Peter Gregory: Praxisbuch Tierhomöopathie

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Seller: narayana_buchverlag (14.252) 100%, Location: Kandern, Ships to: DE, AT, CH, Item: 372652332122 Shopkategorien Artikelbeschreibung Sonderangebote Neuerscheinungen Organon & Lebenskraft Einführung in die Homöopathie Farbe und Handschrift Arzneimittellehre 1 Arzneimittellehre 2 Repertorium Kinder Frauen Leitsymptome Sankaran Notfallmedizin Psychische Symptome Theorie & Praxis Krankheiten Tierhomöopathie Apotheken English Books Scholten & Sankaran Sonstige Artikel Zahlung und Versand Zahlen Sie per PayPal oder Banküberweisung. Anbieterkennzeichnung Narayana Verlag GmbH Blumenplatz 2 D-79400 Kandern Deutschland Telefon +49 (0)7626 9749700 Fax +49 (0)7626 9749709 info@narayana-verlag.de Geschäftsführer: Herbert Sigwart Handelsregister Amtsgericht Freiburg HRB 413609 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE 814191076 Peter Gregory Praxisbuch Tierhomöopathie Grundlagen, Miasmen, Fallaufnahme und Mittelbilder 568 Seiten, geb. erschienen 2016 „Dieses Werk ist ein Meilenstein für die Tierhomöopathie – voller Humor, Ehrlichkeit, Inspiration und erstaunlichem Wissen. Die Mittelbeschreibungen sind unvergesslich – im Stil von Herscus Kindertypen. Die Mittel sind so lebendig beschrieben, dass man sie kaum vergessen kann, sie hüpfen, kriechen oder galoppieren einem sprichwörtlich aus den Seiten entgegen. Es ist das mit Abstand beste Buch zur Tierhomöopathie, das ich je gelesen habe. Es deckt Gebiete ab, die nie zuvor berücksichtigt worden sind.“ Geoff Johnson, homöopathischer Tierarzt Rezension aus „The Homeopath“ Peter Gregory zählt zu den erfahrensten homöopathisch arbeitenden Tierärzten Großbritanniens. Sein besonderes Engagement gilt dabei der homöopathischen Ausbildung. Dieses Werk gibt eine fundierte Einführung in die veterinärhomöopathische Praxis. Dabei sind die Erklärungen äußerst originell und basieren auf der großen Erfahrung Gregorys. So schildert er die Miasmen aus einem neuen Blickwinkel und erklärt, warum z.B. Jagdhunde tuberkulinisch sind. Besonders wertvoll ist der große Materia-Medica-Teil, der fast die Hälfte des Buches ausmacht. Dabei geht er über die in der Tierhomöopathie oft noch üblichen Mitteleinzelbeschreibungen hinaus und erklärt viele der Polychreste anhand ihrer Familienzugehörigkeit. So vermittelt er z.B. das Mittelbild Sepia in Bezug auf die Meeresmittel sowie Pulsatilla und die Hahnenfußgewächse. Die Mittelbilder sind originell und durch die Beziehung zur Mittelfamilie leichter zu verstehen und zu verinnerlichen. Weitere Themen sind u.a. die Konstitution, Fallaufnahme mit Übungen zur Entwicklung der Achtsamkeit, Erst- und Folgeverschreibungen, Potenzwahl, Supervision, Betreuung von sterbenden Tieren und die Zukunft der Tierhomöopathie. Ein erfrischend neuer Leitfaden, der kaum einen Wunsch offen lässt. „Dieses Buch zeigt ein tiefes Verständnis in allen Aspekten der Tierhomöopathie, welches auf sehr persönlicher und einzigartiger Erfahrung in der Homöopathie beruht, auf. Es gibt dieses entscheidende Wissen erfolgreich an alle, die daran interessiert sind Homöopathie zu verwenden um die Gesundheit ihrer tierischen Gefährten zu verbessern, weiter.“ Tim Couzens, homöopathischer Tierarzt und Autor Leseprobe: Inhalt Danksagungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 Der Autor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13 Über mich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14 Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26 Teil · Die Grundlagen 31 Hin zu einer dynamischen Sicht der Homöopathie: Die Arzneimittel . . . . .33 Potenzierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34 Das „Gedächtnis des Wassers“ . . . . . . . .35 Die Struktur des Wassers. . . . . . . . . . . . .37 Elektromagnetismus. . . . . . . . . . . . . . . . .39 Wellenformen und Frequenz. . . . . . . . .41 Parallelen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43 2 Biodynamik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47 Hormesis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49 Signale. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51 Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51 Resonanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52 Chaos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .53 Gesundheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54 Mittelreaktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .57 3 Gesundheit und Krankheit. . . . . . . . . .63 Symptome. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .65 Modalitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .67 Rückkehr zur Gesundheit. . . . . . . . . . . . .71 Krankheitsursachen. . . . . . . . . . . . . . . . . .71 Anfälligkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .73 Krankheit als unangemessener Zustand. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .76 Krankheitsebenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .79 Unterdrückung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80 Zusammenfassung. . . . . . . . . . . . . . . . . . .84 4 Die Konstitution. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .87 Das Simillimum und die Totalität . . . . .88 Polychreste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89 Die Konstitution . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89 Die Ursprünge der Konstitution. . . . .90 Die Wirkungsweise der Konstitution . . 92 Die Bestimmung der Konstitution. . .95 Archetypen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97 Kann sich die Konstitution ändern?. . 100 Die Folgen der Zuchtwahl. . . . . . . . 101 Unterdrückung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 Zusammenfassung. . . . . . . . . . . . . . . . . 103 5 Ein anderer Blick auf die Miasmen. . 105 Chronische Krankheiten. . . . . . . . . . . . 106 Miasmen und miasmatische Krankheitsmuster. . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Zwei weitere Miasmen. . . . . . . . . . . . . 110 Syphilinie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Sykose. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 Psora . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Tuberkulinie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Karzinogenie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Die praktische Bedeutung einer miasmatischen Behandlung. . . . . . . . 125 Eine erweiterte Sichtweise der Miasmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 Weitere Kandidaten für ein Miasma. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Tinea . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Staupe und Tollwut. . . . . . . . . . . . . . . 132 „Vakzinose“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 6 Die Konsultation. . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Der Rahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Die Erstanamnese. . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 Die Krankengeschichte. . . . . . . . . . . 141 Lokal-, Allgemein- und Gemütssymptome. . . . . . . . . . . . . . . 141 Psychodynamik. . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 Worte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 Ein geschützter Raum. . . . . . . . . . . . 148 Die Beziehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 Die Rolle unserer Gefühle. . . . . . . . . 151 Untersuchen Sie den Patienten!. . . 152 Weitere Vorteile. . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 7 Die homöopathische Mittelwahl . . 157 Zum Simillimum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 Die Erstverschreibung. . . . . . . . . . . . . . 159 Die Potenz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 Was passiert nun? Die Mittelreaktionen. . . . . . . . . . . . . . . 167 Die Erstverschlimmerung. . . . . . . . . 168 Die Zweitanamnese. . . . . . . . . . . . . . . . 171 Neue Symptome. . . . . . . . . . . . . . . . . 173 Arzneimittelbeziehungen . . . . . . . . 174 Das Schichtenmodell. . . . . . . . . . . . . 174 Der Verlauf der Heilung. . . . . . . . . . . 176 Problemfälle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 Die Wiederholungsgabe . . . . . . . . . . . 181 Teil · Die Muster 185 8 Muster erkennen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 Rajan Sankaran. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 Jan Scholten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 Die Anwendung in der Tierhomöopathie. . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 Der „Jizz“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 Die Muster. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 Haiku . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 9 Die Naturreiche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 Tiermittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 Mineralmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 Pflanzenmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 10 Pulsatilla und die Hahnenfußgewächse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 Pulsatilla nigricans. . . . . . . . . . . . . . . . . 216 Staphisagria. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222 Weitere Mittel aus der Familie der Hahnenfußgewächse . . . . . . . . . . . . . . 228 11 Phosphorus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 12 Graphites und die Kohlenstoff- mittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241 Graphites. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 Weitere Kohlenstoffmittel. . . . . . . . . . 249 13 Sepia und die Meeresmittel. . . . . . . 253 Sepia officinalis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 Weitere Meeresmittel. . . . . . . . . . . . . . 261 14 Silicea. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 15 Ignatia und die Brechnussgewächse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 Ignatia amara. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 Nux vomica. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 Gelsemium sempervirens. . . . . . . . . . 286 16 Natrium muriaticum und die Natriummittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Natrium muriaticum. . . . . . . . . . . . . . . 292 Weitere Natriummittel . . . . . . . . . . . . . 298 17 Causticum und die Kaliummittel . . 301 Causticum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303 Weitere Kaliummittel. . . . . . . . . . . . . . . 308 18 Sulphur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 19 Arsenicum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323 Arsenicum album. . . . . . . . . . . . . . . . . . 324 Arsenicum iodatum. . . . . . . . . . . . . . . . 330 20 Lycopodium. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333 21 Calcium carbonicum und die Calciummittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 343 Calcium carbonicum. . . . . . . . . . . . . . . 345 Calcium fluoratum. . . . . . . . . . . . . . . . . 350 Calcium phosphoricum. . . . . . . . . . . . 354 Calcium sulphuricum . . . . . . . . . . . . . . 356 Hepar sulphuris calcareum . . . . . . . . . 357 22 Argentum, Aurum und die Metallmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 359 Argentum metallicum. . . . . . . . . . . . . . 361 Aurum metallicum. . . . . . . . . . . . . . . . . 366 Platinum metallicum. . . . . . . . . . . . . . . 373 Mercurius. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377 Zincum metallicum. . . . . . . . . . . . . . . . 380 Plumbum metallicum. . . . . . . . . . . . . . 383 23 Lachesis und die Schlangenmittel. 387 Lachesis mutans. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388 Weitere Schlangenmittel. . . . . . . . . . . 397 24 Tarentula und die Spinnenmittel. . 401 Tarentula hispanica . . . . . . . . . . . . . . . . 402 Weitere Spinnenmittel. . . . . . . . . . . . . 408 25 Lac caninum und die Milchmittel. . 411 Lac caninum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 414 26 Thuja. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 423 27 Bellis, Arnica und die Korbblütler. . 433 Bellis perennis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 435 Arnica montana. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 436 Weitere Mittel aus der Familie der Korbblütler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 438 Teil 3 · Der Weg 444 28 Unterstützung finden: der Wert der Supervision. . . . . . . . . . 447 Das Bedürfnis nach Unterstützung . 448 Was ist Supervision? . . . . . . . . . . . . . . . 449 Weitere Formen der Unterstützung. 456 29 Herausforderungen meistern: Probleme in der tierhomöo- pathischen Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . 459 Unterschiedliche Erwartungen. . . . . 461 Unterschiedliche Meinungen. . . . . . . 462 Der „entmutigende“ Patient. . . . . . . . 464 Grenzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466 Fernkonsultationen. . . . . . . . . . . . . . . . 468 30 Die Gegenseite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 471 Woher kommt der Widerstand?. . . . . 473 Was steckt dahinter?. . . . . . . . . . . . . . . 481 Wie geht man damit um?. . . . . . . . . . . 486 31 Tiefer wahrnehmen: praktische Tipps zur Entwicklung der Achtsamkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 491 Die beobachtende Wahrnehmung. . 492 Die intellektuelle Wahrnehmung. . . 493 Eine vertiefte Wahrnehmung. . . . . . . 493 Anleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 495 Weitere Vorteile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 497 32 Homöopathie als universelle Wahrheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 501 Lektionen in Mitgefühl. . . . . . . . . . . . . 503 Verbundenheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 506 Freiheit des Denkens. . . . . . . . . . . . . . . 506 Beziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 508 Parallelen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 510 Die Spirale. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 512 33 Das Ende naht: vom Tod und vom Sterben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 515 Der alte Patient. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 516 Das Ende. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 517 Die Einschläferung. . . . . . . . . . . . . . . . . 520 Unterstützung für den Klienten. . . . . 522 34 Die Zukunft der Tierhomöopathie. 525 Ausbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 526 Gesetzliche Regelungen . . . . . . . . . . . 528 Forschung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 530 Die integrative Praxis. . . . . . . . . . . . . . . 531 Viehzucht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 533 Zukunftstrends. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 535 Nachwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 538 Anhang 541 ArzneimitteI-Verzeichnis . . . . . . . . . . . . . . 542 Tierarten-Verzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . 545 Stichwort-Verzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . 547 Abbildungs-Verzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . 561 232 Phosphorus Aus dieser Asche steig ich Auf mit rotem Haar Und esse Männer ganz und gar. Sylvia Plath1 Wie im vorangegangenen Kapitel erwähnt, kann die männliche Pulsatilla leicht mit Phosphorus verwechselt werden. Deshalb schauen wir uns dieses Mittel als nächstes an. Das Metall Phosphor hat seinen Namen aus den griechischen Worten phos = Licht und phoros = tragend erhalten, bedeutet also „Lichtträger“. Die Fähigkeit der Phosphorverbindungen, Energie in Form von Licht abzugeben, wird als „Phosphoreszenz“ bezeichnet. Dieses Phänomen kann man in den Tropen beobachten, wo nachts phosphoreszierendes Plankton das Meer grün schimmern lässt. An Land hat der Leuchtkäfer vergleichbare Eigenschaften, und die in unseren Breiten bekannten Glühwürmchen liefern uns eine ähnliche, wenn auch weniger spektakuläre Vorstellung. Phosphor selbst tritt in mehreren Formen auf: Weißer Phosphor ist so flüchtig, dass er bei Raumtemperatur unter Wasser gehalten werden muss; kommt er in Kontakt mit feuchter Luft, geht er in Flammen auf. Die anderen Formen, die rot, schwarz und violett gefärbt sind, sind stabiler, aber immer noch leicht entflammbar. Phosphor ist ein essenzieller Baustein des Tierkörpers; er kommt in Knochen, Zähnen, Muskeln, Nerven und roten Blutkörperchen vor. In der Form von ADP/ ATP wird er zur Speicherung und Freisetzung von Energie im Zellstoffwechsel benötigt. Im Alltag ist er vor allem aus der Streichholzproduktion bekannt, aber er findet auch Einsatz als Rattengift und Düngemittel und war bis vor Kurzem Inhaltsstoff vieler Pestizide. In Kombination mit anderen Elementen bildet er Phosphate. Phosphate werden industriell vielseitig eingesetzt, zum Beispiel in Konservierungsmitteln, Waschmitteln und Frostschutzmitteln. Eine Phosphorvergiftung führt zu Anämie, hämorrhagischer Gastroenteritis, Leberund Nierenversagen und Knochennekrose. Letztere befällt vor allem den Kiefer, daher die Phosphornekrose des Unterkiefers, wie sie in Tagen, die glücklicherweise vergangen sind, bei jungen Arbeiterinnen in Streichholzfabriken auftrat. Phosphor steht in der 3. Reihe und der 15. Spalte des Periodensystems. Die Position so weit rechts in der Tabelle lässt erstens den Rückschluss zu, dass der Patient in diesem 233 TEIL 2: DIE MUSTER Mittelzustand ein Bedürfnis nach Beziehungen hat, und zweitens, dass er Probleme mit dem Zerfall seiner Lebensstruktur hat. In der dritten Reihe ist die Identität noch schwach entwickelt, daher können wir davon ausgehen, dass es sich um ein Individuum handelt, dessen Identitätsgefühl von den Beziehungen zu anderen abhängt und das an einer tief sitzenden Angst leidet, seinen Partner zu verlieren. Wie das rote Streichholzköpfchen kann der Phosphorus-Patient explosionsartig aktiv werden, aber fast ebenso schnell „ausbrennen“, seine Energie verlieren und buchstäblich kollabieren. Die meiste Zeit jedoch sind diese Individuen energisch und voller Ausstrahlung, und sie können tatsächlich Licht ins Leben anderer bringen. Doch ihre äußerliche Fröhlichkeit stützt sich auf ein Bedürfnis nach Beziehungen, ja eigentlich nach Liebe, und eine Verlustangst. Feuer ist generell ein wichtiges Thema für Phosphorus: Die Schmerzen sind brennend, und die Symptome können plötzlich „aufflammen“ und ebenso schnell wieder „ausbrennen“. Auch das Thema von Licht und Dunkelheit durchdringt dieses Mittelbild: Die Symptome verschlimmern sich oft im Zwielicht, und der Patient kann Angst vor der Dunkelheit haben. Die Augen dieser Patienten sind oftmals grün, besonders bei Katzen. Die Farbe Rot ist ebenfalls ein Thema von Phosphorus: Das Fell des Tieres zeigt häufig einen leichten Rotstich, es ist also der Konstitutionstyp roter Irish Setter oder orangefarbener Katzen. Zudem neigt der Phosphorus-Patient zu hellroten Blutungen. Wie bei einem Polychrest zu erwarten, können die körperlichen Symptome von Phosphorus praktisch jedes Organsystem betreffen. Passend zum Thema von Licht und Dunkel gehört dazu auch eine ganze Reihe von Augenerkrankungen, wie Retinaatrophie, Glaukom, grauer Star und Netzhautablösung. Bei einer Gastritis wird die Nahrung unverdaut etwa fünf bis zehn Minuten nach dem Essen wieder erbrochen – lang genug, um im Magen angewärmt zu werden. Der charakteristische Durst mit Verlangen nach großen Mengen kalten Wassers kann eine ähnliche Reaktion hervorrufen. Das Erbrochene kann blutdurchsetzt sein oder fast vollständig aus Blut bestehen, und der Stuhl kann ein ähnliches Erscheinungsbild zeigen – daher die Verwendung von Phosphorus bei der Behandlung der Parvovirose bei Hunden. Eine Gingivitis zeigt sich als dünne rote Linie an den Gaumenrändern. Bei Durchfall bleibt der Anus geöffnet, sodass der Stuhl dem Patienten an den Beinen hinunterläuft. Bei Nierenversagen ist der Phosphatspiegel im Serum erhöht, und bei einer Zystitis wird hellroter, blutiger Urin ausgeschieden, aber ohne Anstrengung und ohne erhöhte Harnfrequenz. Phosphorus ist auch bei Hepatitis angezeigt, insbesondere bei der akuten Form. Ebenso wird es bei der Behandlung vielfältiger Atemwegssymptome eingesetzt, einschließlich Tonsillitis und Rhinitis mit blutdurchsetzten grünen Absonderungen. Bei einer Lungenentzündung ist der linke Lungenflügel stärker betroffen. Seelische Erregung löst Husten aus, und die Stimme ist heiser, deshalb eignet sich das Mittel zur Behandlung von „Zwin234 Phosphorus gerhusten“. Es ist bei destruktiven Knochenerkrankungen angezeigt und kann bei allen Erkrankungen, die mit Blutungen einhergehen, in Betracht gezogen werden. Eine Lähmung des Bewegungsapparates beginnt bei Menschen mit Taubheitsgefühlen in den Fingerspitzen (bei Vierbeinern den Zehenspitzen), doch bei Tieren ist das schwer feststellbar. In diesem Zusammenhang kann der plötzliche Zusammenbruch, der diesem Mittel eigen ist, sich als plötzlich auftretende posteriore Paralyse zeigen, die oft keine ersichtliche Ursache hat. Eine gründliche Untersuchung eines solchen Patienten kann Anzeichen einer Wirbelsäulenverletzung ergeben, etwa einen Bandscheibenvorfall, doch in vielen Fällen ergeben die Röntgenaufnahmen keinerlei Befund. Phosphorus ist auch bei Urtikaria angezeigt. Miasmatisch gesehen, zeigt der Phosphorus- Zustand deutliche destruktive und damit syphilinische Elemente, die allerdings an ein komplexeres tuberkulinisches Muster gebunden sind. Daraus lässt sich das dynamische Wesen der Patienten und ihre Neigung zu rasch einsetzenden Erkrankungen erklären. Das gesunde Phosphorus-Individuum sprüht zumeist geradezu vor Energie. Der rothaarige Typ des Phosphorus-Menschen entspricht beim Tier der roten, rotbraunen oder rötlichgrauen Färbung bei Hunden, orangefarbenen Katzen oder fuchsfarbenen Pferden. Der Körperbau entspricht dem tuberkulinischen Miasma: Sie sind schlank, langbeinig und tiefbrüstig, oftmals mit langer, spitzer Nase. Wir müssen uns allerdings vorsehen, uns zu sehr an den Rassemerkmalen bei Hunden und Katzen zu orientieren, denn eine Perserkatze oder ein Mops, der Phosphorus braucht, hat immer noch ein flaches Gesicht, wenn auch etwas weniger ausgeprägt als andere Exemplare seiner Rasse. Der Phosphorus-Patient ist ungeheuer freundlich und möchte am liebsten von jedem gemocht werden – es heißt oft, er habe „keine Grenzen“. Es scheint, als könnte er nie genug Aufmerksamkeit bekommen, und er ist sehr taktil. Wenn diese Tiere lange genug stillhalten können, lassen sie sich mit großem Genuss streicheln und liebkosen. Selbst völlig Fremde werden von Phosphorus-Hunden begeistert angesprungen. Katzen suchen Zuwendung, indem sie schnurren und ihr Gesicht an Menschen oder anderen Tieren reiben. Diese Tiere lieben und brauchen Gesellschaft. Wenn man sie allein zu Hause lässt, wird der junge Phosphorus- Hund Möbel, Schuhe und andere Sachen zerbeißen oder bellen. Katzen sind ebenso mitteilsam und können sich ununterbrochen mit ihrem Besitzer „unterhalten“. Die Phosphorus-Milchkuh, die als letzte im Melkstand gelassen wird, gerät in Panik und wird versuchen, auszubrechen, um zu ihrer Herde zu gelangen. Phosphorus ist unglaublich sensibel für energetische Veränderungen. Diese Individuen erspüren ein aufziehendes Gewitter allein aus den atmosphärischen Veränderungen heraus, und bei dieser Aussicht zittern sie oft vor Angst. Kommt das Ge235 TEIL 2: DIE MUSTER witter näher, suchen sie Beistand – selbst große Hunde versuchen, ihrem Besitzer auf den Schoß zu klettern. Sowohl Donnergrollen als auch Blitze können das Tier in Panik versetzen. Diese Patienten haben noch viele andere Ängste. Wenn sie von einem anderen Hund angegriffen werden, geraten sie so sehr in Panik, dass sie die Leine um die Beine ihres Besitzers wickeln; andernfalls können sie sich beim Versuch zu fliehen selbst verletzen. Die Sensibilität für energetische Veränderungen erstreckt sich auch auf die seelische Verfassung des Tierhalters: Wenn es dem nicht gut geht, kommt sein Phosphorus-Tier, um ihn zu trösten. Das unterscheidet Phosphorus von Pulsatilla: Pulsatilla kümmert nur ihr eigenes Wohlbefinden; sie sucht Trost und Streicheleinheiten zu ihrem eigenen Vorteil, während sie die Bedürfnisse ihres Besitzers gar nicht wahrnimmt. Phosphorus hingegen braucht zwar auch Trost und emotionalen Beistand, um seine Ängste zu überwinden, zeigt sich jedoch ebenso sensibel für die Bedürfnisse seines Besitzers, dem er Mitgefühl und Hilfe anbietet, sobald er merkt, dass der Mensch das braucht. Diese Sensibilität ist bei Phosphorus so ausgeprägt, dass diese Tiere einen „sechsten Sinn“ zu haben scheinen und von ihren Besitzern gern als „hellsichtig“ beschrieben werden. Katzen sitzen bei der Rückkehr ihres Frauchens oder Herrchens von der Arbeit schon an der Tür; Hunde beginnen zu exakt dem Zeitpunkt an der Wohnungstür zu winseln, zu dem ein Familienmitglied sich gerade erst auf den Nachhauseweg macht. Die Halter bezeichnen ihre Tiere als „aufgeweckt“ oder als „Energiebündel“, manchmal aber auch als „etwas schwierig“ oder sogar als „Nervenbündel“ oder „Albtraum“. Sie können auch solche Begriffe verwenden, wie „geht ab wie eine Rakete“ oder „explodiert“. Wenn sie in Garten, Park oder Koppel freigelassen werden, scheinen diese Tiere eine unbändige Energie zu haben, die häufig so lange anhält, wie sie sich frei bewegen können, manchmal aber auch wie ein Blitz verglüht, sodass das Tier im Handumdrehen erschöpft ist. Doch es braucht nur eine kurze Ruhepause, um wieder auf die Beine zu kommen. Diese Tiere sind nicht unbedingt leicht abzurichten, denn ihre Energie und ihr Enthusiasmus verkürzen ihre Aufmerksamkeitsspanne stark. Eine Zurechtweisung nehmen sie zwar wahr, vergessen sie aber sofort und jagen im nächsten Moment schon wieder umher. Sie geraten leicht in Panik. Wenn sich ihnen ein Fremder nähert oder ein Hund, dem sie noch nie begegnet sind, zerren sie an der Leine, um wegzulaufen. Der Gang zum Tierarzt kann zum „Albtraum“ werden, und bei den betreffenden Patienten kann eine Vorabdosis des Mittels viel dazu beitragen, ihnen ihre Ängste zu nehmen und sie zu beruhigen. Ein so sensibles und vitales Tier eignet sich sehr gut zum Aufspüren von Federwild. Viele Irish Setter haben eine Phosphorus- Konstitution, aber auch der Ungarische Vorstehhund und der Deutsch Kurzhaardackel gehören dazu. Solche Eigenschaften sind auch bei Hütehunden nützlich, daher findet man das Mittelbild 236 Phosphorus häufig bei Collies. Bei den Katzen betrifft das die Siamkatze Redpoint oder die rote Hauskatze, und bei den Pferden ist es die Phosphorus-Konstitution, die den Vollblut- Fuchs so renntauglich macht. Die hyperaktive Veranlagung dieser Tiere lässt auf eine hohe Stoffwechselrate schließen, weshalb sie fast immer schlank oder wenigstens schlank für ihre Rasse sind. Sie haben lange, grazile Beine, strahlende Augen und lange Wimpern und gehören zu den attraktivsten Tieren, die uns begegnen können. Sie trinken gern kaltes Wasser in großen Mengen und sind zudem „Wasserkenner“, die dem Leitungswasser aus ihrem Trinknapf häufig das fließende Wasser in Flüssen vorziehen oder vielleicht auch das noch wohlschmeckendere Wasser aus Fischteichen, Pfützen oder Blumentopfständern. Manche Phosphorus- Katzen trinken nur Quell- oder Mineralwasser aus der Flasche. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal dieses Mittelbildes, besonders bei Katzen, aber es ist stärker ausgeprägt bei Phosphorus-Tieren. In der Veterinärpraxis kann der Phosphorus- Patient in zwei Extremen auftreten. Das erste ist das ängstliche Tier, das schon einmal beim Tierarzt war und unangenehme Erinnerungen daran hat. Dieser Hund muss regelrecht ins Sprechzimmer gezerrt werden; ist er einmal drin, sitzt er da und winselt oder läuft ängstlich umher. Vielleicht springt er auf der Suche nach einem Fluchtweg an der Tür hoch, oder er läuft von einer Person zur anderen, weil er Trost und Beschwichtigung sucht. Beim leisesten Geräusch schreckt er hoch. Diese Tiere sind so panisch, dass sie schwer zurückzuhalten sind, und sie lassen sich nicht leicht beschwichtigen; doch tröstende Worte und sanfte Liebkosungen werden sie schließlich zur Ruhe bringen. Allerdings brauchen sie anhaltenden Körperkontakt, deshalb bleiben sie nur entspannt, wenn man sie ununterbrochen streichelt. Es spielt keine Rolle, wer sie streichelt, doch sie zeigen eine physische Reaktion, als werde ihre Energie dabei „geerdet“ wie elektrischer Strom. Glücklicherweise kommt es viel häufiger vor, dass der Phosphorus-Patient ins Sprechzimmer gesaust kommt und an allen Anwesenden hochspringt. Diese Tiere füllen den Raum mit ihrer Energie geradezu aus – strahlend und überschäumend, bezaubernd und voller Leichtigkeit. Auch sie sind manchmal schwer zu beruhigen, aber es ist Lebensfreude, nicht Angst. Der gemeinsame Nenner dieser beiden Phosphorus-Typen ist ihre Kritiklosigkeit bei der Suche nach Aufmerksamkeit und Zuwendung – oder darf man sagen Liebe? Daher rührt ihr „Mangel an Grenzen“, und das ist auch ein weiterer grundlegender Unterschied zwischen Phosphorus und Pulsatilla: Während Phosphorus Zuwendung nahezu bedingungslos gibt und nimmt, will Pulsatilla sie nur nehmen, auch wenn sie manchmal zu scheu ist, darum zu bitten. Bei einer akuten Krankheit kann sich der Phosphorus-Patient benehmen, als seien seine Batterien plötzlich leer – er ist einfach „erledigt“. Doch selbst bei einer chro237 TEIL 2: DIE MUSTER nischen Erkrankung blitzen und strahlen die Augen dieser Patienten normalerweise vor Vergnügen und guter Laune. Sie lassen sich sehr gern untersuchen, vor allem wenn sie den Tierarzt dabei sehen können, doch sie werden schnell ungeduldig und versuchen dann, sich zu entwinden. Aggressiv werden sie praktisch niemals, doch sie beherrschen die Kunst, sich dem Griff zu entwinden und einen ins Leere greifen zu lassen. Auch die Phosphorus-Katze kommt selbstsicher aus ihrer Transportbox geschritten und miaut laut, wenn sie anmutig über die Arbeitsfläche springt, um aus dem Fenster zu schauen. Anschließend unterzieht sie jeden Winkel des Raums einer eingehenden Untersuchung. Sie ist graziös und geschmeidig und liebt das Gefühl, untersucht zu werden, wobei sie sich genüsslich streckt und schnurrt. Sie hat zumeist auffällige Augen, die oftmals grün sind und fast atemberaubend schön. Selbst wenn sie an einer chronischen Krankheit leidet, wie etwa Nierenversagen, bleibt sie attraktiv und relativ vital, und sie reagiert immer auf Streicheln. Das Phosphorus-Pferd ist ähnlich energiegeladen und kann nervös und „kapriziös“ wirken. Doch wie seine kleineren Pendants spricht auch das Pferd gut auf Körperkontakt an. Wenn mir ein Phosphorus-Patient begegnet, verspüre ich ihm gegenüber eine charakteristische emotionale Wärme. Ihr zarter Knochenbau und ihre anmutigen Bewegungen, gepaart mit Offenheit und einem sympathischen Charakter, machen diese Wesen auf allen Ebenen höchst attraktiv. Sie strahlen eine solche Sinnlichkeit aus, dass ich sie einfach streicheln muss. Ihr weiches, seidiges Fell ruft dabei angenehme Empfindungen hervor, und darüber hinaus gelange ich leicht in einen energetischen Kontakt zu ihnen. Ist das Tier ängstlich, wie es besonders bei Phosphorus-Pferden vorkommt, spiegele ich seine Angst, denn sollte es unvermutet in Panik ausbrechen, könnte es mich unabsichtlich verletzen. Doch selbst dann fühle ich mich instinktiv zu diesem Tier hingezogen. Dennoch ist das dominante Gefühl, das mich in Gesellschaft solcher Tiere befällt, Freude und Vergnügen. Sie 440 Bellis, arnica und die korbblütle r Wetter verschlimmern. Abrotanum kann bei Peritonitis und Pleuritis angezeigt sein und folglich auch bei einem Malignen Lymphom der Katze oder bei FIP (Feline Infektiöse Peritonitis). Augen Es folgen zwei Mittel, die eine Affinität zum Auge haben. Cineraria maritima (Silbereiche, Aschenpflanze) Indiziert bei Grauem Star oder Hornhauttrübung, vor allem infolge eines Traumas. Es kann örtlich begrenzt als Urtinktur oder als potenziertes Mittel angewendet werden. Eupatorium perfoliatum (Knochenheil, Durchwachsener Wasserhanf) Indiziert bei Schmerzen hinter den Augen, aber auch bei Knochenschmerzen. Dem Menschen hilft es bei Grippe mit Schmerzen in oder hinter den Augen oder mit Muskel- und Knochenschmerzen, weshalb es sich teilweise mit der nächsten Kategorie überschneidet. Ein ähnliches Beschwerdebild kann gelegentlich auf Tiere übertragen werden, und es gibt Berichte über erfolgreiche Behandlungen von Panostitis mit diesem Mittel. Atemwege Das folgende Mittel spielt bei der Behandlung von Heuschnupfen eine Rolle. Wyethia helenoides (Giftkraut) Eupatorium hat eine Affinität zu den Atemwegen, und Wyethia ist sein Partner bei der Behandlung von Heuschnupfen. Dieses Mittel zeichnet sich durch Jucken in Nase, Hals und Gaumen aus, was die Tiere dazu veranlasst, den Gaumen mit der Zunge zu reiben; das sieht aus, als würden sie die Zunge herausstrecken. Es ist auch ein nützliches Mittel für das „Kopfschlagen“ beim Pferd. Blutungen Wir haben uns bereits die Eigenschaften von Arnica und Bellis bei der Behandlung von Prellungen angeschaut, die im Grunde auf einer Mikroblutung beruhen. Es gibt zwei Mittel aus dieser Familie, die besonders wirksam bei der Behandlung von oder Vorbeugung gegen übermäßige Blutungen sind. Millefolium achillea (Schafgarbe) Dieses Mittel ist bei Blutungen aus praktisch jeder Körperöffnung angezeigt, vor allem, wenn sie durch einen Sturz oder Überanstrengung verursacht wurden. Das macht es zum bevorzugten Mittel bei der Vorbeugung gegen Hämoptyse bei Rennpferden („Bluter“). Das Blut ist hellrot, und der Patient kann eine erhöhte Körpertemperatur haben. Erigeron canadensis (Kanadisches Berufkraut) Dieses Mittel ähnelt Millefolium, hat jedoch eine stärkere Affinität zur Haut, wo es Ekchymosen hervorruft. Es ist durch eine eigentümliche Verschlimmerung bei der geringsten Bewegung gekennzeichnet. 441 TEIL 2: DIE MUSTER Leber Das gelbe Körbchen der Korbblütler legt eine homöopathische Verwendung bei Gelbsucht nahe, woraus wir eine Affinität zur Leber ableiten können. Ein weiteres Mal bekommen wir es mit den Folgen von Verletzungen zu tun, wenn wir unser Konzept erweitern und schädliche Wirkstoffe, wie Viren und Toxine, einbeziehen. Carduus marianus (Mariendistel) Ein wichtiges Thema beim Menschen in Bezug auf die Leber ist Alkohol, und das erste der „Lebermittel“, Carduus marianus, zeigt in der Materia Medica eine „Verschlimmerung durch Bier“. Diese Pflanze ist in der Kräuterheilkunde und der konventionellen Veterinärmedizin (wo sie in veredelter Form als Psyllimarin gehandelt wird) als wertvolle Unterstützung für die Leber bekannt. Zusätzlich zu den üblichen Symptomen einer Leberinsuffizienz oder eines Leberversagens, wie Gewichtsverlust und Lethargie, können Aszites und Gelbsucht auftreten. Da auch Carduus den hämorrhagischen Aspekt der Korbblütler aufweist, kann das Mittel bei Hämoptyse oder Teerstuhl indiziert sein, wenn diese mit einer Lebererkrankung einhergehen. Es ist ein sehr gutes organspezifisches Mittel für Leberbeschwerden generell. Taraxacum officinale (Löwenzahn, Kuhblume) Die gelben Blüten des Löwenzahns verweisen ebenfalls auf eine Verwendung bei Lebererkrankungen, doch hier bilden sich Gase, was beim Menschen als „Gefühl platzender Blasen im Darm“ beschrieben wird. Ich benutze das homöopathische Taraxacum in einer Tiefpotenz als organspezifisches Mittel. Nieren Solidago virgaurea (Goldrute, Wundkraut) Dieses Mittel ist bei Nierenschmerzen mit Empfindlichkeit gegen Druck auf die entsprechenden Stellen am Rücken angezeigt. Der Urin ist dunkel und übel riechend. Ich habe dieses Mittel als besonders nützlich bei der Behandlung von Nierenversagen in der Folge von Harnverhaltung befunden, verwende es aber auch als Organtherapie für die Nieren. Eupatorium purpureum (Purpurwasserhanf, Roter Dost, Glutball) Auch dieses Mittel ist bei Nierenerkrankungen indiziert, insbesondere dann, wenn zur Symptomatik Ödeme, Hämaturie und Albuminurie gehören. Die Arzneimittellehre dieses Mittels geht über die ableitenden Harnwege hinaus, da ich jedoch keine Erfahrung mit seiner Anwendung habe, habe ich es nur der Vollständigkeit halber mit angeführt. Infektionen Unser letztes Trio der „Körbchenblumen“ unterstreicht die antiinfektiösen Eigenschaften der Korbblütler. Echinacea (Sonnenhut) Das ist ein gut bekanntes antiinfektiöses Kräutermittel, das bakteriellen und viralen Infektionen entgegenwirkt, indem es anscheinend die Leukozytenzahl erhöht. Eine ausführliche Leseprobe zu diesem Buch finden Sie auf unserer Verlagsseite. Eine Rechnung wird beigelegt. Als führende Versandbuchhandlung für Homöopathie und andere Naturheilverfahren haben wir Bücher bedeutender moderner Pioniere und die wichtigsten Klassiker in unser Sortiment aufgenommen (siehe auch unser eBay ). Wir beraten Sie gerne, welche Bücher für Sie am geeignetsten sind und sich in der Praxis am besten bewährt haben. Gerne senden wir Ihnen den führenden Katalog über alle Homöopathiebüchern und Autoren gratis zu. Bei Rückfragen bitte 07626 - 974 970-0 oder info@narayana-verlag.de kontaktieren. Condition: Neu, Thema: Homöopathie, Sprache: Deutsch, Genre: Medizin, Genre 2: Alternativmedizin, Erscheinungsjahr: 2016, Verlag: Narayana Verlag Gmbh, Format: Gebundene Ausgabe

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