Fachbuch Kunstabteilung Hutschenreuther Selb 1918-1945 Im Zeichen des Löwen NEU

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Seller: Top-Rated Seller kunstbuch-shop_de (13.427) 99.9%, Location: Schlangen, Ships to: Worldwide, Item: 352637738130 Fachbuch: Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand Die Kunstabteilung Lorenz Hutschenreuther, Selb 1918-1945 Autorin: Ellen Mey Porzellan und Kunst - das ist eine untrennbare Verbindung. Und seit es in Europa die fabrikmäßige Produktion von Porzellanen gibt, haben diese auf Wirtschaftlichkeit orientierten Unternehmen immer wieder mit viel Ehrgeiz versucht, neben ihren utilitären Produktzweigen der besonderen, der künstlerischen Gestaltung von Porzellan Platz einzuräumen. Denn die Figur, die von Künstlerhand modelliert ist, die farbige Fassung, die der Kreativität eines Malers entspringt, das Produkt also, das den erklärten Willen transportiert, mehr als funktionsfähig und benutzbar zu sein - das galt und gilt als hohe Weihe, als eine Art Ritterschlag in der Branche. Es beweist eine besondere Liebe und Leidenschaft für das Material, über ökonomische und betriebstechnische Überlegungen hinaus. Und es unterstellt auch eine gewisse visionäre Kraft und den Glauben daran, dass gerade Porzellan eben mehr ist als ein verfügbares Rohmaterial, das man "hernimmt". Vielmehr, dass es sich um einen faszinierenden, inspirierenden Stoff handelt, der die menschliche Fähigkeit zur transzendierenden Formulierung geradezu herausfordert, der den Sinn für das, was über das Notwendige hinausgeht und eben hinter den Dingen liegt, beflügelt. Eine Traditionsmarke, die sich mit besonderem Ehrgeiz dem künstlerischen Porzellan widmet, ist das Unternehmen Hutschenreuther: Zwischen der Gründung des damals »Abteilung für Kunst« genannten Unternehmenszweiges 1918 bis zum Jahr 1945 zählt man über 2000 Modelle, die in Zusammenarbeit mit über 75 Bildhauern und Entwerfern auf den Markt kamen. Die Ausstellung »Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand« widmet sich jetzt der Zeit zwischen der Gründung der Hutschenreuther-Kunstabteilung und 1945, als die Produktion kriegsbedingt zum Erliegen kam, ehe man nach dieser Zwangspause den Betrieb wieder aufnahm. In Oberfranken war Hutschenreuther nach Rosenthal das zweite Unternehmen in Selb, das eine eigene Kunstabteilung und damit eine neue Luxussparte eröffnete. Signum war hier lange, dass man mit der Porzellanfachschule Selb zusammenarbeitete: Unzählige Entwürfe des damaligen Selber Schulleiters und Architekten Fritz Klee wurden realisiert. Folgerichtig übernahm der Institutsleiter Klee, auf den auch die berühmte Firmenmarke des Löwen zurückgeht, zunächst die Hutschenreuther-Kunstabteilung. Doch der Zuwachs des Unternehmenszweiges war derart, dass man 1922 gleich zwei Vollzeitkräfte einstellte. Mit Carl Werner als künstlerischem und technischem Leiter und Karl Tutter - beides Bildhauer und Modelleure - war die Gründungs- und Orientierungsphase der Kunstabteilung beendet. Die kongeniale Ergänzung von Werner und Tutter, die beide weit über drei, ja fast vier Jahrzehnte im Unternehmen blieben, führte zur Steigerung der hauseigenen Entwürfe. Darüber hinaus begann eine extensivere Zusammenarbeit mit anderen, neuen Künstlern. Darunter Constantin Holzer-Defanti, Lothar Otto, Theo Vos, später Paul Scheurich, Max Esser oder etwa Paul Börner. Während man schon 1922 mit 300 Modellen einen vorläufigen Höchststand erreichte, schrieb sich die Erfolgsgeschichte über das Art Déco fort, als 1927 Julius Vilhelm Guldbrandsen die Dekorabteilung übernahm. Mit den 30er Jahren gewannen naturalistische Tierplastiken und Aktfiguren an Bedeutung. 1944 wurden die letzten neuen Modelle realisiert. »Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand« zeichnet mit knapp 300 Exponaten einen spannenden Abschnitt der Hutschenreuther Firmengeschichte nach, in der sich eine bewegte, auch künstlerisch von vielen Umbrüchen geprägte Zeit widerspiegelt. Dieses Buch ist das Standardwerk zu Hutschenreuthers Kunstabteilung für die Produktionszeit 1918-1945. Gerade das komplette Modellverzeichnis dieser Zeit macht das Buch unverzcihtbar für Sammler und Händler. Zur Ausstellung im Deutschen Porzellanmuseum, Hohenberg / Eger in der Zeit vom 25.04. bis 01.11.2009 Stolz blickt er, der weiße Löwe, sozusagen Wappentier und Synonym der stolzen Geschichte der Porzellanmarke Hutschenreuther: „Im Zeichen des Löwen. Porzellan aus Künstlerhand“ heißt jetzt eine Ausstellung im Porzellanikon Hohenberg a. d. Eger – Deutsches PorzellanMuseum und sie befasst sich mit der Hutschenreuther Kunstabteilung zwischen 1918 und 1945. Die Kunstabteilungen waren der Stolz der Porzellanfabriken, wenige brachten es dazu. Denn neben der serienmäßigen und damit kostengünstigen Produktion von Essgeschirren und anderen Gebrauchswaren stellte man damit den Kunstsinn, die Leidenschaft für Porzellan als einen besonderen Werkstoff und seine überdurchschnittlichen handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis. Bei Hutschenreuther gelang dies ab 1918 – was dem Glücksfall zu verdanken war, dass man in diesem Jahr auf den Grundstock der von Lorenz Hutschenreuther 1917 übernommenen Porzellanfabrik Paul Müller aufbauen konnte. Die Geschichte der damit gegründeten „Abteilung für Kunstporzellane“ und neu eröffneten Luxussparte ist eine Erfolgsgeschichte. Die von Paul Müller begonnene Zusammenarbeit mit der Selber Fachschule für Porzellan unter Fritz Klee, wurde lückenlos fortgesetzt und schon im März 1918 stellte man in der Kunstabteilung Kunst-Maler ein. Im August des gleichen Jahres berichtet die „Keramische Rundschau“ davon, dass die Lorenz Hutschenreuther AG in der Berliner Bellevue Straße eine ständige Ausstellung in „geschmackvollen Ausstellungsräumen (…) Kunstporzellane, vorwiegend schöne Gefäße und Tierplastiken“ zeige. Zu diesem Zeitpunkt verfügte man schon über mehr als 130 Modelle. Bis zur kriegsbedingten Schließung der Hutschenreuther Kunstabteilung 1945 sollten über 2000 Entwürfe von mehr als 75 Künstlerinnen und Künstlern zusammenkommen, u. a. von Constantin Holzer-Defanti, Max Esser, Paul Scheurich und Paul Börner. Die Ausstellung „Im Zeichen des Löwen“ im Porzellanikon – Deutsches PorzellanMuseum Hohenberg schließt mit etwa 300 Exponaten und nicht zuletzt durch einen ausführlichen Katalog mit über 300 Farbabbildungen eine Lücke in der Darstellung des deutschen Porzellans. Bitte beachten Sie die schönee Publikation Porzellanfiguren 20er u. 30er Hutschenreuther in unseren anderen Angeboten. Auf den Bildern sehen Sie das Buch. Ihr Exemplar wurde nicht für die Fotos genutzt und ist noch ungelesen. Herausgeber: Wilhelm Siemen, Deutsches Porzellan Museum, Hohenberg / Eger Autorin: Ellen Mey Jahr: 2009 Auflage: Erstauflage 2009 Seitenanzahl: 494 Seiten Bilder: 329 Farbabbildungen Buchart: Hardcover Sprache: Deutsch ISBN 10: 3-927793-96-5 ISBN 13: 978-3-927793-96-5 Größe: ca. 205 x 285 x 31 mm Gewicht: ca. 2.200 Gramm Zustand: neu, ungelesen Besonderheiten: wissenschaftliche Arbeit, komplettes Modellverzeichnis 1918-1945 Condition: Neu und eingeschweißt (OVP), sehr hilfreiches Handbuch zu Hutschenreuther Kunst Porzellan von 1918-1945., Autor: Ellen May, Marke: Hutschenreuther, Einband: Gebundene Ausgabe, Thema: Innenarchitektur & Design, Erscheinungsort: Selb, Region: Europa, Format: Gebundene Ausgabe, Eigenschaften: Bildband/Illustrierte Ausgabe, Verlag: Dt. Porzellanmuseum, Original/Faksimile: Original, Genre: Kunst & Kultur, Erscheinungsjahr: 2009, Sprache: Deutsch

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