinen Lein (Linum usitatissimum), auch Saat-Lein oder Flachs genannt, gewonnen. Der Lein ist eine uralte Kulturpflanze, da alle Bestandteile der Pflanze genutzt werden konnten. Die Stängel dienten zur Herstellung von Leinen für Kleidung, Säcke und Schnüre. Der unbeschädigte Samen ließ sich gut lagern. Durch seinen hohen Ölgehalt von bis zu 40% konnte man Öl für die Ernährung , für Seifen , als Leuchtmittel sowie für Mittel zur Imprägnierung und für Anstriche gewinnen. Der Rest der Pressung, der sogenannte Ölkuchen, war durch seinen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, Enzymen , sowie von Roheiweiß (bis zu 30% im ungepresstem Samen) ein hervorragendes Ernährungsmittel und Tierfutter. Das Öl wird heute durch Extraktion mit einem Lösungsmittel oder durch Pressung des Samens gewonnen. Häufig wird zwischen kalt gepresstem und heiß gepresstem Öl unterschieden. Für die Ernährungsöle ist sicherlich das konventionell kalt gepresste Öl das Beste. Im Bereich der Gewinnung von Leinöl für technische Anwendungen wird regelmäßig suggeriert nur das kalt gepresste Öl sei gut. Diese Propheten verstehen nicht die Bedeutung des Leins. Heutige Ölmühlen gehen sehr vorsichtig mit der Saat um , da der Ölkuchen viel wertvoller ist als das Öl. Nach BSE und anderen Skandalen und der Überfischung der Weltmeere darf an Wiederkäuer kein tierisches Eiweiß mehr verfüttert werden. Der Ölkuchen aus schonend gepressten Saaten ist hier eine Alternative. Auch die Raffinerien ( ein böses Wort für eine gute Sache ) , die Lackleinöl herstellen, wollen das Öl aus der Gewaltpressung nicht, weil im Ergebnis nur die ungesättigten Fettsäuren brauchbar sind . Der Teil, der zusätzlich durch die Gewaltpressung gewonnen wird , wird von diesen wieder entfernt. Schön auch dass das Leinöl nicht als Kraftstoff taugt. Nach der Pressung wird das Leinöl für den vorgesehenen Anwendungsfall gereinigt. Soll es für Farben und Lacke als Lackleinöl nach DIN verwendet werden, wird es entsäuert . Mittels einem basischen Stoff wie Ätznatron werden die gesättigten Fettsäuren verseift . Anschließend kann man sie mit Wasser aus waschen. entschleimt. Hierunter versteht man die Entfernung von allen Bestandteilen, die nicht trocknen (fest werden) Eine Möglichkeit ist mit Lösungsmitteln das Öl zu lösen . Wasser und Eiweiße usw. bleiben übrig. Das Lösungsmittel wird wieder verdampft und das reine Öl setzt sich ab. Das Lösungsmittel kann immer wieder verwendet werden. Auch der thermische Prozess ist ein Kreislauf. gebleicht. Das Öl wird mit Kaolin ( China Clay ,Bleicherde) vermischt. Die feinsten Schwebeteile setzen sich daran fest und können dann ausgefiltert werden. Die Bleichung wandelt nicht das Öl um oder verändert es , es ist lediglich eine physikalische Reinigung. Soll es als Leinöl - Standöl verwendet werden, wird es bei 300°C ohne Sauerstoff über einige Zeit gekocht. Hierbei dickt das Lackleinöl ein und polymerisiert. Es erhält neue Eigenschaften. Der Schichtaufbau bei Leinölanstrichen Im Nachfolgendem möchte ich ihnen einige Hinweise geben. Dies sollen keine Vorschriften sein " ... nur so darf es gemacht werden ..." , sondern Hinweise wie könnte man es machen. Wie es gemacht wird, entscheidet immer der Anstreicher. Er allein sieht das Material, er allein kennt seine Zielvorstellungen, er allein muss die Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg tragen. Man sollte immer beachten. Holz ist ein Naturstoff, Leinöl ist ein Naturstoff, das Wetter macht so wie so was es will und dazwischen steht der Anstreicher. Grundierung Nochmals: Nur das flüssige Wasser im Holz ist biologisch verfügbar und nur wenn flüssiges Wasser im Holz ist, kann es verfaulen. Darüber sind sich die Chemie - Farben und die Leinöl, Tungöl und Holzteer Vertreter einig. Also muss das Holz im Aussenbereich abgedichtet werden. Wie man dies erreicht, welches Verfahren den besten Erfolg hat und auf Dauer den geringsten Aufwand mit sich bringt, darüber wird gestritten. Die Grundierung verhindern das Wasser in das Holz gelangen kann und sorgt dafür das die Lackierung auf dem Holz haftet. Die Industriefarben - Vertreter empfehlen meist ein Holzschutzmittel. Mit Leinöl geht dies anders. Leinöl ist der ideale Grundstoff. Durch die sehr kleinen Teil chen und seine relativ langen Trocknungszeit dringt es tief in das Holz ein und verschließt alle Poren. Bei hohen Durchtränkungen bildet sich nur an der Oberfläche eine feste Haut , das Öl im Innern bleibt lange flüssig und verschließt Mikrorisse. Wasserdampf kann jedoch ungehindert austreten. Das Holz wird nach Möglichkeit vor dem Verbauen in unsikkativen Lackleinöl getränkt. Hierzu sollte das Holz möglichst trocken sein, denn um so leichter kann das Öl eindringen . Das Öl darf nur sehr langsam trocknen (fest werden) ,denn um so mehr Zeit hat es einzudringen, um so dicker wird die Schicht im Holz ,die mit Leinöl getränkt ist , durch die kein Wasser kann. Es gilt um so höher der Verbrauch, um so besser die Wirkung. Wer mit einem geringen Verbrauch wirbt, versteht die Zusammenhänge nicht. Die Eindringtiefe kann man wie folgt abschätzen: Verbrauch in Liter pro Quadratmeter mal 2 gleich Eindringtiefe in mm (Auch im Anstrichsverfahren sind auf der Fläche bis zu 1mm erreichbar, Mikrorisse werden tiefer geschlossen. Schichtbildende Industrie - Farben haben eine Dicke bis 0,1 mm.) Die Grundierung mit Leinöl ist mechanisch sehr stabil, da sie durch die Holzfaser verstärkt wird. Arbeitet man mit dem Pinsel oder der Rolle wird so lange nass in nass gestrichen wie das Holz saugt. Die Hirnholzschnitte werden am besten einige Zeit in Öl gestellt. Jenach Witterungsbedingungen (Stunden oder dem nächsten Tag ) wird das Holz nach der Entnahme bzw. dem Streichen mit einem Lappen abgerieben. Es soll kein Öl auf dem Holz stehen. Jetzt braucht das Holz ein zwei Wochen Ruhe. Es zählt das Öl was sie in das Holz bekommen, nicht dass was oben steht. Soll das Holz im Innenbereich verwendet werden, wird es nur mit einem in Öl getränktem Lappen abgerieben. Sollte sich jetzt zeigen ,dass das Holz noch stark saugt, wird die Prozedur wiederholt. Ansonsten kann das Holz verbaut werden. Bitte darauf achten , dass neue Schnitte nach getränkt werden. Sollte die Gefahr bestehen, dass Hirnflächen mit Wasser in Kontakt kommen und man diese nach dem Verbauen nicht mehr versiegeln kann , sind sie jetzt mit Hirnholzversiegelung zu streichen. Geben sie dem dem Holz Zeit , es soll austrocknen und auch mal Regen bekommen, damit vor dem nächsten Schritt sich die Schwundrisse gebildet haben. Wird eine Deckel - Boden - Schalung gefertigt ,werden erst die Böden verbaut, dann gestrichen und dann die Deckel streichen. Verwendet wird hierzu Lackleinöl Firnis. Dieser schließt schneller die Oberfläche. Eine gute Idee ist es den Firnis mit farbigen Firnis einzufärben. Dies hat zwei Vorteile, ersten hat man schon Farbe auf dem Bau und zweitens besteht nicht die Gefahr, dass beim Zusammenziehen ungestrichene Bereiche zum Vorschein kommen . Eine gute Idee ist es , den Deckanstrich erst im nächsten Jahr auf zu bringen, da sich dann schon die meisten Schwundrisse gebildet haben. Deckanstrich - Lackierung Bevor es hiermit los geht, müssen alle Hirnholzflächen versiegelt werden. Weiterhin sind alle Risse und Astlöcher zu verkitten. Macht man dies nicht, wird hier Wasser eindringen und das Holz von innen verfaulen. Die vorherigen Anstriche müssen gut durchgetrocknet sein. Leinöl und Leinölfirnisse sind als Naturstoffe allein wenig beständig. Durch ihre Offenporigkeit erleiden sie schnell einen Sekundären Pilzbefall. Dies ist erkennbar an der Blaufärbung. Mehrfach nur mit Leinöl übergestrichen, erhält man durch die Jahre das berühmte Fachwerksschwarz. Solche Anstriche werden lediglich alle ein - zwei Jahre abgewaschen und nach geölt. Soll ein höherer Schutz und eine beständige Farbgebung erreicht werden, verwendet man pigmentierte Anstriche. Pigmente sind feinste Teilchen , die durch das Bindemittel Leinöl verklebt werden. Ein solcher Anstrich legt sich wie ein Putz auf das Holz. Der Anstrich versprödet aber nicht, sondern wird mit den Jahren durch Sonne , Wind und Wasser von Aussen abgetragen. Da unter dem Anstrich noch die Grundierung sitzt und diese zuverlässig das Eindringen von flüssigem Wasser verhindert, ist das Holz weiterhin vor Fäulnis geschützt. Den Zustand des Anstriches kann auch ein Laie gut erkennen, ein unterfaulen gibt es nicht, Leinölfarben sind ehrlich. Ist der Zeitpunkt der Renovierung gekommen , wird ein solcher Anstrich mit Wasser und etwas haushaltsüblichen Spülmittel gereinigt. Anschließend wird er einfach übergestrichen. Das im neuen Anstrich enthaltene Leinöl verfestigt die darunter liegende Farbschicht wieder. Ein Abschleifen der alten Farbe ist nicht notwendig. Als Deckanstrich kann verwendet werden: farbiger Firnis Er besteht lediglich aus Pigmenten , Lackleinöl, Dispergieradditiv und Sikkativ. Er ist eine reine Ölfarbe. Holzlack Dieser wird eingesetzt, wenn schneller eine höhere Blockfestigkeit erreicht werden soll, eine höhere Wetterbelastung zu erwarten ist oder auf kritischen Untergründen. Er enthält zusätzlich Kolophoniumester ( neutralisiertes Kiefernharz ) und ein langöliges Leinölester ( Alkyd ) und natürliche Verdünnung. Durch diese Zusätze trocknet der Anstrich bedeutend schneller ohne aber die wesentlichen Eigenschaften der reinen Ölfarbe zu verlieren. Beide Anstrichsarten sollten im Erstanstrich mindesten zweimal aufgetragen werden. Nadelholzteer Anstriche Der Einsatz von Holzteeren als Konservierungsmittel hat vielleicht die längste Tradition. Holzteer fällt bei der Verkohlung , erwärmen von Holz ( Pyrolyse ,Verkohlung ) ohne Sauerstoff , an. Lediglich der Teer aus Nadelhölzern ( Pine Tar ), da er auch Harzbestandteile enthält, ist für die dauerhafte Konservierung im Aussenbereich geeignet. Buchenholzteer und andere Laubholzteere sind wasserlöslich und werden in der Human- und Tiermedizin eingesetzt. reiner Holzteeranstrich Auch dieser Anstrich basiert auf dem oben beschriebenen Prinzip, dass eine wasserdichte Schicht im Holz gebildet wird. Voraussetzung hierfür ist eine gute Saugfähigkeit des Holzes. Bereits mit Anstrichen behandelte oder frisch gehobelte Bretter sowie Tropenholzer sind wenig geeignet. Der schwedische Autor Sven-Gunnar Håkansson empfiehlt im Buch "Blockhäuser und Hütten selbst gebaut" 1976 (erschienen in Vincentz Verlag ) die Vorgehensweise so. "....Im Frühjahr nach dem Aufbau, wenn das Holz wieder trocken ist und sich die Schwundrisse gebildet haben , wird das Blockhaus mit erwärmten unverdünntem Teer gestrichen. Dieser Anstrich wird lange Zeit klebrig bleiben und an der Sonnenseite wird der Teer ablaufen . Im darauf folgendem Jahr wird dies wiederholt. Die Abstände zwischen den Anstrichen verlängern sich bis man nur noch besonders belastete Stellen streichen brauchen....." Diese rustikale Methode ist sicherlich nicht für alle Einsatzfälle geeignet. Es geht auch etwas eleganter. Hierzu wird der Holzteer mit Balsamterpentin etwas verdünnt und das Holz damit gestrichen. Das richtige Verdünnungsverhältnis ist gefunden, wenn sich das Holz nach 3 warmen Tagen trocken anfühlt. Jetzt wartet man wieder , wie lange entscheidet das Wetter. Ein Testanstrich zeigt, ob das Holz wieder die Terpentin Holzteer Mischung auf nehmen kann. Zwei drei Anstriche im ersten Jahr. Kommt Regen auf den frischen Anstrich gibt es helle Flecken. Die Fleckbildung nimmt aber bald ab, es ist nur Teer und wasserlösliche Anteile, die auf dem Holz sind und keine Wirkung haben. Im nächsten Jahr geht es weiter. Haben sich noch Schwundrisse gebildet, müssen diese mit dem Teeranstrich gefüllt werden. Mit einem Lappen und etwas Basamterpentin wischt man eine Testfläche ab. Bleibt die Stelle nach einigen Tage gleichmäßig glänzend, hat das Holz nichts eingesaugt. Ein weiterer Anstrich wäre sinnlos, dass was auf dem Holz steht, holt sich so wie so die Sonne. Aber auch beim Holzteeranstrich gilt. Hirnholzflächen, Risse und Astlöcher sind zu verschließen ggf zu verkitten (Tipp Bekommt man aus einer Tischlerei Schleifstaub , mischt diesen mit wasserfesten Leim o.ä. ggf. mit ein paar Pigmenten , hat man einen Kitt den niemand erkennt) Holzteer - Leinöl - Balsamterpentin Gemisch , norddeutsch Labsal genannt Wird der Holzteer mit Leinöl gemischt, erhält dieser neue Eigenschaften. Das Leinöl im Holzteer bewirkt, dass der Anstrich durch die Oxidation des Leinöles zusätzlich trocknet und nicht wie der reine Holzteer nur durch das Einziehen eine trockene Oberfläche erhält. Leinöl und Holzteer lassen sich kalt nur sehr schlecht vermischen , erwärmt man beide zusammen, entsteht ein schon viel flüssigeres Produkt . Je nach Witterung und Saugfähigkeit des Holzes wird es vor der Verarbeitung noch mit etwas Balsamterpentin verdünnt. Um eine möglichst hohe Tiefenwirkung zu erhalten, sollte der Erstanstrich nicht bei zu warmen Wetter geschehen. Es gilt auch hier, ein hoher Verbrauch ist ein Zeichen für die Tiefe und ehrt den Anstreicher. Nachgestrichen wird, wenn das Holz saugt. Alles was oben steht holt sich die Sonne, der Regen und der Wind. Eine leicht glänzende Oberfläche zum Ende zeigt, die Sättigung ist erreicht. Holzteer - Leinöl - Tungöl - Balsamterpentin , die amerikanische BoatSoupe Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Vorräte an natürlichen Harzen zu Ende gingen , gleichzeitig aber der Bedarf an Anstrichmittel stieg , suchte man nach neuen Produkten. Lange Zeit konnte man mit dem Chinaöl ( TungÖl ) wenig anfangen, da es mal schnell trocknete, dann wieder nicht oder der Anstrich wurde milchig - spröde. Als man entdeckte , dass es gemischt mit Leinöl und/oder Holzteer ein Öl ergab, welches zügiger trocknete , optisch ansprechender war, fand es seinen Siegeszug. China allein konnte den Bedarf nicht decken und so wurde der Tungölbaum auch in Nord- und Südamerika kultiviert. Bedingt durch die großen Kriege in Europa, blieb es lange Zeit nur in Amerika verbreitet. Wegen seiner hohen Beständigkeit wurde es sehr häufig zur Konservierung der Decksaufbauten der Marine genutzt. Da die Öle ihre beste Wirkung zeigen, wenn sie vorher gekocht wurden, erhielt der Anstrich seinen Namen " Boat Soup - Bootssuppe " oder wurde nach der ursprünglichen Herkunft "Old Down East Deck Coating - alte östliche Decksbeschichtung " genannt. Die BoatSoup trocknet im Vergleich zu den anderen Anstrichen bei Sonne bereits nach wenigen Stunden. Auch hier wird im Erstanstrich immer bis zur Sättigung gestrichen . Im zweitem Jahr werden die Schwundrisse verschlossen und dann muss man sehen. Das schleifen entfällt, nur ggf abwaschen. Schlammfarben Ein Gemisch aus einem Salz, Mehl und feinen Mineralien , wie sie überall im Schlamm zu finden sind und heute als Pigmente gehandelt werden, alles gut gekocht und auf das richtige Holz gestrichen , ergibt wiederum einen Anstrich , der die Fäulnis des Holzes verzögert. Die Wirkung ist wie ein Putz. Auf abgewettertem Holz werden die Mikrorisse im Holz durch den Anstrich gefüllt, die Zellulosefasern des Holzes dienen als Verstärkung ( ähnlich der Glasfaser im Polyesterlaminat ) , das Salz hält die Insekten fern. Und wieder haben wir das Prinzip, flüssiges Wasser kann nicht eindringen . Es verschleißt der Anstrich , nicht das Holz. Absolut ungeeignet ist dieser Anstrich für frisch gehobeltes Holz, hatte man früher auf dem Lande auch nicht. Holz und Farbe Begriffe Holz und Farbe Begriffe Hier finden sie einige allgemeine Begriffe zum Verständnis der Produktbeschreibungen in Verbindung mit Leinölfarben , Naturölen und Holzteer ( Nadelholzteer ) ( copyright© Farbmanufaktur Werder ) DIN Normen aktuell Rohleinöl Rohleinöl nach DIN Lackleinöl nach DIN Leinölfirnis Leinölfirnis nach DIN Leinöl Standöl Holzteer rohes Leinöl gekochtes Leinöl doppelt gekochter Leinölfirnis Leinölfarbe Standölfarbe Leinöllack Alkydharz Tungöl Leinölfirnis harzfrei Harttrockenöl modifizierte natürliche Öle Wasserlacke Lösung- und Verdünnungsmittel Trocknung Sikkative / Additive Pigmente / Füllstoffe Dispergierung Feststoffgehalt einer Farbe RAL Farben Farbsystemen NCS DIN Normen aktuell Für Leinöl gilt zur Zeit die DIN EN ISO 150:2007. Veraltet 55930 bis 55934 Die DIN - Normen müssen zwischen Hersteller/Lieferant und Käufer ausdrücklich vereinbart werden, damit sie Gültigkeit erlangen. Begriffe, die in der DIN genannt werden, können auch andere Bedeutungen und Qualitäten wieder spiegeln. Die DIN fordert deshalb, dass nach dem Begriff die Norm genannt wird, nur dann handelt es sich um ein Normprodukt. Beispiel : "Leinölfirnis nach DIN 150:2007" - ein eindeutig genormtes Produkt; Leinölfirnis (ohne Nennung der Norm ) - eine Herstellerbezeichnung, Qualitätsmerkmale, Zusammensetzung usw. unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller Rohleinöl Rohleinöl ist Leinöl wie es aus der Ölmühle kommt. Je nach Zielstellung der Pressung und den technologischen Bedingungen sind seine Zusammensetzung und die Vermischung mit nicht öligen Bestandteilen sehr unterschiedlich. Bei der kalten Pressung von Speiseleinöl ist man bestrebt möglichst viele Enzyme und Geschmackstoffe im Öl zu binden. Ein Rohleinöl ohne Angabe der Zusammensetzung sollte in keinem Fall für Anstricharbeiten verwendet werden, da hier die Gefahr eines primären Pilzbefalls, undefinierbarer Trocknungszustände und dauerhaft klebriger Oberflächen aus nicht oxydierbarer Ölbestandteile besteht Rohleinöl nach DIN Darf bei 65°C keinen Bodensatz haben. Säurezahl ( Masseinheit für die nichttrocknenden gesättigten Fettsäuren ) max. 4 . Phosphorsäuretest max 0,25 ( Masszahl für andere nichtölige Bestandteile , alte DIN Bezeichnung unverseifbarer Anteil 1,8% ) rohes Leinöl Veralteter Begriff für ein nur mechanisch (filtern, schleudern, abstehen ) gereinigtes Leinöl . Nach der veralteten DIN wurde auch ein Rohleinöl nach DIN als rohes Leinöl bezeichnet Lackleinöl nach DIN Ein speziell für Beschichtungsstoffe ( Anstriche ) gereinigtes Rohleinöl nach DIN. Zusätzlich zu den Anforderungen für ein Rohleinöl nach DIN darf es nur eine leichte Trübung haben , die bei 45 °C verschwindet und erst wieder unter 20°C einsetzen darf. Als Natur Öl setzt dieser Prozess der Trübung im Regelfall bei 10°C wieder ein und nimmt mit sinkender Temperatur zu . Farbe heller, unverseifbarer Anteil (PAT Zahl ) geringer. Leinölfirnis Ein auf Leinölbasis gewonnenes Anstrichmittel. Im einfachsten, ungünstigsten Fall, ein nicht genormte Leinöl, welches nicht mehr zu Futterzwecken verwendet werden darf , dem man etwas Sikkativ ( Trockenbeschleuniger ) zugesetzt hat. Eigenschaften und Qualität hängen vom Hersteller ab. !!!! Leinölfirnis nach DIN Ein Rohleinöl oder Lackleinöl nach DIN, welches unter Zusatz von Trockenstoffe (Sikkative) erhitzt wurde . Es kann Sauerstoff durch geleitet werden. Umgangssprachlich heißt ein solcher Firnis dann "geblasen". Ein Leinölfirnis nach DIN muss eine fest gelegte Trocknungseigenschaft aufweisen. ( siehe Trocknung ) . Unser Lackleinöl Firnis entspricht bewusst nicht der DIN , da wir zwar Lackleinöl nach DIN verwenden, aber den Trockenstoff nur kalt einarbeiten. Hier durch verdickt der Firnis nicht und verhält sich in den ersten Stunden wie ein "rohes" Leinöl, also beste Eindringung. Anschließend trocknet er wie ein Firnis nach DIN. gekochtes Leinöl Veraltet für einen Leinölfirnis. Ursprünglich wurde das Rohleinöl mit Bleiglätte ( Bleioxid ) mehrere Tage gekocht. Hierbei wirkte Blei als Sikkativ und verseifte es. doppelt gekochter Leinölfirnis Veralteter Begriff für einen Leinölfirnis . Erwärmen ( erste Kochung ), Zugabe von Trockenstoffe (zweite Kochung) wird aber i.d.R. in einem Prozess gemacht. Der Begriff doppelt gekocht ist kein Qualitätsmerkmal , sondern der Hersteller bestimmt die Qualität. Leinölfirnis harzfrei Jeder Leinölfirnis nach DIN ist harzfrei. Hinlänglich bezeichnet man solche Bezeichnungen als "Weißer Schimmel" . Ein Harz kann in einen Leinölfirnis eingekocht werden. Hier durch wird der Firnis härter , bekommt einen leichten Glanz , ist witterungsbeständiger und trocknet schneller . Ein solcher Firnis ist nur bedingt zum Grundieren geeignet, er wird als Deckfirnis eingesetzt. Je nach Harzart und Menge verhält er sich mehr wie ein Firnis bzw. mehr wie ein Lack. Wir stellen einen harzhaltigen Firnis unter der Bezeichnung " Holzlack farblos " her. Harttrockenöl Keine genormte Bezeichnung. In der Regel handelt es sich um ein gelöstes Harz , dem noch Öle zugegeben wurden. Verhalten kann von einem harzhaltigem Leinölfirnis bis zu einem stark verdünntem Klarlack ( Bootslack ) reichen. Ein Leinölfirnis harzhaltig entspricht einem Harttrockenöl. Leinöl Standöl Historisch wurde Leinöl unter Einfluss von Luft stehen gelassen. Hierbei dickt das Leinöl ein , daher der Name Standöl. Heute wird Leinöl unter einer Stickstoffatmosphäre bei über 300°C erwärmt. Je nach Dauer, von flüssig wie Honig bis fast fest. Die Viskosität ist dabei ein Maß und wird in Pa s² oder Poisen angeben (45 Poisen flüssig wie Honig ) Reines Standöl bildet sehr schnell eine Haut , trocknet dann langsamer als ein Leinölfirnis, ist witterungsbeständiger und ist leicht glänzend. Darum wird es meist nur als Zusatz in Leinölfarben ( Leinöl - Standölfarbe ) und in Firnissen verwendet. Trocknung Anstriche können physikalisch ( durch Verdunsten des Lösungsmittels ) oder chemisch ( Umwandlung der Bestandteile z.B . Oxidation durch den Luftsauerstoff ) fest werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Trocknung. Leinölfirnisse und Leinölfarben trocknen oxydativ , benötigen also Sauerstoff. Beschleunigt wird dieser Vorgang durch Licht und eine höhere Temperatur. Die Leinölmoleküle wandeln sich durch den Sauerstoffeinfluss in neue Moleküle um und diese vernetzen sich ( polymerisieren ) . Es bildet sich eine Haut, die ihrerseits die weitere Durchtrocknung aber verzögert und bei hohen Durchtränkungen verhindert. Die DIN fordert eine Trocknungszeit von 24 Stunden bei 15 bis 20°C und 50% Luftfeuchte nach ISO 1517. Hierbei wird eine Glasplatte mit Leinölfirnis bestrichen und senkrecht aufgestellt. Nach 24 Stunden wird sie mit feinen Glaskugeln bestreut und diese müssen vollständig ablaufen. In der Praxis , mit viel größeren Durchtränkungen, kann man nur sagen, dass ein Leinölfirnis nach 24 h regenfest sein soll. Bei hohen Durchtränkungen hingegen ist der Leinölfirnis im Innern des Holzes noch Monate bis Jahre flüssig, auch wenn man es nur beim Aufschneiden feststellen würde. In diesem Fall stellt man fest, dass der Anstrich bei Wärmeeinwirkung "schwitzt " , sich klebrig anfühlt. Hier diffundiert Leinöl und Wasserdampf an die Oberfläche, nicht zu verwechseln mit einer klebrigen Oberfläche von schlecht gereinigten Leinölen. Sikkative / Additive Stoffe, die in kleinsten Mengen die Trocknung eines oxydativ trocknenden Anstriches beschleunigen, werden als Sikkative ( Katalysator ) bezeichnet. Sie bestehen aus Salzen von Kobalt , Mangan , Zirkonium , Kalzium, Zink oder Eisen. Da der Prozess der Trocknung der natürlichen Öle sehr komplex ist, werden bei guten Sikkatierungen meist verschiedene Sikkative eingesetzt. Der Anteil des reinen Metallsalzes liegt weit unter 0.1 % der Gesamtmasse. Moderne Sikkative besitzen kein biologisch verfügbareres Metall. Die Abbauprodukte sind i.d.R. als Spurenelemente in der natürlichen Umwelt. Additive sind Stoffe , die in kleinsten Mengen eingesetzt das Produkt oder den Herstellung Prozess unterstützen. In unseren farbigen Produkten setzen wir ein Dispergier - Additiv ein, welches bewirkt, dass die Pigmente vollständig mit Leinöl benetzt werden. Ohne dieses Additiv würden die Pigmente verklumpen ( Agglomerate bilden ), sich zwischen den einzelnen Pigmentteilchen Luft befindet und der Anstrich coloriert ( einzeln Farben entmischen sich und es gibt einen bunten Anstrich ) Leinölfarbe / Standölfarbe Echte Leinölfarben enthalten nur Pigmente / Füllstoffe und Leinöl ( ggf noch Sikkative und Additive ). Das Leinöl bewirkt das Verkleben der Pigmente . ( wie im Beton , der Zement bindet den Kies und die Zuschläge ) . Damit das Leinöl diese Aufgabe erfüllen kann, muss der Untergrund gut grundiert sein, ansonsten wird das Leinöl abgesaugt und die Pigmente sind nicht mehr gebunden. Weil sich die Farbe mit dem Grund verbinden soll, arbeitet man mit einem Leinölüberschuß. In keinem Fall sollte zusätzliche Verdünnung untergemischt werden. Saugt der Untergrund stark wird die Ölfarbe mit Leinölfirnis verdünnt. Leinölfarben sind relativ weich und eignen sich nur bedingt für mechanisch stark belastete Objekte wie Fussböden und Griffleisten. Durch ihre Weichheit sind sie aber hervorragen zur Holzbeschichtung geeignet, bei Zusatz von speziellen Füllstoffen auch zur Metallbeschichtung Leinöllack Kocht man in das Leinöl ein Harz ein, entsteht ein Leinöllack. Der Leinöllack ist härter, quillt nicht mehr so stark , die Trocknung wird beschleunigt und die Verschmutzung ist geringer. Umso mehr Harz man nimmt, umso spröder wird aber der Lack. Ein guter Leinöllack ist immer ein Kompromiss und sollte im Interesse des Holzschutzes nur so viel Harz enthalten, wie unbedingt notwendig. modifizierte natürliche Öle ( modifiziertes Leinöl ) Eine Umschreibung, dass der Anstrich ein Kunstharz enthält, welches auf Basis von natürlichen Ölen erzeugt wurde. Eigenschaften , Ökologie usw. können aus dieser Angabe nicht geschlussfolgert werden. Alkydharz ( Leinölester ) Alkydharze können aus fast jedem natürlichem Öl oder Fett gewonnen werden . Maßvoll eingesetzt, können diese einer Leinölfarbe beständigere Eigenschaften geben und auch auf kritischen Untergründen verwendet werden. Man unterscheidet langölige, mittelölige und kurzölige Alkyde. Ein langöliges Alkyd verhält sich ähnlich einem Leinölanstrich, ein kurzöliges hingegen ist sehr hart und spröde. Wir setzen in den Holzlacken etwas langöliges Leinölalkyd ein. Hier durch trocknet der Lack schneller, was bei unserem Wetter von Nutzen ist. Tungöl ( chinesisches Holzöl , China wood oil ) Tungöl wird aus den Nüssen des Holzölbaumes (Vernicia fordii) in Asien,den USA und Südamerika gewonnen. Das Öl wurde historisch nur als Holzöl oder chinesisches Holzöl bezeichnet Unter dem Namen Holzöl ist es in der CAS Datenbank registriert. Tungöl polymerisiert und oxydiert ähnlich wie Leinöl, trocknet jedoch in der Sonne schneller und in kühlen dunkleren Räumen langsamer. Es bildet eine harzartige, relativ harte, matte Oberfläche. In dicken Schichten trocknet die Oberfläche in einem weißen Eisblumenmuster. Beste Ergebnisse erreicht man durch ein vorpolymerisieren und in Kombination mit Leinöl. Wir stellen ein solches Öl unter der historischen Bezeichnung " Tungöllack " her . Die Bezeichnung als Lack ist nicht korrekt , da das Öl kein Harz enthält. Die großflächige Anwendung erfordert einige Erfahrungen. Ansonsten ein herrliches Öl. Holzteer Wird Holz ohne Sauerstoffzufuhr erhitzt, entsteht Holzkohle, verschiedene Gase und der flüssige Holzteer. Holzteer und Holzteermischungen werden seit Jahrtausenden als Konservierungsmittel für Hölzer und Stoffe verwendet. Zur Holzkonservierung ist nur der Nadelholzteer dauerhaft geeignet, da er nicht Wasser löslich ist. Die Wirkung ist komplex. Einige Bestandteile wirken aseptisch. Ein richtig gearbeiteter Nadelholzteer füllt die weichen Frühholzbereiche aus und verhindert das Eindringen von flüssigem Wasser und so den Fäulnisbefall. Noch heute werden in der Schweiz teilweise Bahnschwellen aus Holz verwendet. Diese werden in einem Kesseldruck - Impränierungsverfahren in Holzteer gekocht. Hierdurch erreicht man Liegezeiten von über 30 Jahre. Wasserlacke Bei den Wasserlacken wird die Verdünnung, die bei anderen Lacksystemen notwendig ist, durch Wasser ersetzt. Prinzipiell lassen sich Harze und Öle nicht in Wasser lösen. Um dies zu erreichen hat die Chemie viele "schöne" Additive entwickelt , damit es doch geht. Als nächstes Problem kommt, dass durch den hohen Wassergehalt die Farben schnell in der Dose schimmeln würden. Auch hierfür gibt es wieder ein "schönes" chemische Mittelchen. Das "Gute" aus der Sicht einiger Hersteller ist, dass man das Gefährdungspotential noch nicht kennt und damit viele Warnungen entfallen. Es lohnt sich immer ein Blick auf die Hersteller Seiten , dem Etikett und dem Sicherheitsdatenblatt. Pigmente / Füllstoffe Farbgebende Teilchen , die sich nicht auflösen bezeichnet man als Pigmente. Nichtlösbare Teilchen , die nicht für den Farbton zuständig sind, werden als Füllstoffe bezeichnet. Die Größe eines einzelnen Körnchens ist nur einige tausendstel Millimeter groß. Füllstoffe geben dem Anstrich neue Eigenschaften . Talkum bewirkt eine schnellere Mattierung und durch seine Plättchenstruktur wird der Anstrich wasserdichter , geschmeidiger und rissfester. Blank fix in den meisten blauen Farben macht den Anstrich erst bezahlbar. Eisenglimmer in der Ölfarbe sorgt für den hervorragenden Rostschutz in der Schuppenpanzerfarbe. "...Enthält keine Füllstoffe..." ist also kein Qualitätsmerkmal. Dispergierung In einem farbigen Anstrich müssen die Pigmente vollständig mit dem Träger ( Leinöl , Bindemittel ) benetzt sein. Anderenfalls schwimmen sie auf bzw. bilden Klumpen, die zu Boden sinken. Schlecht benetzte Pigmente in Anstrichen sind nur schlecht gebunden, in den Zwischenräumen dringt Wasser ein und der Anstrich ist nicht dicht. Durch einfaches Einsumpfen und manuelles Rühren kann ein ausreichendes Ergebnis nicht erzielt werden. Bei kleineren Mengen kann ein Teig aus Pigmenten und Leinöl gesumpft werden, der anschließend auf einem Blech oder einer Glasscheibe mit einem Spachtel durch gezogen (abgerieben ) wird. Industriell wird ein Dreiwalzenstuhl oder ein Stator - Rotorsystem verwendet. Im Walzenstuhl wird der Teig zwischen jeweils zwei Walzen , die einen Abstand von wenigen tausendstel Millimeter haben, durch gezogen. Vorteil: Überkörner werden zermahlen und die Farbe besitzt eine hohe Konsistenz. Nachteil geringe Produktivität, hoher Energieeinsatz , hohes technisches Wissen notwendig, Farben sind mit recht sehr teuer. Beim Stator- Rotor - System wird die flüssige Pigment - Träger - Mischung stark beschleunigt und prallen dann auf den Stator. Hierdurch werden die Mikroklumpen ( Agglomerate ) zerstört und das nachlaufende Öl benetzt die Pigmente. Vorteil: Hohe Produktivität , geringer Energieeinsatz , preiswerte Farbe. Nachteil Überkörner werden meist nicht zerstört, Farbe muss fließfähig sein. Lösung- und Verdünnungsmittel Lösungsmittel überführen einen festen Stoff ( Harze, Wachse ) in flüssige Stoffe, wo durch ein Anstrich erst möglich ist. Nach dem Verstreichen verdunsten diese wieder oder werden zersetzt Verdünnungsmittel verringern die Viskosität (wird flüssiger ) von Flüssigkeiten. Auch diese verdunsten nach dem Anstrich oder werden zersetzt. Sie sollen den Verlauf ggf die Eindringtiefe vergrößern. Der massenhafte Verbrauch dieser Mittel erhöht den CO2 Eintrag in die Atmosphäre. Aus diesem Grund wurde der Einsatz in der ChemVOCFarbV begrenzt. Für die auf Erdöl basierenden Stoff wie Testbenzin, Terpentinersatz , Isoaliphatischen Lösungsmittel usw. gilt dies sicherlich unbestritten. Reglementiert wurden aber auch die natürlichen Lösungsmittel Balsamterpentin und Citrusterpene, obwohl sie sich im natürlichen Kreislauf befinden. Sie würden auch ohne den Einsatz in Farben, beim Kompostieren oder Verbrennen die gleiche Menge CO2 abgeben. Sie setzen nur so viel frei, wie sie vorher gebunden haben. Das Einatmen von höheren Konzentrationen von Lösungsmittel ist in jedem Fall gesundheitlich bedenklich. Die natürlichen Lösungsmittel haben ihren markanten Geruch und man wird gewarnt. Die modernen Isoaliphaten sind hin gegen geruchslos !!! , zersetzen sich nur langsam !!! , ihre genaue Zusammensetzung und deren Wirkung ist wenig bekannt !!! Feststoffgehalt einer Farbe Misst man das Gewicht einer Farbe im getrockneten Zustand und im Ausgangszustand erhält man den Feststoffanteil. Dieser wird meist in Prozent angeben. Hohe Prozentzahlen geben an, dass das Produkt wenig Lösungs - und Verdünnungsmittel enthält. High Solid ist die Bezeichnung für einen solchen Anstrich. RAL Farben / Farbsystemen NCS Die Farbsysteme definieren eine große Palette von Farben. In der Theorie nimmt der Mensch zwei verschiedene Objekte mit der gleichen Farbnummer als gleiche Farbe wahr. Auf Leinölfarben ist eine Angabe des RAL oder NCS Farbtones nur schwierig bis überhaupt nicht anwendbar und nur als grober Richtwert zu sehen. Leinölfarben vergilben. Dieser Prozess ist abhängig vom Alter und von der Menge des Lichtes, welches auf den Anstrich gefallen ist. Die Nordseite wird dunkler als die Südseite. Tauscht man die Ausrichtung von Nord- und Südseite , wird der nördliche Anstrich wieder heller. Hinzu kommt durch die Quellfähigkeit , dass sich der Farbeindruck ständig ändert. Am Morgen oder nach Regen erscheint die Ölfarbe dunkler, an einem schönen Sommertag Abend ist sie leuchtender. Wegen diesen Eigenschaften und noch weiteren versenden wir keine Musteraufstriche, da sie immer nur einen Augenblick darstellen. über unsere Produkte über uns Wir fertigen und verkaufen Anstriche auf Basis von Leinölen , Tungöl und Nadelholzteer Unser Sortiment umfaßt : Grundierungen , Verdünnungen, Holzlacke und Firnisse , Nadelholzteer Produkte, Schwedenfarbe, Pigmente u.a. Farbige Firnisse sind echte Ölfarben .Sie bestehen lediglich aus Pigmenten, Lackleinöl ,ggf. Leinölstandöl und sind sikkatiert. Damit sind Sie echte Ölfarben wie es reiner nicht geht. Durch den Ölüberschutz lassen sie sich gut auf größeren Flächen verarbeiten. Mit ihnen kann man schnell Farbe auf den Bau bringen, wenn man sie mit Lackleinöl Firnis vermischt und sie als zweite Grundierung verwendet. Unverdünnt können sie für den Schlussanstrich verwendet werden. Wie alle reinen Ölfarben sind sie erst sehr spät blockfest. Standardmäßig fertigen wir sie in den Grundfarben Rot, Gelb,Schwarz , Weiß , Blau und Grün so dass fast alle Farbnuancen vor Ort gemischt werden können. Benötigen sie größere Mengen mischen wir auch vor. Fragen sie uns . Unsere Holzlacke nach historischem Vorbild werden aus den Grundbestandteilen Lackleinöl , Leinölstandöl , Kolophonium- und Leinölester, Balsamterpentin , Citusterpene,Titandioxid, Phthalo- Blau, Eisenoxid- und Zinoxidpigmente hergestellt Als einzigen nicht natürlichen Stoff verwenden wir bei einigen Produkten, wo es keine andere Alternative gibt , Cobalt - Sikkativ in einer maximalen Konzentration von 0,2%, wobei der tatsächliche Anteil des Kobaltssalzes noch weit darunter liegt. Bewusst verzichten wir auf solche Bestandteile wie Verlaufsverbesserer, Hautverhinderer und chemische fungizide Mittel usw. da deren Nutzen meist nicht die ölogischen und gesundheitlichen Gefahren aufwiegen . Unsere Holzlacke werden nach traditioneller Technologie gekocht. Hierbei werden die Öle und ggf. die Harze bei Temperaturen über 100°Celsius miteinander verschmolzen. Durch diesen aufwendigen Vorgang wird eine bessere Wetterbeständigkeit , als beim einfachen Lösen durch Lösungsmittel erreicht.Vor dem Einarbeiten der Pigmente wird dem Grundstoff Balsamterpentin und Citrusterpene zugegeben . Unsere farbigen Holzlacke werden so streichfähig eingestellt. Das Balsamterpentin bewirkt neben der Einstellung der Streichfähigkeit auch gleichzeitig eine bessere Durchtrocknung. Die Citrusterpene verbessert den Geruch beim Trocknem. Tipp: Gibt man den farbigen Firnissen oder den Holzlacken ca 30% Eisenglimmer hinzu, erhält man einen hervorragenden Metalllack. Dieser hat sich als "Panzerschuppenlack" genannt, seinen ewigen Platz in der Geschichte der Anstriche gesichert In unserem Angebot befindet sich auch ein farbloser Holzlack . Dieser enthält keine Lösungsmittel und keine Pigmente. Er kann auch mit unseren farbigen Holzlacken oder farbigen Firnissen kombiniert werden und man erhält so eine Holzlacklasur. Durch die Verringerung der Pigmentkonzentration verschlechtert sich natürlich der UV Schutz . Die tatsächliche Lasurfarbe ist abhängig vom Holz. Aus diesem Grunde sollten erst eine kleine Testmengen gemischt werden. Für den ungeschützen Aussenbereich haben wir unsere Hirnholzversiegelung im Angebot. Hiermit werden leicht die Hirnholzflächen gegen eindringendes Wasser geschützt. Die Hirnholzversiegelung enthält keine Lösungsmittel. Sie muss erwärmt oder verdünnt mit Balsamterpentin angewendet werden. Unsere Schlammfarben nach nordischem Rezept ( Schwedenfarbe ) werden aus den Grundbestandteilen Roggenstärke , Eisensulfat , Lackleinöl ,Kieselsäure (natürliches Kieselgur), Eisenoxid - und Zinkoxidpigmente gefertigt. Im Vergleich zum Original Falu Roedfaerg enthält unsere Schlammfarbe kein Blei und Kupfer in gefährlichen Mengen. Durch den Einsatz verschiedener Eisenoxid - Pigmente können verschiedene Farben dargestellt werden. Zinkoxid und Kieselsäure verbessern die Wetterbeständigkeit. Schwedenfarbe ist im fertig gekochtem Zustand wegen dem hohen Wasser- und Stärkegehalt nur begrenzt haltbar. Aus diesem Grund bieten wir Packungen zum Selberkochen an. Hierdurch haben unsere Kunden die Möglichkeit sich die Mengen nach ihren zeitlichen Möglichkeiten schnell selbst zu fertigen . Ein Einsatz von Fungizide zur Erhöhung der Haltbarkeit lehnen wir ab Eine ausführliche Anleitung liegt jeder Packung bei. Schwedenfarbe besitzt eine unübertroffene Haltbarkeit auf rohem stark angewittertem Holz und da wo andere Anstriche aus technischen oder ökonomischen Gründen versagen und noch dazu zu einem Preis - Leitungsverhältnis ,welches kaum noch zu verbessern ist und von keinem anderem Farbtyp erreicht wird. Nadelholzteer ( Kiefernholzteer ) Eine weitere Möglichkeit auf eine Lackierung zu verzichten, besteht in der Behandlung der Holzteile mit unserem Kiefernholzteer. Der Teer wird leicht verdünnt auf das Holz gestrichen. Holzteer trocknet nicht und dringt immer tiefer in das Holz ein. Man erhält so eine trockene Oberfläche Sind einige Anstrichen in zeitlichen Abständen aufgebracht , überlebt das Holz uns alle, wie die alten Fachwerkshäuser beweisen. Aus Nadelholzteer , Leinölen und Tungöl fertigen wir unser Labsal bzw. unsere BoatSoup. Durch den Gehalt an Holzteer sind diese im Außenbereich bedeutend widerstandsfähiger als reines Leinöl. Diese Produkte bieten wir auch pigmentiert an. Hierdurch kann man in einer Wischtechnik das Holz schön strukturieren. Grundierungen Die klassische Art der Grundierung besteht im Anstrich mit rohem Leinöl. Wir bieten für diesen Zweck unser Lackleinöl ( nicht sikkativ ) an. Viele handelsübliche Firnisse und Leinöle enthalten noch Schweb- und Schleimstoffe. Diese Stoffe bewirken eine höhere Anfälligkeit für den Pilzbefall und neigen beim Trocknen zum Kleben. Wir verwenden ausschließliche Lackleinöl nach DIN EN ISO 150:2007 In früheren Jahrhunderten ließ man das Leinöl viele Monate stehen und saugte nur das Öl ab. Ein solches Leinöl gibt es für den allgemeinen Einsatz nicht mehr. Wir verwenden deshalb das speziell gereinigte Lackleinöl, welches ähnliche Eigenschaften wie das alte rohe Leinöl hat . Lackleinöl ( nicht sikkativ ) trocknet nur sehr langsam und zieht so tief in das Holz ein. Diese Grundierung kann auch in den Wintermonaten , falls das Holz trocken ist ,aufgebracht werden und das Holz geschützt gelagert wird .Auf den Anstrich Lackleinöl ( nicht sikkativ ) folgt ein Anstrich Lackleinöl ( sikkativ ). Dieser trocknet schneller . Verdünnt man Lackleinöl mit Balsamterpentin erhält man Halböl. Bei schwach saugenden Untergründen sollte man Halböl anwenden, da dieses tiefer eindringt und die Gefahr der Hautbildung verringert wird. Verdünnungen werden eingesetzt um den Verlauf der Anstrichstoffe zu verbessern, bzw. in der Industrie um Harze erst in den flüssigen Zustand zu versetzen . Unsere Harze werden aber eingekocht. In unseren Holzlacken befindet sich als Lösungmittel natürliches Balsamterpentin und Citrusterpene. Balsamterpentin gibt ausserdem bei der Trocknung des Lackes zusätzlichen Sauerstoff ab und dient dem besseren Schichtaufbau. Verdünnungen , oder richtiger Flüchtige organische Verbindungen (abgekürzt VOC) , tragen zur Klimaerwärmung bei. Ihre Einsatzmenge ist gesetzlich begrenzt und die eingesetzte Menge muss auf den Verpackungen angegeben werden. Wir halten uns selbstverständlich an die Vorgaben. Unser Balsamterpentin und unsere Citrusterpene sind reine Naturprodukte und befinden sich im natürlichen Kreislauf. Basamterpentin wird heute im wesentlichen durch Destillation aus den Nadelholz - Restholz gewonnen. Würde man dies nicht machen, würde das Terpentin ungenutzt bei der Verrottung freigesetzt werden. Der Einsatz von Balsamterpentin bringt also keinen zusätzlichen Eintrag von Kohlenwasserstoffe in die Atmosphäre. In einigen Ländern wird deshalb Balsamterpentin nicht zu den reglementierten VOC gerechnet. Beide Stoffe sind mittelfüchtig und geben so dem Holzlack oder der Grundierung mehr Zeit zum Eindringen. Häufig setzen Mitbewerber Aliphatische Kohlenwasserstoffe als Verdünnung ein. Bei diesen Stoffen handelt es sich um reine Erdölprodukte, die nach unserer Auffassung nichts in Naturfarben zu suchen haben. Diese Stoffe verdunsten zu schnell, tragen nicht zum Schichtaufbau bei und verschlechtern den Lack. Durch andere Mittel muss dann wieder der Lack verbessert werden. Bei dem sogenannten Terpentinersatz , Testbenzin gilt das gleiche. Aus diesem Grund sollten unsere Produkt, falls überhaupt ,nur mit Balsamterpentin oder Citrusterpene verdünnt werden. Citrusterpene eignet sich auch hervorragen zum Reinigen der Arbeitsmittel und hat einen angenehmen Duft nach Orangen. Pigmente, Füllstoff und anderes Neben unseren Grundprodukten bieten wir unserer Kundschaft auch an Vorprodukte und Zutaten zu erwerben. Unsere Eisenoxidpigmente sind geeignet zum Abtönen fast aller anderen Farben und zum Einfärben von Beton, Gips u.a.Sie besitzen eine Pigmentgröße unter 1µ . Häufig preiswert angebotene Pigmente und Verkollerungen haben meist eine Größe von 60µm und mehr. Unser Titanoxid - Weiß -Pigment ist speziell für oxidativ härtende Bindemittel wie Leinöl behandelt. Das häufig preiswert angebotene Natur Rutil Titan Weiß hingegen ist nur für Leim- und Kalkanstriche geeignet. In Leinöl würde es durch einen photochemischen Prozeß das Bindemittel zerstören. Unser Eisensulfat ist ein wesentlicher Bestandteil der Schlammfarben. Man kann es aber auch zum beizen von unbehandeltem Holz verwenden oder als Moosvernichter. Technisch wird es viel zur Reinigung von Trinkwasser eingesetzt. Kieselgur verbessert in den Schlammfarben die Haltbarkeit. Auch kann es als Naturprodukt vielseitig eingesetzt werden. Durch seine hohe Saugfähigkeit dient es als Bindemittel für ausgelaufene Flüssigkeiten. In einer anderen Vermahlung als Bodenverbesserer , als Milbenvernichter in der Geflügelzucht und Insektenschutz in Getreidesilos. Und wem die Anwendungen noch nicht reichen, es dient als Filtermaterial in der Bier und Weinproduktion. Unser Kolophoniumester Harz, ein neutralisiertes Nadelbaumharz, kann als Ersatz für Kolophonium, Dammar, Schellack , Carnauberwachs und Bienenwachs verwendet werden. Man erreicht zum Teil bedeutend bessere Ergebnisse als mit den Original Harzen und Wachse ( copyright© Farbmanufaktur Werder ) Transport und Lagerung Sehr geehrte Kundin, Sehr geehrter Kunde, ich möchte ihnen noch einige Hinweise geben ( copyright© Farbmanufaktur Werder ) Versand: Wir versenden unsere Produkte in der Regel durch einen Paketdienst. In den AGB finden Sie zu der Verpackung "...Dem Versender obliegt die ausschließliche Verantwortung für die Verpackung. Die Beförderung erfordert eine Verpackung , die das Gut auch vor Beanspruchungen durch automatische Sortieranlagen und mechanischen Umschlag (Fallhöhe auf Kante, Ecke oder Seite aus ca. 80 cm) sowie erforderlichenfalls vor unterschiedlichen klimatischen Bedingungen schützt.. Aufdrucke auf der Verpackung, wie z.B. die Hinweise "Vorsicht Glas" oder "oben/unten" können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden..." Das Einhalten dieser Bedingungen ist eigentlich nicht möglich oder man betreibt einen Aufwand, der den Wert der Ware bei weitem übersteigt. Trotzdem ist es uns gelungen, in den letzten Jahren kaum Transportschäden zu verzeichnen. Hierauf sind wir richtig stolz. So machen wir es. 1. Der Karton darf von Aussen nicht besonders stabil aussehen. Damit er trotzdem die notwendige Stabilität besitzt, stützen wir ihn von Innen mit zusätzlicher Pappe ab. Weiterhin wird er so verkleinert, dass i.R. ca. 3 cm zwischen Wand und Ware sind. Alle Zwischenräume werden vorzugsweise mit Holzwolle oder geschreddertem Papier gefüllt. Diese Füllstoffe sind aus ökologischer Sicht und von der Wirksamkeit das Beste was wir kennen. 2. Alle flüssigen Produkte werden in ADR/UN geprüften Flaschen, Kanister oder Dosen verpackt. Diese sind zwar etwas teurer, garantieren aber das sie Stürze aus der genannten Höhe überstehen. Metalldosen werden lediglich verbeulen. Diese Behälter haben aus Sicht unserer Produkte aber auch Nachteile. Über der eigentlichen Füllung befindet sich ein Puffervolumen von 10 bis 20 Prozent des Nenninhaltes. Zum Beispiel könnten die 5 Liter Kanister mit 6 Liter befüllt werden, dürfen aber nur mit 5 Liter. Die Öle und die Verdünnungen verbrauchen nach einiger Zeit den Sauerstoff, so dass sich die HDPE Behältnisse zusammen ziehen. Die Produkte werden hierdurch kaum beeinträchtigt, jedoch sieht es unschön aus. Aus diesem Grund wird nur nach Bestelleingang abgefüllt Lagerung unserer Produkte auf Basis von Leinölen, Tungöl ( chinesischem Holzöl ) und Holzteer Wir verwenden nur Öle , bei denen uns der Großhändler die DIN Qualität garantiert. Die Zertifikate können sie auf unseren Server einsehen. Die Öle und Teere sind , wenn man sie in dunklen, luftdicht verschlossenen Gefäßen lagert theoretisch unbegrenzt lagerbar. Praktisch den Kanister oder die Flasche verschlossen im Pappkarton lagern. Leinöle würden sich bei Monate langer Sonneneinstrahlung zu Standöl vor polymerisieren, sie werden nur dickflüssiger , für die meisten Anwendungen unproblematisch. Tungöl polymerisiert bereits nach wenigen Tagen in der Sonne, was an einem hellen Niederschlag feststellbar ist. Nach eigenen Versuchen ist dieses auch als unproblematisch anzusehen. Ein Aufstrich mit dem Satz in Konzentration trocknete auf einer Glasplatte dünn gestrichen klar auf. Trotzdem sollte das Öl immer Licht geschützt gelagert werden. Tiefe Temperaturen schaden den Ölen und Teeren nicht. Holzteer wird immer dickflüssiger, Tungöl verdickt unter Umständen bereits unter 20°C und wird bei Minusgraden fest, Leinöl wird unter -15°C gelieren. Festes Leinöl habe ich noch nicht gesehen, jedoch stellt man fest, dass es ab 10°C Licht undurchlässiger, scheinbar dunkler, wird. Sinkt die Temperatur noch weiter, wird es "milchig trübe" Die DIN beschreibt dieses Verhalten als typisch. Sollten die Öle diese Eigenschaft zeigen , stellt man die Flasche oder den Kanister einfach einige Stunden auf die Heizung und sie sind wieder schön klar.Leinöl und Tungöl sind Naturprodukte . Wann und unter welchen Umständen diese Vorgänge zu beobachten sind , unterliegen weiten Schwankungen. Ab Herbst bis in das Frühjahr ist mit diesen Veränderungen zu rechnen, da die Pakete in ungeheizten Fahrzeugen transportiert oder gelagert werden. Lagerung unser pigmentierten Anstriche Das für die Öle gesagte, gilt auch sinngemäß für unsere Holzlacke und farbigen Firnisse. Jedoch werden diese in Dosen geliefert. Nach dem Öffnen sind die Dosen meist nicht mehr Luftdicht verschließbar. Es kann sich dann eine Haut auf dem Anstrich bilden, die die weitere Durchtrocknung verhindert. Sicher ist, dass die Farbe unter der Haut noch voll verwendbar ist. Sie sollten die Haut nur entfernen oder durchstoßen, wenn sie tatsächlich mit der Farbe arbeiten wollen .Am besten am Rand einschneiden und komplett entfernen. Sollte mehrfach eine Haut entfernt worden sein, ggf. etwas Lackleinöl oder Lackleinölfirnis unterrühren. Bedingt durch die hohe Dichte der Pigmente setzen sich diese am Boden ab. Nach dem gründlichen Aufrühren ist die Farbe wieder voll gebrauchsfähig. Lagerung von Balsamterpentin und Zitrusterpene Diese natürlichen Verdünnungen zersetzen sich im Gegensatz zu den auf Erdöl basierenden, wie Terpentinersatz, isoaliphatische Kohlenwasserstoffe, Testbenzin usw , sehr schnell beim Kontakt mit Sauerstoff und Licht. Idealerweise sollten die natürlichen Verdünnungen in dichtverschlossenen randvollen Stahlfässern gelagert werden. Der Versand der Verdünnungen unterliegt der Gefahrgutverordnung. Wir verwenden zu ihrer und unserer Sicherheit nur geprüfte Behältnisse in der schweren Ausführung. Eine längere Lagerung, ob in HDPE, PET oder Weißblechbehältern sollte aus verschiedenen Gründen vermieden werden Bitte bestellen Sie nur soviel Verdünnung, wie sie in absehbarer Zeit verbrauchen. !!! Bitte unbedingt auch die örtlichen Bestimmungen zur Lagerung !!! !!! brennbarer Flüssigkeiten beachten !!! Versandkosten Kombiversand Transport und Lagerung Kombiversand der Farbmanufaktur Werder Lieber Ebayer, leider bietet Ebay keinen vernünftigen Versandkostenrechner an, wenn Sie verschiedene Produkte von mir kaufen. So kann es leicht passieren, dass horrende Versandkosten zustande kommen. Erwerben Sie zum Beispiel: 2 mal Nadelholzteer 1 kg , gelten die in „ Versand- und Zahlungsmethoden“ angegebenen Versandkosten. ein Stück Versandkosten 6,20 Euro jeder weitere aus diesem Angebot kostenfrei Wollen Sie dann noch zweimal Balsamterpentin 1 Liter und zweimal Lackleinöl - Firnis 1 Liter kaufen, würde Ebay folgende Rechnung machen Nadelholzteer 1 kg : ein Stück Versandkosten 6,20 Euro jeder weitere kostenfrei Balsamterpentin 1 Liter :ein Stück Versandkosten 6,20 Euro jeder weitere kostenfrei Lackleinölfirnis: 1 Liter :ein Stück Versandkosten 6,20 Euro jeder weitere kostenfrei nach dem Versandkostenrechner gesamt Versandkosten 18,60 Euro Sie würden von uns 3 Pakete erhalten Sie können aber auch Versandkosten sparen, wenn wir alle 3 Produkte in einem Paket versenden sollen und können Hierzu müssen Sie nur vor der Bezahlung den Gasamtbetrag anfordern. In diesem Falle prüfen wir, ob der Versand nach Versandgewicht für Sie günstiger ist und passen ggf. den Rechnungsbetrag an. Das Versandgewicht finden Sie bei jedem Artikel in den Artikelmerkmalen. Jedes Paket kann höchstens als Summe der Versandgewichte 26 kg enthalten. Wird dies überschritten müssen wir weitere Pakete nach dem Rest berechnen. Für das obige Beispiel würde sich ein Versandgewicht von 6 mal 1,2 kg gleich 7,2 kg ergeben. Nach der Tabelle ergeben sich Versandkosten in Höhe von 6,20 Euro, womit Sie im Kombiversand 12,40 Euro sparen können. Versandkosten nach Summe der Versandgewichte Summe der Versandgewichte in kg Versandkosten von bis 0 10 6,20 Eur 10 20 10,90 Eur 20 26 12,90 Eur Ein Versand auf deutsche Inseln, die nur mit der Fähre oder dem Flugzeug zu erreichen sind, ist nicht möglich. Gleichfalls erfolgt kein Versand an Verbraucher im Ausland Hinweis : Die meisten unserer Produkte sind Flüssigkeiten oder beim Transport als Gefahrgut eingestuft. Aus diesem Grund gibt es nur sehr wenige Paketdienstleister , die unsere Waren befördern. Ein Versand als Päckchen, Hermes Paket oder ShopPaket ist meist nicht zulässig. Gefahrgut wird unter anderem nicht in folgende Gebiete versandt. Liste der ausgeschlossenen Lieferorte für Gefahrgut Hiddensee , Pellworm , Pellworm , Hallig Hooge , Langeneß , Langeneß , Hallig Oland/Hallig , Gröde /Habel , Föhr , Amrum , Sylt , Nordstrandischmoor , Nordstrandischmoor , Langeoog , Spiekeroog , Wangerooge , Norderney , Juist , Baltrum , Borkum , Helgoland , Kanton Tessin , Gotthard Straßentunnel , Büsingen , Zustellung über Schweiz Eine vollständige Liste finden sie auf den WEB Seiten von DHL, DPD und GLS bzw. bei Zweifel fragen sie bitte vorher an. Condition: Neu, Art: Tungöl, Glanzgrad: ohne, Marke: Farbmanufaktur Werder, Inhalt: 5 l, Herstellernummer: 238-00X00-2X25-00X00-00X00, Farbton: Natur, MPN: 240-00X00-2X25-00X00-00X00, Maßeinheit: L, Produktart: Naturöl Tungöl Firnis, Anzahl der Einheiten: 5, Herstellungsland und -region: Deutschland, Farbe: lasierend

PicClick Insights PicClick Exclusive
  •  Popularity - 425 views, 2.4 views per day, 175 days on eBay. Super high amount of views. 2 sold, 23 available.
  •  Price -
  •  Seller - 1.255+ items sold. 0% negative feedback. Top-Rated Seller! Ships on time with tracking, 0 problems with past sales.
Similar Items