Fachbuch 100 Jahre Porzellanfabrik Walküre Bayreuth interessantes Porzellanbuch

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Seller: kunstbuch-shop_de (13.735) 99.9%, Location: Schlangen, Ships to: Worldwide, Item: 352638569483 Fachbuch: Mit der Zeit gehen - 100 Jahre Porzellanfabrik Walküre Ein mittelständisches Industrieunternehmen im Wandel Herausgeber: Wilhelm Siemen STARK REDUZIERT Das Buch entstand zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Porzellanmuseum in Hohenberg / Eger. Chronologisch wird die Geschichte der Fabrik und die zeittypischen Formen und Dekore gezeigt. Besonders der umfangreiche Katalogteil ist für Sammler und Händler des sehr gesuchten Porzellans sehr wertvoll und detailreich gestaltet. Es wird ein sehr guter Überblick über die Formen und Dekore der jeweiligen Epochen gegeben. Auch wertvoll ist die ausführliche Markentafel der Porzellanfabrik. Hiermit ist eine genaue Zuordnung auch im zeitlichen Hinblick möglich. Die Ausstellung kann in geringfügig veränderter Form noch heute im Firmenmuseum besichtigt werden. Firmengeschichte der Erste Bayreuther Porzellanfabrik Walküre Siegmund Paul Meyer GmbH 1890 - 1910 Es war 1890. Der 24jährige Siegmund Paul Meyer verläßt seine Geburtsstadt Nürnberg. Als junger Kaufmann tritt er eine Stelle in einem Bayreuther Keramikbetrieb an. Sechs Jahre später schlägt er den Weg in die Selbstständigkeit ein. Er kauft die gutgehende Porzellanmalerei und Glashandlung Georg Bauer. Drei Jahre führt der junge Unternehmer mit 20 Mitarbeitern die Malerei erfolgreich. Die Nachfrage wächst und Siegmund Paul Meyer wagt den nächsten Schritt: Er gründet eine Porzellanfabrik. Rund 100 Beschäftigte arbeiten an den zwei Rundöfen der Fabrik. Bis zum Jahr 1906 wächst die Belegschaft auf 200 Mit-arbeiter an. Die Meyerschen Spezialprodukte sind gefragt. Das feuerfeste Koch- und Backgeschirr „Walküre“ ist eine echte und begehrte Spezialität. Zu 75 Prozent werden die Waren weltweit exportiert. Und noch eins macht die Porzellanfabrik einzigartig: Siegmund Paul Meyer ist ein sozial engagierter Arbeitgeber. Arbeiterwohnungen werden errichtet, bereits 1910 bezahlter Urlaub gewährt und Absauganlagen reduzieren die Gesundheitsgefährdungen an den Arbeitsplätzen. 1910 - 1945 Engpässe hat Meyer mit seiner Porzellanfabrik im Ersten Weltkrieg zu bestehen. Es ist kaum Personal zu finden und die Rohstoffversorgung wird knapp. Doch die „Goldenen Zwanziger“ heizen die Nachfrage wieder an. Die Porzellanfabrik etabliert sich und trägt den heute noch gültigen Namen „Erste Bayreuther Porzellanfabrik Walküre Siegmund Paul Meyer GmbH“. Die Weltwirtschaftskrise bricht herein. Und der Gründer kann sich auf seinen Sohn Rudolf Meyer (1906-1983) verlassen. Er tritt in die Firma ein. Doch bis 1936 haben Vater und Sohn mit einer konjunkturellen Flaute zu kämpfen. 1938 scheint die Rezession beendet, doch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegsmacht alle wirtschaftlichen Hoffnungen zunichte. Eine schwierige Zeit beginnt. Zahlreiche Mitarbeiter müssen in den Krieg ziehen. Selbst der junge Rudolf Meyer wird 1939 zum Kriegsdienst einberufen. Sein 75jähriger Vater führt wieder alleine die Porzellanfabrik. Bis zum März 1945 kann die Produktion aufrechterhalten werden. Doch dann steht wegen Rohstoff- und Brennmaterialmangel das Unternehmen still. 1946 - 1950 Im Frühjahr 1946 kann die Produktion wieder langsam anlaufen. 60 Mitarbeiter finden Beschäftigung. Nach der Währungsreform steigt dank des „Wirtschaftswunders“ die Nachfrage stark an. Mitte der 50er Jahre beginnt die Zeit der Technisierung und Automatisierung. Statt der Kohle-Befeuerung kommt Erdöl zum Einsatz. Die beiden Rundöfen werden durch zwei kontinuierlich arbeitende Tunnelöfen ersetzt. Die Fertigung läuft auf Hochtouren. 1950 - heute Nicht nur neueste Technik hält Einzug, sondern auch eine Spezialisierung folgt. „Porzellan für die Gastronomie“ heißt der Schwerpunkt der Produktpalette. Eine Reaktion auf die Bedürfnisse der sich entwickelnden Freizeit-Gesellschaft. 1966 übernimmt Junior Rudolf Meyer (geb. 1940) neben seinem Vater die Unternehmensleitung. Die Firmenphilosophie ist klar: konsequenter Einsatz neuester Technologie, 1A-Markenqualität, Spezialist für hochwertige Profigeschirre, ein schnelles Reagieren auf sich ständig wandelnde Kundenwünsche und nicht zuletzt ein zeitgemäßes Design. Fünf Komponenten, die den wirtschaftlichen Erfolg in der Porzellanindustrie sichern - fünf Komponenten, die die Porzellanfabrik „Walküre“ im Markt des feuerfesten Ge-schirrs und im Profibereich zu einem der Weltmarktführer machen. Auf den Bildern sehen Sie das Buch. Ihr Exemplar wurde nicht für die Fotos genutzt und ist noch ungelesen. Herausgeber: Wilhelm Siemen, Deutsches Porzellan Museum, Hohenberg / Eger Autorinnen: Sabine Zehentmeier und Ronja Symossek Erstausgabe: 1999 Auflage: Erstauflage 1999 Seitenanzahl: 195 Seiten Bilder: 192 Abbildungen Buchart: Softcover Größe: ca. 210 x 298 x 11 mm Gewicht: ca. 950 Gramm Sprache: Deutsch ISBN 10: 3-927793-57-4 ISBN 13: 978-3-927793-57-6 Zustand: neu, ungelesen Besonderheiten: wissenschaftliche Arbeit Condition: Neues Buch, sehr interessant, Autor: Sabine Zehentmeier und Ronja Symossek, Marke: Walküre, Einband: Taschenbuch, Thema: Innenarchitektur & Design, Erscheinungsort: Selb, Region: Europa, Format: Softcover, Eigenschaften: Bildband/Illustrierte Ausgabe, Verlag: PorzellanIkon, Original/Faksimile: Original, Genre: Kunst & Kultur, Erscheinungsjahr: 19990000, Sprache: Deutsch

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