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Schöne Kerzenständer von " Wien Augarten " Hochwertiges Design

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Verkäufer: bewerter123 (556) 100%, Artikelstandort: Weilheim, Versand nach: Worldwide, Artikelnummer: 232421557687 Biete schöne Porzellan Kerzenhalter Original Von Wien Augarten sehr guter und unbeschädigtem Zustand Größe : Höhe ca. 6 cm Durchmesser ca. 5,5 cm oben siehe Bilder Alt,schön,edel,kostbar,wertvoll,rarität,antiquität,porzellan,geschirr,teller,speiseteller,essteller,desaine Fragen - bitte vorab klären. Danke Sollten sie noch weitere Bilder benötigen würde ich ihnen per E-Mail welche zusenden. Versand gegen Vorkasse und als Paket versichert Versandkosten 7,50 € innerhalb Deutschland , EU und Ausland auf Anfrage Anderen Auktionen beachten u. Porto sparen. Diese Auktion erfolgt unter Ausschluss von Garantie, Gewährleistung und Rückgaberecht! Da es sich um einen Privatverkauf handelt kann ich keine Garantie nach neuem EU-Recht übernehmen. Der Bieter erklärt sich damit einverstanden und erkennt dies mit seinem Gebot an!Privatverkauf, daher keine Garantie oder Rücknahme. Viel Spass beim Bieten Kleine Firmengeschichte : Eine kurze Geschichte von der Zeitlosigkeit Die Geschichte des Wiener Porzellans beginnt 1718, vor nahezu 300 Jahren. Bereits acht Jahre nach der Erfindung des „Weißen Goldes“ durch Johann Friedrich Böttger (1709). Seitdem genießt die Manufaktur weltweites Ansehen. Die wechselvolle Historie lässt sich anhand der Wirkungszeit bedeutender Persönlichkeiten 5 charakteristische Perioden einteilen. Ein Spezialprivilegium, am 25. Mai 1718 durch Kaiser Karl VI. unterzeichnet, verlieh Claudius Innocentius du Paquier, dem k.u.k. Hofkriegsagenten, eine Monopolstellung: er hatte die alleinigen Rechte, Porzellan innerhalb der österreichischen Kronländer zu erzeugen. In der heutigen Porzellangasse (im 9. Wiener Bezirk) fertigte man das Wiener Porzellan, mit dem das Kaiserhaus und der höfischen Adel ausgestattet wurden. Heute ist dieser spätbarocke Stil als die „Du-Paquier-Periode“ bekannt. Das heiter beschwingte Rokoko 1744 kommt die Manufaktur unter Maria Theresia in kaiserlichen Besitz. Seit damals trägt jedes Stück der Wiener Manufaktur als Kennzeichnung den blauen Bindenschild aus den Wappen der Babenberger. Maria Theresias Epoche, das heiter beschwingte Rokoko, spiegelt sich auch in den Werkstücken der Wiener Porzellanmanufaktur wieder. Verspielte Genreszenen, die Gemälden berühmter Maler wie Antoine Watteau entlehnt sind, repräsentieren diese Ära in unverwechselbarer Weise. Die malerische Periode Unter der Direktion von Conrad Sörgel von Sorgenthal erlangte die Wiener Porzellanmanufaktur im Klassizismus Weltruf. Gegenüber dem vorangegangenen Rokoko zeichnet sich der Klassizismus durch geradlinige Formen mit einer stärkeren Anlehnung an klassisch-antike Formen aus. Einzigartige Reliefgolddekore und andere klassizistische Motive wie Akanthusblattranken, Palmetten, Füllhörner und eine malerische Qualität, die bis heute unerreicht bleibt, sind die Zeugnisse aus dieser Periode. Nachdem die Franzosenkriege die Manufaktur an den Rand der Existenz gebracht hatten, erlebte das Porzellan aus Wien durch den Wiener Kongreß zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen erneuten Aufschwung. Viele wichtige Persönlichkeiten, unter ihnen Zar Alexander I. von Russland und der König von Preußen, waren damals in der Manufaktur zu Gast. Das Porzellan aus Wien avancierte zu einem hoch geachteten Geschenk, wovon heute noch manch zierliches Empire-Déjeuner (Frühstücks-Service) zeugt. Zarte Blumen Auch der aufstrebende Bürgerstand des Biedermeier schätzte die Reinheit des Wiener Porzellans. Die klassizistisch geradewandigen – zylindrischen oder konischen – Formen wurden von vielfach geschwungenen oder gebauchten Konturen abgelöst. Entzückende, fast miniaturartige Blumenbouquets und Streublumendekore auf weißem Grund, oft kombiniert mit Bordüren dokumentieren diese Periode in ihrer schönsten Form. Eines der beliebtesten Augarten Service – die Form „Schubert“ – hat hier seinen Ursprung. Durch die Industrialisierung und die rasch anwachsende Konkurrenz, vor allem böhmischer Fabriken mit Massenproduktion, hatte die Wiener Porzellanmanufaktur mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen, die mit der offiziellen Schliessung der Manufaktur im Jahre 1864 endeten. Die weltberühmte Erzeugung wurde eingestellt und das umfangreiche Vorlagenwerk dem heutigen Österreichischen Museum für angewandte Kunst (MAK) überlassen. Die Architektur der Ornamentik Mit dem Wiener Art Déco erreichte die Manufaktur einen neuerlichen Höhepunkt. Am 2. Mai 1923 wird die Porzellanmanufaktur im Schloss Augarten – dem heutigen Standort – wieder eröffnet. Unter dem neuen Namen „Wiener Porzellanmanufaktur Augarten“ soll die Tradition der ehemaligen kaiserlichen Manufaktur fortgesetzt und um neue Impulse bereichert werden. Die Manufaktur öffnet sich modernen Strömungen und realisiert Entwürfe von zeitgenössischen Künstlern wie Josef Hoffmann, Michael Powolny, Franz von Zülow und anderen Vertretern der Wiener Werkstätte. Die Kooperation mit berühmten Kunstschaffenden befruchtet bis heute die Formensprache des Unternehmens im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Friedrich Ludwig von Berzeviczy-Pallavicini 1909 in Lausanne geboren besuchte Friedrich Ludwig von Berzeviczy-Pallavicini die Kunstgewerbeschule in Wien und studierte Mode und Textil. Im Umkreis Josef Hoffmanns erlangte er aufgrund seiner künstlerischen Begabungen rasch Anerkennung. 1936 heiratete er Klara, die Nichte der Anna Demel, Besitzerin der weltberühmten Wiener Konditorei Demel. Friedrich Ludwig von Berzeviczy-Pallavicini dekorierte die Konditorei kunstvoll, bevor der Künstler 1937 bei der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten als Porzellanmaler anfing. Ende 1938 emigrierte er nach Italien, wo er bis 1949 vielfältig kreativ tätig war. 1950 zog es ihn in die Vereinigten Staaten von Amerika. Er wurde in zahlreichen Ausstellungen präsentiert; in Hollywood entwickelte er Dekore und Kostümentwürfe für diverse Filmproduktionen. 1955 begann er als Art Director von Elizabeth Arden und arbeitete auch für Helena Rubinstein. 1965 übernahm er nach dem Tod seiner Frau Klara den Wiener Demel und leitete das Unternehmen bis 1972. 1982 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Hochschule für Angewandte Kunst verliehen. Er lebte von da an wieder in den USA, wo er Ende des Jahrhunderts nach einem erfüllten künstlerischen Leben starb. Marke: Wien, Marke & Herkunft: Wien Österreich

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