Museales antikes Inhaliergerät,Inhalier-Apperat nach Siegle,ca.1875-1890,selten

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Seller: kleinfalkenauge (436) 100%, Location: Remscheid, Ships to: DE, Item: 202722183403 Museales, antikes Inhaliergerät, Inhalier-Apperat nach Siegle, ca.1875-1890, seltenes Sammlerobjekthergestellt aus Messingblech, in Originalpappkarton >> siehe FotosZustand: zeitgemäß, komplett m. Medikamentenbehälter und Dampfzerstäuberdüsen einige Korrosionsflecke am Messinggehäuse, ein kleiner, nicht durchgängiger Anriss im Inhalationsglas,voll fonktionsfähig mit Spirituskocher (m. Originaldocht)altes, seltenes Museums-/Austellungsstück aus Privatbesitz mit Expertise (siehe Anhang) Privatverkauf Exponat "Dr Siegle's steam-powered inhaler, invented in Stuttgart in 1864, was manufactured in England by Krohne & Sesemann from 1871". Inhalationsapparat mit Federventil und Metallwinkel, mit Holzgriff und festsitzendem Mundglas, Messingblech. (Originalpreis 21 RM). Ein ähnliches Gerät wurde gefunden, ohne Ventil, mit Korkverschluss (Originalpreis 18,30 RM). Katalog der "Thüringer Glasinstrumenten-Fabrik" S. 120/121. Das gleiche Modell wird auch als OHKAWA's inhalor bezeichnet. Zum Erfinder Siegle, Emil, geb. 2. Juli 1833 in Scheer a.d. Donau, studierte in Pisa, Tübingen, Wien und Paris, wurde 1862 promoviert. Er war seit diesem Jahre prakt. Arzt und Spezialarzt für Hals- und Ohrenleiden in Stuttgart, auch königl. württemb.. Hofrat. Er erfand einen Dampfinhalationsapparat (1864) und den pneumat. Ohrtrichter (1864). Er erfand einen Dampfinhalationsapparat (1864) und den pneumat. Ohrtrichter (1864). Er schrieb: Die Behandlung der Hals- und Lungenleiden mit Inhalationen, 1864; 3. Aufl. 1869. Die Wirksubstanz wird in Wasser gelöst oder als Suspension in einem Behälter des Verneblers gegeben und über 5-10 Minuten lang inhaliert. Die Inhalation kann mittels Maske oder Mundstück erfolgen, wobei die Mundatmung vorzuziehen ist, da die Nase zuviel Wirksubstanz herausfiltern würde. . In Kliniken werden Medikamentenvernebler zur dosierten Verabreichung von Aerosolen verwendet. Eine ausgewogene Nebelmenge, hohe Nebeldichte und ein wirksames Teilchenspektrum von 0.5 – 7µ garantieren eine effiziente Behandlung der Atemwege und Atmungsorgane. Ein spezielles Ventil zur Verneblungsunterbrechung sorgt für sparsamen Medikamentenverbrauch. Der Anschluss der Medikamentenvernebler kann wahlweise in Kombination mit dem entsprechenden Stecker mit Absperrventil über die zentrale Sauerstoff- oder Druckluftversorgungsanlage erfolgen. Entwicklung der Inhalationsapparate Im Jahr 1778 verwendete der englische Arzt und Astronom John Mudge erstmals den Begriff „Inhaler“ für ein von ihm entworfenes Zinngefäß zur Herstellung von Opiumdampf (7) und gilt somit als Erfinder der Inhalationsapparate. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde vom Pariser Pulmologen Jean Sales-Girons (1840-1897) ein mit komprimierter Luft betriebener Inhalator erfunden. Der Wiener Arzt Friedrich Fieber (1835-1882) war es, der 1862 als erster im deutschsprachigen Raum Sales-Girons´ Inhalationstherapie einführte. In seinem Lehrbuch „Die Inhalation medicamentöser Füssigkeiten und ihre Verwerthung bei Krankheiten der Athmungsorgane“ (1865) verglich er die verschiedenen Apparate und 1867 gelang es ihm, im Allgemeinen Krankenhaus eine selbständige Abteilung für Inhalationen zu schaffen. Der Sieglesche Dampfinhalator, erfunden 1863 von Emil Siegle aus Stuttgart, baute den erforderlichen Druck im Gerät mittels Wasserdampf auf, was Friedrich Fieber zu schätzen wusste, da „durch den beigefügten Dampf die Schwaden eine größere Elastizität“ erhalten. Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 Marke: Siegle-Inhalierapperat

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