Bruno May Skulptur Eiserner Wehrmann Ritter Wappen-Schild Frankfurt Oder 1916!!!

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Seller: Top-Rated Seller telemeken (3.327) 100%, Location: Bayern, Ships to: Worldwide, Item: 264269082030 Eiserner Wehrmann. Eiserner Wehrmann (auch Wehrmann in Eisen), während des 1. Weltkriegs aufgestellte Holzfiguren, in die Nägel eingeschlagen wurden. Die damit verbundenen Spenden dienten zur Unterstützung von Kriegsopfern. Holzbildwerk von Bruno May. Als Nagelungsdenkmal aufgestellt in Frankfurt an der Oder. In jenen Tagen stand vor dem Südgiebel des Rathauses in Frankfurt an der Oder der "Eiserne Wehrmann", eine aus Lindenholz gefertigte Nachbildung eines Ritters, wie er zum Kampf bereit Schwert und Schild mit dem Frankfurter Wappen hält. Der Sockel trägt die Inschrift: „In Staub mit allen Feinden Brandenburgs“. An dem vom Kommerzienrat Steinbock gestifteten und vom Stuttgarter Maler und Bildhauer Bruno May gefertigten, fast drei Meter hohen Standbild konnten mit einer Spende erworbene Nägel eingeschlagen werden. Großformatiger echter Fotoabzug in der Größe 185 x 300 mm. Restaurierte Neuanfertigung nach einem originalen Fotodruck von 1916. Sehr guter Zustand. Hervorragende Bildqualität – extrem seltenes Motiv!!! Neuzeitlicher Abzug, kein Original / New print, not original!!! 100% Abzug auf echtem Fotopapier – kein billiger Druck!!! Besichtigung jederzeit möglich. 100% Exposure on real photo paper - not a cheap print! Visit any time. Bitte warten, hier kommt gleich ein großes Bild!!! Sie bieten hier auf ein (teilweise restauriertes) Faksimile hergestellt in aufwendigem Fotoreproduktionsverfahren auf hochwertigem Profi – Fotopapier. Kein Qualitätsverlust zum Original! Heute findet man dieses Motiv nur mehr ganz selten im Original! Reproduktion, kein Original / reproduction, no original!!! Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinem ebay-shop! Out of a large archiv, more offers in my ebay shop! Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!! 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Geboren am 3. September 1880 in Stuttgart, gestorben 1959 in Berlin. Der Maler Bruno May studierte an der Münchener Kunstakademie bei Julius Diez und Franz von Stuck. 1906-10 war er Schüler von Adolf Hölzel in Stuttgart. Er war 1921-38 als freischaffender Zeichenlehrer tätig und 1927 auf der Jubiläumsausstellung des Württembergischen Kunstvereins vertreten. Frankfurt (Oder) ist eine am Westufer der Oder gelegene kreisfreie Stadt im Osten des Landes Brandenburg. Der Talweg der Oder markiert die Grenze zur Republik Polen. Seit dem 1. Januar 1999 führt die Stadt die Zusatzbezeichnung „Kleiststadt“ – nach Heinrich von Kleist, der hier 1777 geboren wurde –, die aber nicht Bestandteil der amtlichen Schreibweise ist. Geografie Geografische Lage Frankfurt (Oder) liegt im äußersten Osten Deutschlands, im Süden der Landschaft Land Lebus, an der Grenze zu Polen. Die Stadt liegt in der brandenburgischen Auen-, Wald- und Seenlandschaft. Die Stadtmitte liegt auf etwa 27 m ü. NN. Höchste Erhebung ist Hirschberge mit 135 m ü. NN. Die Oder bildet die östliche Stadtgrenze und zugleich die deutsche Staatsgrenze zu Polen. Der niedrigste jemals gemessene Pegelstand waren 86 cm am 8. August 1950. Seit Beginn der Aufzeichnungen am 7. Oktober 1910 wurde der höchste Pegelstand beim Oderhochwasser 1997 mit 657 cm gemessen. Bis dahin waren 635 cm vom 7. November 1930 der Höchststand. Der 250 Hektar große und 56,63 m tiefe Helenesee liegt inmitten von märkischen Kiefernwäldern und ist ein beliebtes Freizeitgebiet. Wegen der interessanten Bodenbeschaffenheit ist dieser See bei den Tauchern sehr beliebt. Der Helenesee entstand aus einem früheren Braunkohletagebau, dem sogenannten Helene-Schacht. Ihm angrenzend befand sich der Katja-Schacht. Beide Schächte wurden in den 60er Jahren geflutet und sind heute durch einen Kanal verbunden. Bis 1945 gehörte auch die östlich der Oder gelegene Siedlung als Dammvorstadt zum Stadtgebiet Frankfurts. Geologie Frankfurt liegt im Grundmoränengebiet des Berlin-Breslauer Urstromtals. Ausdehnung des Stadtgebiets Die Stadt hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 14 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von 10,5 Kilometern. Der Umfang des Stadtgebietes beträgt 66,8 Kilometer. Ortsteile Booßen Güldendorf Lossow Lichtenberg Markendorf/Siedlung Markendorf Hohenwalde Rosengarten/Pagram Kliestow Nachbargemeinden Frankfurt (Oder) grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Treplin, Lebus (beide im Landkreis Märkisch-Oderland), Słubice (Polen), Brieskow-Finkenheerd, Groß Lindow, Müllrose, Briesen (Mark) und Jacobsdorf (alle im Landkreis Oder-Spree). Geschichte Siehe auch den ausführlicheren Hauptartikel Geschichte der Stadt Frankfurt (Oder). 13. Jahrhundert Nach 1200 stieg der Wasserspiegel der Ostsee und damit auch der Oder. Der von Wasserläufen und Sümpfen durchzogene, 6 km breite Lebuser Bruch wurde schwerer passierbar. Bei der späteren Stadt Frankfurt verengte sich das Odertal auf 2 km. Dieser Übergang war leichter zu passieren und verkürzte den Weg zur Spree und damit über Havel und Elbe nach Magdeburg. Hier entwickelte sich eine Kaufmannssiedlung. Herzog Heinrich I. der Bärtige von Glogau förderte die Marktsiedlung. Er stammte aus der schlesischen Linie der Piasten und war mit Hedwig von Andechs verheiratet. Die Marktsiedlung lag an der Kreuzung der Fernhandelsstraßen Paris-Aachen-Berlin-Warschau-Moskau und Prag-Meißen-Krakau. Herzog Heinrich I. verlieh ihr 1225 das Markt- und Niederlagsrecht. Um 1226 wurde die erste Kirche errichtet. Sie ist dem Hl. Nikolaus gewidmet. Auf diese Kirche geht die heutige Friedenskirche zurück. 1249/1250 wurden der Erzbischof von Magdeburg Wilbrand von Käfernburg und die askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. der Fromme, Urenkel Albrechts des Bären, Besitzer des Landes Lebus. Der Zuzug reicher Fernhändler aus Nordwestdeutschland und Flandern verstärkte sich. Verleihung des Stadtrechtes 1253 Der Schultheiß Gottfried von Herzberg verhandelte mit Markgraf Johann I. auf der Burg Spandau. Markgraf Johann I. stellte am Samstag, dem 12. Juli 1253 die Urkunde zur Stadtgründung aus. Es sollte das Berliner Stadtrecht gelten, das vom Magdeburger Stadtrecht abgeleitet war. Am Montag darauf wurde eine ergänzende Urkunde ausgefertigt. Diese Urkunde sicherte der zukünftigen Stadt „Vrankenvorde“ das alleinige Niederlagsrecht in ihrem Umkreis und mehr Land auch rechts der Oder zu, siehe zB 1399 Kunersdorf heute Kunowice in Polen. Der Ursprung des Namens Vrankenforde (an anderer Stelle auch: Frankenforde, Francfurd, Franckfurde usw.) ist nicht sicher. Deutsche Kaufleute wurden in dieser Zeit gemeinhin „Franken“ genannt. Das könnte die Erklärung für den ersten Teil des Namens der Marktsiedlung sein. Eine Furt ist eine flache Stelle im Fluss, an der man den Fluss überqueren kann. Eine flache Stelle in der Oder gibt es bei Frankfurt jedoch nicht. Aus dem Jahre 1294 stammt das älteste überlieferte Stadtsiegel. Von diesem Stadtsiegel leitet sich das bis heute gültige Stadtwappen ab. Das Original-Siegel ist seit 1945 verschollen. Machtspiele 1326–1354 1326 hob der Wittelsbacher Kaiser Ludwig aus persönlichen Motiven die Ehe der Markgräfin Margarethe von Tirol auf. Er gab sie daraufhin seinem Sohn Markgraf Ludwig zur Frau, wodurch Tirol bayerischer Besitz wurde. Durch diese Vorgänge fühlte sich der spätere Kaiser Karl IV. herausgefordert. Er war der Bruder des geschiedenen Mannes von Margarethe. Papst Johannes XXII. fühlte sich durch die Ehetrennung in seinen Rechten verletzt. Er nahm gegen Kaiser Ludwig Partei und belegte ihn und seinen Sohn mit dem Bann. Die Untertanen waren damit vom Eid der Treue gegen ihren Markgrafen losgesprochen. Auch Frankfurt war von dem Bannstrahl betroffen, hielt aber zu Markgraf Ludwig. Der Bischof von Lebus, Stephan II. verhandelte im Namen des Papstes mit König Wladyslaw I. von Polen (Lokietek (der Ellenlange)). Wladislaw verbündete sich mit den Litauern und fiel mit ihnen in die Mark Brandenburg ein. Das polnisch-litauische Heer belagerte auch Frankfurt, hatte jedoch keinen Erfolg. 1328 zog noch immer das polnisch-litauische Heer durch die Mark. Die Frankfurter wagten Ausfälle aus der Stadt und überfielen die sorglosen Feinde in der Nähe von Tzschetzschnow (heute Güldendorf). Sie brachten dem polnisch-litauischen Heer eine empfindliche Niederlage bei. 200 Dörfer waren schon zerstört, als Kaiser Ludwig endlich erschien und Polen und Litauer vertrieb. Der Hass der Frankfurter wandte sich 1334 gegen den Lebuser Bischof Stephan II. Er hatte Polen und Litauer ins Land geholt. Außerdem hatte er schon früher mit Frankfurt Streit, weil er von ihm ungerechter Weise den Zehnten verlangte. Unter Führung des Hauptmann Erich von Wulkow überfielen die Frankfurter die Bischofsresidenz Göritz und brannten die Domkirche und das bischöfliche Schloss nieder. Nach dieser Niederlage verhielt sich der Bischof freundlich gegen Frankfurt. Er wollte sogar die Frankfurter Marienkirche zur Domkirche (Kathedrale) erheben. Dem widersetzte sich jedoch Kaiser Ludwig. Trotzdem kam es zwischen der Stadt und dem Bischof zu einem Vertrag, in dem Frankfurt wieder das Abhalten von Gottesdiensten gestattet wurde. Gleichzeitig wurde der Bann aufgehoben. 1338 entstanden neue Zerwürfnisse zwischen Bischof Stephan II. und Frankfurt. Stephan beklagte sich bei Papst Benedikt XII., und Frankfurt wurde wieder mit dem Bann belegt. Die Bannbulle datierte vom 24. Dezember aus Avignon. 1348 tauchte in der Mark ein Mann auf, der sich fälschlicherweise als der verstorbene Askanier Woldemar ausgab. Der spätere Kaiser Karl IV. bediente sich dieses Mannes, um die den Wittelsbachern zugefallene Mark zu beherrschen. Frankfurt hielt in dieser ausweglos erscheinenden Situation zu dem Wittelsbacher Markgraf Ludwig dem Älteren, weil es um seine Vorrechte fürchtete. Kaiser Karl IV. ließ Anfang Oktober die Stadt belagern, konnte sie aber nicht einnehmen. Frankfurt ließ sich seinen Beistand von Markgraf Ludwig gut entlohnen und erhielt das Recht, Mühlen zu errichten, ihm wurde das ihm bislang nur verpfändete Geleit überlassen und der Stadt wird die Urbede, eine landesherrliche Steuer, erlassen. 1354 wurde der päpstliche Bann durch Vermittlung des neuen Lebuser Bischofs Heinrich von Bantsch aufgehoben, worauf Handel und Reichtum anwuchsen. Hanse, Hussiten, Universität Frankfurt wurde 1430 in den Akten der Lübecker Tagfahrt als Teilnehmer genannt. Nur Mitglieder der Hanse durften an den Tagfahrten teilnehmen – folglich war Frankfurt spätestens seit diesem Jahr Mitglied der Hanse. Hussiten brannten am 6. April 1432 die Gubener Vorstadt ab. Auch das Kartäuserkloster wurde an diesem Tag in Schutt und Asche gelegt. Ein Angriff auf die Stadt selbst am 13. April 1432 misslang. Auf das Jahr 1454 ist der Fisch über dem südlichen Schmuckgiebel des Rathauses datiert, der wohl das Recht der „Höhung“ in den Heringsfässern symbolisiert. Frankfurt verlor 1496 im Rahmen der Stärkung der Zentralgewalt in Gestalt des Kurfürsten, der seine Residenz in Berlin eingerichtet hatte, die Freiheit der Ratswahl und das Oberste Gericht und musste die Urbede wieder zahlen. Ende des 15. Jahrhunderts wurden die 36 ha Stadtfläche von einer 2,5 km langen Stadtmauer mit drei Toren und 50 Wachhäusern und -türmen eingeschlossen. 1506 wurde das Gebäude der Universität vollendet, die Stadt hatte 1.100 Schock Groschen in das prachtvolle Hauptgebäude verbaut. Dank des kurfürstlichen Rates Eitelwolf von Stein und Dietrich von Bülow, Bischof von Lebus und dann erster Kanzler der Universität Viadrina, begann Ende Januar mit der humanistischen Vorlesung des ersten „berufenen“ Lehrers Axungia der Lehrbetrieb an der Universität. Am 26. April fand in Anwesenheit des Kurfürsten Joachim I. und dessen Bruder Albrecht die feierliche Eröffnung statt. 950 Akademiker, unter ihnen der junge Ulrich von Hutten, fanden sich im ersten Jahr ein, mehr als an jeder anderen deutschen Universität bis dahin. Erster Rektor wird der Leipziger Theologe Konrad Wimpina. Ebenfalls im Jahr der Eröffnung der Universität wurde den Einwohnern verboten, weiter ihr Vieh in der Stadt frei umher laufen zu lassen. Der Grund war aber nicht die Sorge um Hygiene, sondern die Befürchtung, dass die Studenten Unfug mit den Tieren treiben könnten. Martin Luther schlug 1517 in Wittenberg seine Thesen an, die sich auch gegen Albrecht, inzwischen Erzbischof von Magdeburg und Mainz, richteten. Die brandenburgische Universität reagierte mit einer Disputation am 20. Januar 1518 vor 300 Mönchen. Die dafür von dem Dominikanermönch und späteren Ablassprediger Johannes Tetzel eingereichten Antwort-Thesen hatte jedoch der Rektor der Universität Viadrina Konrad Wimpina geschrieben. Sie wurden von der Versammlung gebilligt, und Luther galt damit als widerlegt. Im folgenden wandten sich viele Studenten von Frankfurt ab und zogen nach Wittenberg. Im gleichen Jahr schied auf Wunsch des Kurfürsten Joachim I. Frankfurt förmlich aus der Hanse aus. 1535 wurde in Frankfurt die erste bürgerliche Musiziergemeinschaft Deutschlands convivium musicum durch Jodocus Willich gegründet. In ihr beschäftigten sich zwölf Personen mit weltlicher Musik und diskutierten dabei musikalische Fragen. 1548 erschien die älteste Stadtansicht von Frankfurt (Oder) in Sebastian Münsters „Cosmographey“. Dreißigjähriger Krieg Der dreißigjährige Krieg erreichte 1626 die Stadt, als das von Wallenstein bei Dessau geschlagene Heer Peter Ernst II. von Mansfeld durch die Stadt in Richtung Osten flüchtete. Kurfürst Georg Wilhelm forderte die märkischen Stände auf, ein stehendes Heer aufzustellen. Mit der Aufstellung von 3.000 Mann Fußvolk wurde Oberst Hillebrand von Kracht beauftragt. Am 1. Mai wurden hierfür „an den Vogelstangen nahe dem Carthaus“ (dem heutigen Anger) neun Kompanien zu Fuß gemustert. Dieses Ereignis galt als Gründung der 4. Grenadiere und wird als Gründung des preußischen Heeres überhaupt angesehen. In Frankfurt verblieben zwei Kompanien zu Fuß, eine Kompanie zu Pferd wurde noch hierher verlegt. 1627 verbündete sich der Kurfürst mit dem Kaiser, Frankfurt bekam eine kaiserliche Besatzung. Die erst im Vorjahr hier aufgestellten 4. Grenadiere verließen die Stadt. Zeitweise weilte Wallenstein in der Stadt. 1631 kam der kaiserliche General Tilly nach Frankfurt, wich jedoch mit der Hauptmacht des kaiserlichen Heeres vor den Schweden nach Westen aus. Der Befehlshaber der zurückbleibenden 5.000 Mann ließ die Vorstädte abbrennen, damit sich die aus Lebus anrückenden Truppen dort nicht festsetzen konnten. Der Rauch bewirkte jedoch das Gegenteil: in seinem Schutz traf Gustav II. Adolf von Schweden Vorbereitungen für die Eroberung der Stadt. Am 3. April erfolgte der Angriff, die Kaiserlichen flüchteten über die Oderbrücke, viele stürzten in den Fluss und ertranken. Nach der Erstürmung der Stadt folgte eine Schreckensnacht, in der die siegreichen Truppen die Stadt plünderten. Bald darauf brach die Pest aus, der fast 4.000 Frankfurter zum Opfer fielen. Nach der Schlacht von Steinau an der Oder zog die protestantische Besatzung nach Zerstörung der Oderbrücke nach Küstrin, worauf Wallenstein am 11. Oktober 1633 die Stadt besetzte. Doch zwang der Kurfürst, verstärkt durch schwedische Truppen, den befehlenden Oberst von Manteuffel nach hartnäckiger Verteidigung am 23. Mai 1634 zur Übergabe der Stadt. Nach einer Ruhepause von 1637 bis zum 2. Februar 1640 besetzten den Ort wieder die Schweden unter Joachim Radicke, dessen Vertreibung der Kurfürst vergeblich versuchte. Erst nachdem der Große Kurfürst, Friedrich Wilhelm, den am 14. Juli 1641 mit den Schweden geschlossenen Waffenstillstand 1643 erneuert hatte, verließen diese am 10. Juli 1644 Frankfurt an der Oder. Frieden und Krieg Nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges 1648 gewann die Universität wieder an Bedeutung, 250 Studenten waren in jenem Jahr immatrikuliert. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges verringerte sich die Einwohnerschaft von ca. 12.000 auf 2.366. Wirtschaftlich konnte sich die Stadt von den erpressten Kriegskontributionen nicht mehr erholen. Mattheus Gottfried Purmann führte 1668 in Frankfurt die erste erfolgreiche Bluttransfusion vom Lamm auf einen Menschen auf deutschem Boden durch. Ein Herr Welslein wurde durch Blutaustausch vom Aussatz (Lepra) geheilt – 200 Jahre bevor der Wiener Pathologe Dr. Karl Landsteiner geboren wurde, der das AB0- Blutgruppensystem entdeckte. Das erste Postamt der Stadt öffnete am 1. April 1661 im Bischofshaus auf Grund der Einrichtung einer Poststrecke von Berlin nach Breslau durch Kurfürst Friedrich Wilhelm. Zuvor waren Stadtboten seit mindestens 1516 für die Aufgaben der Post zuständig. Bereits zehn Jahre später musste das Postamt verlegt werden, da die Ritterakademie den Platz beanspruchte. Neues Postgebäude wurde das Haus in der Oderstraße 29, wo es für die nächsten 150 Jahre bleiben sollte. Bereits rund 23 Jahre vor der Einführung der allgemeinen Schulpflicht wurde am 1. Juli 1694 in Frankfurt die erste Schule Brandenburgs eingeweiht. Sie erhielt den Namen Friedrichsgymnasium – zurückzuführen auf Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg und späteren Friedrich I., König von Preußen („der schiefe Fritz“). Das preußische Regiment Nr. 24 „von Schwendy“ erhielt 1720 in Frankfurt sein Standquartier. In diesem Regiment diente auch Hans Joachim von Zieten als Fähnrich, der von seinem Regimentskommandeur wegen geringer soldatischer Eigenschaften viermal bei der Beförderung übergangen wurde, es später jedoch bis zum General brachte. Erster Regimentskommandeur war Generalmajor Kurt Christoph Graf von Schwerin. Am 20. Januar 1723 kam es in der Lebuser Vorstadt zu einem Großbrand, bei dem 84 Häuser zerstört und acht Menschen getötet wurden. Als Brandstifter wurden fünf Menschen auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Am 20. Mai 1757 traf der über Dresden kommende Leichenzug des am 6. Mai bei Prag gefallenen Generalfeldmarschalls Kurt Christoph Graf von Schwerin auf der Weiterreise nach Schwerinsburg (Pommern) ein. Von Schwerin wohnte von 1723 an lange Jahre als Regimentskommandeur und Inhaber des Infanterieregiments „von Schwendy“ in Frankfurt. Auf dem Anger wurde am 22. Mai die Feier des Sieges in der Prager Schlacht gleichzeitig zur Trauerfeier für von Schwerin. Am 23. Mai verließ der Leichenzug Frankfurt. Ende Juli 1759 besetzte eine russische Vorhut unter General de Villebois die Dammvorstadt. Die kleine Garnison unter Major von Arnim zog nach kurzer Beschießung ab. General de Villebois forderte der Stadt 600.000 Thaler Kontributionen ab. Die später eintreffenden Österreicher stellten die gleiche Forderung. Dank des Verhandlungsgeschicks des Oberbürgermeisters Ungnad wurde die Gesamtforderung auf 100.000 Thaler reduziert. Am 12. August erlebt Friedrich II. seine schwerste Niederlage in der Schlacht bei Kunersdorf: die preußische Armee unterlag den vereinigten Russen und Österreichern. Ihn selbst rettete eine Tabakdose, die eine elf Millimeter große Kugel abhielt. 19.000 Mann fanden den Tod; unter ihnen Ewald Christian von Kleist. Kunersdorf liegt auf der östlichen Oderseite unweit von Frankfurt. Am 28. April 1785 brach während des Frühjahrshochwassers der Damm, die gesamte Dammvorstadt wurde überschwemmt. Einziges Todesopfer war Garnisonskommandant Leopold von Braunschweig, dessen Kahn auf dem Weg zu den Rettungsarbeiten umschlug. 1791 wurde Georg Michael Rehfeldt, ein ehemaliger preußischer Offizier, Postmeister. Sechs Jahre später trug er den Titel Post-Director und war mit 1.200 Talern im Jahr der bestverdienende Beamte der Stadt. Der Bürgermeister erhielt 200 Taler weniger. Napoleonische Kriege und Auszug der Universität Ab Oktober 1806 war die Stadt Garnisons- und Etappenort der Napoleonischen Armee. Anfang Februar 1811 erreichte die Frankfurter die endgültige Nachricht von der Verlegung der Universität nach Breslau. Grund war die im Vorjahr von Wilhelm von Humboldt in Berlin eröffnete Universität. Am 10. August fand das Abschiedsfest der Studenten statt. Nach ihrer Niederlage strömten im Januar 1813 die Reste der Napoleonischen Armee durch Frankfurt und brannten Ende Februar aus Angst vor den nachrückenden Russen die Oderbrücke ab. Anfang März verließ die letzte französische Besatzung die Stadt. Nach einer Verordnung vom 17. März bildete sich eine Landwehr aus Freiwilligen. Am 31. Juli 1814 kehrte die 3. Kurmärkische Landwehr, ein Infanterieregiment, in die Stadt zurück. Entwicklung zum regionalen Verwaltungszentrum Als Ersatz für die Verlegung der Universität nach Breslau wurde Frankfurt zum 1. Januar 1816 Sitz der Regierung der Neumark und des Oberlandesgerichtes. Der 1816 gebildete Stadtkreis umfasste neben der Stadt Frankfurt auch die Vororte Carthaus, Cliestow (Kliestow), Boosen (Booßen), Buschmühle, Lossow, Rosengarten, Schiffersruh, Güldendorf (damals Tschetschnow) und Ziegelei. In Frankfurt befand sich auch das Landratsamt für den Kreis Lebus. Bereits 1827 wurde der Stadtkreis Frankfurt aufgelöst. Die Stadt und die Vororte gehörten nun zum Kreis Lebus. 1842 fand die Einweihung der Bahnlinie Berlin – Frankfurt (Oder) der Berlin-Frankfurter Eisenbahngesellschaft (später NME) statt. 1850 wurde die Oberpostdirektion im Kommandantenhaus in der Oderstraße 27 eingerichtet. 1870 wurde die Bahnstrecke nach Posen mit der 444 Meter langen Eisenbahnbrücke über die Oder eröffnet. 1877 kam es zur Neubegründung des Stadtkreises Frankfurt, der jetzt allein die Stadtgemeinde umfasste. 1886 wurde vom Telegrafisten der Stadt das Telefon als neue Erfindung auf seine Eignung geprüft, aber erst 1891 war das Telefonnetz der Stadt betriebsbereit, allerdings waren Polizei und Feuerwehr nicht angeschlossen, da sie kein Interesse gezeigt hatten. 1895 wurde die erste steinerne Oderbrücke eingeweiht. 1899 begann der Neubau der Hauptpost am Wilhelmsplatz, der 1902 abgeschlossen werden konnte. Die Zeit von 1900-1939 Das erste Flugzeug landete in Frankfurt am 19. August 1911 auf dem seit Anfang des Jahrhunderts ungenutzten Exerzierplatz Kunersdorf. Am 25. Juni 1913 gründete sich ein Frankfurter Luftflottenverein. Am 1. Juli 1913 genehmigten die Stadtverordneten dann 20.000 Reichsmark für den Bau eines Flugstützpunktes, weitere 6.000 kamen aus Spenden hinzu. Der Bau begann noch am 25. September des gleichen Jahres und ein Jahr später, am 28. Juni 1914, wurde der Stützpunkt dann eingeweiht. Aus den an Polen gefallenen Gebieten Deutschlands sind zwischen 1919 und 1926 8.254 Flüchtlinge nach Frankfurt gekommen. Der Verlust der Ostgebiete durch die Bildung Polens bedeutete für die Wirtschaft Frankfurts wegen des Wegfalls von Absatzmärkten eine enorme Einbuße. Beispielsweise hatten die Kartoffelmehlfabriken Absatzverluste von 57,5%, der Getreide- und Viehhandel von über 60%. Auch die Bezugsmärkte brachen weg; vor dem Krieg waren beispielsweise 60%-70% der Kartoffeln für die Industrie aus den nun polnischen Gebieten bezogen worden. Auch der Verkehr wurde beeinflusst. Im Vergleich von 1913 zu 1928 waren 40% weniger Personentransporte und über ein Drittel weniger Gütertransporte auf der Bahnstrecke Frankfurt - Posen zu verzeichnen. Der Fliegerhorst bestand am Ende des Ersten Weltkrieges aus einer Flugzeugwerft, zehn Flugzeughallen, einem Fahrzeugschuppen und einem Kriegsdepot, zusammen ein Wert von 4,8 Millionen Reichsmark. Hinzu kamen 180 Militärflugzeuge, 100 Fahrzeuge und weiteres Material mit einem Gesamtwert von 5,5 Millionen Reichsmark. Am 3. Februar 1920 besuchte eine Entente-Kommission den Flugplatz und verfügte über diesen den Abbau der Gebäude und die Auslieferung der Flug- und Fahrzeuge. Ein Jahr später begann der Abriss. Danach dauerte es bis zum 22. Juli 1929 bis wieder ein Flugzeug dort landete. Vom 16. bis 24. Juni 1924 fand in Frankfurt die Ogela (Ostmarkschau für Gewerbe und Landwirtschaft) statt, die von fast 100.000 Menschen besucht wurde. Die Stadt erhoffte sich dadurch Impulse für die Ansiedlung von Industrie und gründete daher eine GmbH für das Projekt. Diese bereitete 250.000 m² Fläche in der Dammvorstadt vor, auf welcher die vier Hauptbereich Gewerbeschau, Landmaschinenschau, Kleintierschau und Tierschau stattfinden sollten. Die Veranstalter waren mit der Veranstaltung trotz eines Verlustes von 100.000 Reichsmark zufrieden. Industriebetriebe wurden dadurch aber nicht angelockt. 1920 hatte die Stadt Frankfurt (Oder) 1.500 Fernsprechanschlüsse, die alle über oberirdische Leitungen mit dem Hauptpostgebäude verbunden waren. Im Frühjahr 1924 wurde mit dem Bau der Direktion Ost der Deutsche Reichsbahn in der damaligen Logenstraße 12 (Ecke Logenstraße / Große Scharrnstraße) begonnen und am 18. Juli 1925 fand die offizielle Einweihung des im Z. W. zerstörten und danach nicht wieder aufgebauten Gebäudes statt. Am 10. April 1927 wurde ein Wählamt eingerichtet, die Zahl der Telefonanschlüsse stieg auf 3.000 und es wurde begonnen, die Leitungen unterirdisch zu verlegen. Am 1. April 1930 wurde eine Baugewerkschule eingeweiht. 1936 wurde von der Reichswehr der Fliegerhorst wieder belebt und umfangreiche Arbeiten wie die Anlage von Depots, Hallen und betonierten Straßen und die Instandsetzung des Anschlussgleises und weiteres begonnen. Stationiert war hier ein Flieger-Ausbildungs-Regiment. Der Platz wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges nicht von Kampfverbänden genutzt und wurde während des Russlandfeldzuges als Landeplatz für Verwundetentransporte genutzt. Als Kriegsnagelungen werden hunderte von Aktionen in Österreich-Ungarn und im Deutschen Kaiserreich bezeichnet, bei denen während des Ersten Weltkriegs gegen eine Spende ein Nagel in ein dafür aufgestelltes hölzernes Objekt eingeschlagen wurde. Das ab 1915 massenhaft einsetzende Phänomen ging von der Nagelung der Skulptur eines Wehrmanns im Eisen, auch Eiserner Wehrmann genannt, in Wien aus. Weitere Objekte waren unterschiedlich ausgeprägt und wurden als Nagelmann, Nagelfigur, Nagelbild, Nagelbrett, Nagelkreuz, Nagelsäule aber auch Wehrschild oder Kriegswahrzeichen bezeichnet. An den Nagelungen beteiligten sich im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen mit feierlichem Charakter breite Bevölkerungskreise. Parallel dazu erfolgten in Schulen unter Beteiligung von Schülern Schulnagelungen. Die dadurch eingenommenen Gelder dienten der Unterstützung von Kriegsopfern, wie Hinterbliebene und Verwundete. Die Einnahmen im geschätzten einstelligen Millionenbetrag an Mark waren eher nicht entscheidend für den Erfolg der Nagelungen. Weit bedeutender war ihre propagandistische Wirkung, da sie den Patriotismus und das Gemeinschaftsgefühl der Menschen ansprachen und so zur Stärkung der „Heimatfront“ beitrugen. Ähnliche Nagelungen in kleinerem Umfang gab es weltweit in Staaten und Regionen, in denen deutschstämmige Minderheiten oder deutsche Auswanderer lebten. Idee und Motivation Die Idee der Kriegsnagelungen ging in Anlehnung an den „Stock im Eisen“ am Stock-im-Eisen-Platz von Wien aus und verbreitete sich nicht nur in Österreich-Ungarn, sondern auch rasant im Deutschen Kaiserreich und anderen Ländern. Durch die geschickte Vermarktung mit den Andenken an diese Spende und dem aus der anfänglichen Kriegseuphorie entstandenen Drang von Menschen, die nicht mit der Waffe an die Front konnten oder durften, etwas zum Sieg beizutragen, wurden zum Teil große Summen zugunsten der Kriegerwitwen und Waisen gesammelt. Im Verlauf des Krieges sollten solche Aktionen den Durchhaltewillen der Bürger stärken. Wer sich an dieser Spendenaktion nicht beteiligte, riskierte, von seinen Mitbürgern als „unpatriotisch“ oder gar Vaterlandsverräter eingestuft zu werden. Kriegsnagelungen wirkten als: gemeinschaftsstiftende Aktion, um Risse im sozialen Gefüge zu verdecken und die „Volksgemeinschaft“ nach außen sichtbar zu machen. Eine ähnliche Funktion hatten auch andere Veranstaltungen, wie Festlichkeiten zum Kaisergeburtstag oder Feiern zum Sedantag. patriotischer Akt, bei denen die Teilnehmenden ihre Siegeszuversicht, das Vertrauen in die politische und militärische Führung sowie ihr Opferbereitschaft zeigen konnten. Die Beteiligten zeigten durch den Akt des Nagelns ihre vaterländische Gesinnung. Akt der Kraftübertragung in die hölzerne Unterlage durch Hammerschläge. Mit den zum Teil heftig und mit Inbrunst ausgeführten Schlägen konnte sinnbildlich der Eindruck entstehen, dass die Schläge dem Feind galten, um ihn zu zertrümmern. Derartige Aussagen enthalten zu Nagelungen verfasste Gedichte, wie „Damit wir zerschmettern mit wuchtigem Streich. Die Feinde ringsum. Für Kaiser und Reich.“ Kriegswahrzeichen, aus dem ein Fetisch mit magischer Bedeutung wurde. Den Nagelungsobjekten wurden zum Teil übernatürlichen Eigenschaften zugesprochen, so dass Menschen eine persönliche Beziehung zu den genagelten Objekten entwickelten. Akt der Selbstbeschwörung, da das Vaterland den Krieg nicht verlieren könne, wenn so viele Menschen durch das Nageln ihre Opferbereitschaft zeigten, um den Sieg zu erringen. Gelübde der Menschen, die nicht an der Front kämpften und sich einsetzten wollten, um den Sieg zu erringen. Ehrung der im Krieg Gefallenen in der Vorwegnahme von Kriegerdenkmalen, die beim Aufkommen der Nagelungen 1915 noch nicht aufgestellt waren. Praxis Von Gemeinden und karitativen Organisationen wurden aus Holz (einige deutsche Quellen erwähnen Eichenholz) gefertigte Figuren (Ritter, Soldaten, Generalfeldmarschall von Hindenburg und andere) beziehungsweise regionale und nationale Symbole (wie beispielsweise Stadtwappen, Eiserne Kreuze, Säulen) aufgestellt. Diese Figuren wurden oft von namhaften Künstlern entworfen und geschaffen. Gegen Entrichtung einer Mindestspende durften die Bürger einen Nagel in dieses Objekt schlagen. Die Nägel wurden in Eisen und Silber, manchmal auch Gold zu unterschiedlichen Preisen angeboten. Die Nägel waren teilweise auch vergoldet oder versilbert, ihr Materialgegenwert war jedoch stets wesentlich geringer als die dafür zu leistende Spende. Zum Beweis für ihre „patriotische Spende“ erhielten die Spender (je nach Ort und Höhe der Spende) Anstecknadeln, Urkunden oder sonstige Spendenbescheinigungen, die oft mit einer laufenden Nummer versehen waren. Mit Kriegsende wurden die Statuen von ihren meist prominenten Standorten entfernt. Manche von ihnen wurden später wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Kriegsnagelungen in Österreich Wien Die Idee für den Wehrmann in Eisen hatte Korvettenkapitän Theodor Graf Hartig und nach einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats von Wien für die Übernahme der Fundamentierungs- und Erhaltungskosten wurde der Stadtbaudirektor Heinrich Goldemund mit der Planung und Durchführung beauftragt. Der Bildhauer Josef Müllner schuf 1914 in Wien die Lindenholzfigur eines Ritters. Ursprünglicher Aufstellungsort war der Schwarzenbergplatz in Wien beim Schwarzenbergdenkmal Die ersten von rund 500.000 Nägeln schlugen der österreichische Erzherzog Leopold Salvator, der deutsche Botschafter Tschirschky-Bögendorff und der türkische Botschafter Hüseyin Hilmi Pascha als Verbündete in diesem Krieg in den Eisernen Wehrmann. Wie die Tageszeitung Reichspost am Montag, dem 8. März 1915 berichtete, hatten an den ersten beiden Tagen jeweils rund 1400 Personen einen Nagel in den Eisernen Wehrmann geschlagen. Darunter befand sich unter anderem auch der Minister des Inneren, Doktor Freiherr von Heinold. Wie die Zeitung Die Zeit aus Wien am 10. August 1916 berichtete, war bis September der Zutritt zum Wehrmann in Eisen am Schwarzenbergplatz nur zeitlich begrenzt oder für angemeldete Gruppen möglich. Grund war die drastisch gesunkene Besucherfrequenz. Zwar nannte der Autor des Artikels als Entschuldigung für dieses Nachlassen die gestiegene Anzahl der möglichen Spendenorte und erwähnte auch das im Rahmen einer Kriegsausstellung zur Benagelung aufgestellte Holzmodell eines Unterseebootes, welches anscheinend sehr beliebt war, trotzdem war er mit dem Spendenverhalten der Wiener nicht zufrieden. Er nannte einen Spendenertrag von bisher rund 700.000 Kronen für eine Millionenstadt wie Wien nicht sehr zufriedenstellend, besonders wenn man es mit dem Ertrag im von den Russen befreiten Drohobycz in Galizien vergleicht, wo allein am ersten Tag Meldungen zufolge 400.000 Kronen gespendet worden waren. Am 5. Mai 1918 berichteten die Neue Freie Presse und einige andere Zeitungen aus Wien unter Berufung auf bereits früher erfolgte Meldungen, dass der Gemeinderat der Stadt Wien beschlossen habe, den Wehrmann aus Eisen unter den Arkaden des Hauses Rathausstraße/Felderstraße aufzustellen und mit einem Vers von Ottokar Kernstock zu versehen. Laut dem Buch von Tristan Loidl wurde der Wehrmann nach Kriegsende vom Standort Schwarzenbergplatz entfernt (dies kommentierten auch mindestens zwei Zeitungen) und in einem Depot gelagert, von wo ihn Soldaten des Infanterieregiments „Alt Starhemberg Nr. 2“ entführten und in das Regimentsmuseum brachten. 1934 wurde er wieder in Dienst gestellt. Am Schwarzenbergplatz sollte er wieder Geld sammeln. Diesmal für den Umbau des Äußeren Burgtors in ein Heldendenkmal. Um den Spendenerlös wurden zehn Ehrenbücher angeschafft, in denen die Namen der gefallenen Österreicher aufgeschrieben wurden und die in der Krypta aufliegen. Der Wehrmann wurde im gleichen Jahr in den Arkaden des Hauses an der Kreuzung Rathausstraße/Felderstraße aufgestellt. Eine gleichzeitig angebrachte Gedenktafel trägt folgenden Text von Ottokar Kernstock: „Wehrmann Wiens gemahne an die Zeit, Da unerschöpflich wie des Krieges Leid Die Liebe war und die Barmherzigkeit!“ Ob dies in später Erfüllung des Gemeinderatsbeschlusses aus dem Jahr 1918 erfolgte, ist ungewiss. Alsergrund (Wien): Im „Jägerheim“, dem Gasthaus von Matthias Hafenrichter in der Sechsschimmelgasse 24, wurde der „Waidmann in Eisen“ zur Benagelung aufgestellt. Die Figur zeigte einen Jäger mit Flinte und Rucksack auf der Pirsch. Die Spenden kamen gefallenen Berufsjägern zugute. Innere Stadt (Wien): Auf Drängen eines Schülers wurde in der väterlichen Möbeltischlerei eine verkleinerte Version des Wehrmanns in Eisen hergestellt und im Akademischen Gymnasium benagelt. Favoriten (Wien): Die Favoritener Sektion des Österreichischen Flottenvereins stellte im Gasthaus von Hippolyt Mannas ein „Hölzernes U-Boot“ zum Benageln auf. Der Ertrag sollte der Anschaffung eines weiteren Unterseeboots durch die Kriegsmarine zugutekommen. Floridsdorf: Auf einem Perron des Nordbahnhofs von Floridsdorf wurde ein Wehrschild zum Benageln aufgestellt. Floridsdorf (Wien): Der Gartenfreundeverein „Neu-Brasilien“ veranstaltete in einem Gasthaus am 14. November 1915 die Benagelung der „Hötzendorf-Eiche“. Grinzing: Im Weinbauort in Wien wurde ein vom Professor an der Wiener Kunstgewerbeschule F. Barwig und seinen Schülern geschaffener „Eiserner Weinstock“ ab dem 22. Juli 1915 benagelt. Hetzendorf (Wien): Bei der Rosenkranzkirche von Hetzendorf wurde ein „Kreuz in Eisen“ zum Benageln aufgestellt. Hietzing: Im Restaurant „Zum weißen Engel“ von Ferdinand Miloch am Hauptplatz von Hietzing wurde am 12. August 1915 ein Wehrmann enthüllt. Kaiserebersdorf: Im Barackenlager der Ersatzbatterie der 46. Landwehr-Feldhaubitz- und Kanonendivision wurde am 10. August 1915 der „Doppeladler in Eisen“ in Anwesenheit von Erzherzog Leopold Salvator und dem Minister für Landesverteidigung Freiherr von Georgi erstmals benagelt. Die Anregung dazu kam vom Kommandanten Hauptmann Viktor Bauer von Schildhaue. Landstraße (Wien): Am 15. August 1915 wurde im Festsaal des Magistratischen Bezirksamts für den 3. Wiener Gemeindebezirk der „Deutschmeister in Eisen“ benagelt. Landstraße (Wien): Am 3. Oktober 1915 wurde in der gedeckten Reitschule der Rennweger Kaserne eine von Angehörigen der k.k. Landwehr-Feldhaubitzendivision Nummer 13 gefertigte „Feldhaubitze in Eisen“ enthüllt. Entworfen wurde sie vom kriegsfreiwilligen Bildhauer Alfred Hofmann. Der Ertrag ging an den Witwen- und Waisenhilfsfond der Division. Leopoldstadt: Der von Korporal Moritz Schindler gefertigte „Wehrschild des Artilleristenbunds“ und mit den Emblemen der Artilleriewaffe versehen, wurde nächst der Rotunde aufgestellt. Der Ertrag wurde zwischen dem Roten Kreuz, dem Kriegsfürsorgeamt und dem Kriegshilfsbureaus zu gleichen Teilen geteilt. Leopoldstadt (Wien): Vom Kommando des in der Erzherzog-Albrecht-Kaserne in Wien-Leopoldstadt stationierten Reservespitals Nummer 2 wurde der „Sanitätsmann in Eisen“ in der Kaserne aufgestellt. Die Enthüllung nahm Admiral Erzherzog Karl Stephan vor. Meidling (Wien): Im Karl Ludwig-Gymnasium in der Rosasgasse wurde am 20. November 1915 ein von Schülern entworfener und angefertigter Wehrschild benagelt. Penzing (Wien): Im Baumgartner Kasino wurde anlässlich eines Wohltätigkeits-Gartenfests des humanitären Vereins „Kolschitzky“ ein eiserner Wehrmann zum ersten Mal benagelt. Spätere Nagelungen waren im Vereinslokal in der Schrankgasse 9 (Wien-Neubau) während der Kanzleistunden möglich. Rodaun (Wien): Im April 1916 wurde auf dem Kirchenplatz von Rodaun ein Wehrschild zur Benagelung aufgestellt. Roßau (Wien): In einem Restaurant in der Grünentorgasse 18 bestand ab 12. Oktober 1915 die Möglichkeit zur Nagelung einer Tischplatte. Stammersdorf (Wien): Hier wurde der Wehrschild vom Männergesangsverein betreut. Wieden (Wien): Im Dezember 1915 wurde in der Gemeinde-Bezirkskanzlei des 4. Bezirks, Schäffergasse 3, ein von der Bezirksvertretung Wieden gestifteter Wehrschild zur Benagelung aufgestellt, auf dem das Wappen der ehemaligen Gemeinde Wieden – und zwar eine Weide vor landschaftlichem Hintergrund – abgebildet war. Der Ertrag floss zur Hälfte dem Witwen- und Waisenhilfsfond der gesamten bewaffneten Macht zu, zur anderen Hälfte kam er den Kriegswaisen, deren Väter ehemals im 4. Bezirk sesshaft waren, zugute. Entsprechende Unterlagen und Abbildungen befinden sich heute in der Dauerausstellung des Bezirksmuseums Wieden. Wieden (Wien): Der Salzburger Volks- und Gebirgstrachten-Erhaltungs und Schuhplattlerverein „D’Griabinga“ in Wien stellte in seinem Vereinslokal im Hotel Jägerhorn in der Wiedner Hauptstraße 108 einen Wehrschild zur Benagelung auf. Wieden (Wien): Im Gastgarten des Gasthauses „Zum goldenen Hechten“ in der Waaggasse wurde Ende August 1915 ein Wehrschild mit dem Wappen der Stadt Wien benagelt. (Ob hier genannte Wehrschild-Standorte ident sind, lässt sich leider nicht klären.) Wien (genauer Ort unbekannt): Aus Anlass einer Kriegsausstellung wurde ein von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, dem Besitzer der Krupp-Werke in Essen gespendetes U-Boot benagelt. Den ersten Nagel schlug Erzherzog Franz Salvator im Auftrag von Kaiser Franz Joseph I. ein. Wien: Im Handelsministerium wurde am 20. Mai 1917 das „Posthorn in Eisen“ zur Benagelung aufgestellt. Weitere Alberndorf in der Riedmark: Wehrschild 1915, an der Südseite der Pfarrkirche; Amstetten: Der Eiserne Wehrmann wurde am 20. Juni 1915 enthüllt. Baden (Niederösterreich): Im Badener Kurpark wurde 1917 für eine Spendenaktion ein Eiserner Wehrmann aufgestellt. Die gegenständliche Holzfigur war von einem russischen Kriegsgefangenen geschnitzt worden. Heute befindet sich „Der Eiserne Wehrmann“ im Badener Rollettmuseum. Bad Ischl: Auf dem Gelände des Adria-Kriegshospizes wurde ein Wehrschild mit dem Wappen des Adria-Kriegshospizes zu Gunsten kriegskranker Ischler benagelt. Berndorf: Der von Arthur Krupp aufgestellte Wappenbär war innerhalb von drei Wochen voll benagelt. Dorfgastein: Hier diente ein so genannter „Wehrschild“ der Spendensammlung. Enns: Am 21. November 1915 fand die Erstbenagelung eines Eisernen Edelweiß durch das 2. Landesschützen-Regiment statt. Geschaffen wurde der Wehrschild von Adolph Johannes Fischer. Ernstbrunn: Ein Wehrschild mit dem Gemeindewappen wurde im Dezember 1915 im Gemeindesitzungssaal aufgestellt und benagelt. Feldbach: im Tabormuseum der Landsturmmann Feldkirch: Am 22. Oktober 1916 schlug Erzherzog Leopold Salvator den ersten Nagel in den in der Marktgasse aufgestellten Wehrschild. Der Entwurf stammt von Florus Scheel und wurde vom Tischlermeister Schobel angefertigt. Heute befindet er sich im Ratssaal der Stadt. Gmunden: Der Künstler Anton Gerhart schuf den Eisernen Wehrmann von Gmunden in Oberösterreich im Jahr 1915. Graz: In Graz gab es zwei Wehrmänner in Eisen: „Der steirische Landsturmmann in Eisen 1915“ wurde von Professor Klemens Flömmel entworfen, vom Bildhauer Oskar Stollberg modelliert und von Hans und Peter Neuböck geschnitzt. Der vom Verein „Grazer Herbstmesse“ gestiftete Wehrmann ist seit dem Ende des Ersten Weltkriegs verschollen. Auf Initiative von Offizieren des Infanterieregiments Nr. 27 „Leopold II., König der Belgier“ wurde ein vom Bildhauer Wilhelm Gösser geschaffener Wehrmann am 15. August 1916 in der Dominikanerkaserne in Graz enthüllt. Diese Figur ist heute im Grazer Garnisonsmuseum am Grazer Schloßberg zu besichtigen. Hall in Tirol: Ein Eiserner Wehrschild zu Gunsten der Unterstützung von Witwen und Waisen gefallener Mannschaftspersonen des 14. Landwehrregiments. Innsbruck: Der Eiserne Wehrmann hatte hier den Namen „Eiserner Blumenteufel“. Die Soldatenfigur wurde vom Bildhauer Johann Heinrich nach einem Entwurf von Albin Egger-Lienz aus Zirbenholz geschnitzt und in der Maria-Theresienstraße aufgestellt. Heute befindet er sich auf dem Bergisel im Tiroler Kaiserjägermuseum. Kaumberg: Ein vom Stationsvorsteher Franz Winter aus Lindenholz geschnitzter Wehrschild wurde benagelt. Klosterneuburg: Aus Anlass der Enthüllung des dortigen Wehrschilds in Gegenwart von Erzherzog Leopold Salvator wurden die österreichische, deutsche und türkische Hymne gespielt. Königstetten: Zur Vorfeier des Geburtstages von Kaiser Franz Joseph I. wurde im August 1915 ein Wehrschild enthüllt und benagelt. Krems an der Donau: Unter dem Protektorat des Kommandanten des Brückenkopfs Feldmarschall Franz Hauninger wurden der Wehrschild mit dem Stadtwappen (Entwurf: Architekt und Akademischer Maler Gustav Bamberger) sowie der Wehrarm Ende Juni 1915 erstmals benagelt. Kritzendorf: In Kritzendorf an der Donau wurde als Schmuck für den Kirchturm ein Mosaik aus über 30.000 Steinchen angefertigt. Dieses zeigte die österreichische Kaiserkrone, den Doppeladler mit gekreuzten Schwertern, den deutschen Reichsadler, ein kirchliches Kreuz sowie den Spruch: „Gott zur Ehr – dem Vaterland zur Wehr – für unser Heer“ und „1914 – 1916“. Der Preis für die Steinchen lag zwischen zwei Kronen und zwanzig Heller. Leoben: Ein Wehrschild in Eisen wurde im November 1915 vom Ersatzbataillon des Landwehrinfanterieregiments Nummer 4 zur Benagelung aufgestellt. Linz: Der akademische Bildhauer Adolph Wagner schuf gegen Ersatz der Materialkosten den Eisernen Wehrmann. Professor Moritz Balzarek errichtete den Pavillon, der den am 26. Mai 1915 enthüllten Wehrmann überdachte. Die Spendenaktion brachte 46.550 Kronen ein. Heute ist der Eiserne Wehrmann in Schloss Ebelsberg zu sehen Marchtrenk: Ein von einem russischen Kriegsgefangenen gefertigter und von einem Korporal aus Triest mit Schnitzereien verzierter Tisch regte hier die Spendenfreudigkeit an. Ausgestellt ist der „Eiserne Tisch“ im Wasserturm des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers. Mödling: Der „Eiserne Mörser“, die von Erzherzog Leopold Salvator und seiner Gemahlin Erzherzogin Blanka am 22. August 1915 enthüllte hölzerne Nachbildung eines 30,5 Zentimeter-Skoda-Mörsers bereiste den Bezirk Mödling, um in den größeren Orten der Bevölkerung Gelegenheit zum Spenden zu geben. Mürzzuschlag: Auf dem Bahnhof von Mürzzuschlag wurde am 6. August 1915 das „Flugrad-Wehrschild“ zu Gunsten des k.k. österreichischer Militär-Witwen- und –Waisenfonds und jener Eisenbahner Mürzzuschlags, welche durch den Krieg in arge Not geraten waren, enthüllt. Reutte: Eine „Kriegswohltätigkeits-Karte“ mit der Aufschrift „Wehrmann Wappensäule Reutte“ deutet auch hier auf Spendensammlungen im Sinne des „Eisernen Wehrmanns“ hin. Ried im Innkreis: In der Altkatholischen Kirche von Ried findet sich am Chor ein Wehrschild in Form eines Eisernen Kreuzes mit schwarzen, weißen und gelben Nägeln. Salzburg: Kaiser Karl der Große wurde hier auf dem Alten Markt in den Dienst der Sache gestellt. Heute steht die von Professor Anton Aichler geschaffene Figur in der Festung Hohensalzburg beim Eingang zum Rainermuseum. St. Georgen im Attergau: In der Attergaustraße steht noch heute ein denkmalgeschützter Wehrschild. St. Pölten: In Anwesenheit von Erzherzog Leopold Salvator von Österreich-Toskana, Fürstin Auerperg-Bräuner und Prinzessin Lobkowitz-Palffy wurde der Wehrmann erstmals benagelt. Zum Abschluss der Veranstaltung nahm der Erzherzog die Defilierung der aus diesem Anlass ausgerückten Truppen der k.u.k. Armee und Zöglingen der Unterrealschule ab. Stockerau: Die „Eiserne Reitereiche“ wurde am 8. September 1916 enthüllt. Ein knorriger Eichenstamm trug am Fußende kriegerische Embleme und wurde von einem Reiterhelm gekrönt. Aufgestellt wurde diese Reitereiche von der Reserveoffiziersschule. Ternitz: Am 20. August 1916 wurde eine „Wehrgranate in Eisen“ vom Männergesangsverein Ternitz zur Benagelung aufgestellt. Vöcklabruck: Eine für den Verkauf bestimmte Miniaturversion des örtlichen Wehrmannes aus Metall ist mit dem Namen H. Wildburger versehen. Über das Original ist nichts bekannt. Wels: Das Standbild Kaiser Maximilians I. mit Schwert und Reichsapfel wurde am 15. August 1915 am Kaiser-Josef-Platz in Wels enthüllt. Es stammt von dem Bildhauer Anton Gerhart. Wiener Neustadt: Auf dem Hauptplatz von Wiener Neustadt wurde in Anwesenheit von Akademikern der Theresianischen Militärakademie und Zöglingen der Militär-Oberrealschule Mährisch Weisskirchen enthüllt. Wieselburg: Der örtliche Wehrmann in Eisen aus dem Jahr 1916 hat heute seinen Standort beim Eingang zum Schloss in Wieselburg. Hier handelt es sich um keine Ritterfigur, sondern um einen Soldaten. Der Österreichische Militär-Witwen- und Waisenfond lässt 1916 zugunsten der Hinterbliebenen des am 8. August 1915 unter dem Kommando von Linienschiffsleutnant Egon Lerch vor Venedig auf eine Mine aufgelaufenen U-Boots U 12 ein hölzernes U-Boot-Modell benageln. Wörgl: 1917 wurde am Haupteingang der Stadtpfarrkirche eine aus Holz geschnitzte, lebensgroße Ritterfigur in einem Wachhaus aufgestellt und von der Bevölkerung mit Schuhnageln behauen. Für jeden Nagel musste eine Krone bezahlt werden. Heute befindet sich der sogenannte "Wehrburger" (nach einer Burgruine in Wörgl Boden benannt) im Wörgler Heimatmuseum. Deutschland Aschendorf In Aschendorf fertigten Schüler der örtlichen Rektoratschule eine große Kriegskarte zur Benagelung an. Die Ems-Zeitung berichtete darüber am 7. September 1915: Damit die Gebefreudigkeit bei den erhöhten Ausgaben zur Linderung der Kriegsnot infolge Unterstützung bedürftiger Kriegerfamilien und besonders der Hinterbliebenen gefallener Krieger nicht erlahmt, finden überall „Nagelungen“ von Standbildern statt. Um der vielfachen Not, die nicht zuletzt in Aschendorf sich zeigt, steuern zu helfen, beschlossen die Rektoratschüler die „Nagelung einer größeren Kriegskarte“ auf dem Schulflur vorzunehmen. Die Karte ist auf Karton und Holzplatte angebracht. Nach der Bedeutung der Orte wird die Nagelung „bewertet“, welch’ letztere durch Nägel verschiedenen Metalls und verschiedener Größe hervortritt. Der Preis der Nägel bewegt sich zwischen 50 d und 3 M, doch darf die Grenze nach oben überschritten werden. Die Schüler sind nun mit Freuden bereit, aus ihren Ersparnissen zu „nageln“, oder was wohl wirksamer ist, bei ihren Verwandten und guten Bekannten sich „Nägel“ schenken zu lassen. Alle Freunde und Gönner der Schüler mögen sich dann diesen Jugendeifer „ansehen“ und nach Herzenslust unterstützen. Die Namen der Geber werden mit der fortlaufenden Nummer der Nägel der Schulgeschichte beigefügt und der Erlös wird der kirchlichen Orts-Armenpflege übergeben. Berlin Charlottenburg: Ein runder Wehrschild mit 71 Zentimetern Durchmesser mit einem Löwenmotiv (ca. 6.000 Nägel) trägt auf der Rückseite die Aufschrift: Jugenddank für Kriegsgeschädigte, E.V., Charlottenburg Halensee: Aufstellung eines Hindenburg-Schildes auf den Terrassen am Halensee. Nagelung täglich. Lichtenberg: Aufstellung des „Deutschen Schwertes“ an der Möllendorffstraße/Ecke Parkaue. Groß-Lichterfelde: Gedenkschild für den gefallenen Lehrer Fritz Meyer. Neukölln: Enthüllung des Eisernen Mannes (Ritterfigur) auf dem Herzbergplatz am Tage der Einweihung des Eisernen Hindenburg. Schöneberg: Auf dem Bayrischen Platz von Schöneberg wurde im September 1915 eine „Eiserne Tür“ zum Benageln aufgestellt. Tiergarten Aufstellung des Eisernen Hindenburgs auf dem Königsplatz an der Südseite der Siegessäule. Braunschweig In Braunschweig wurde 1915 auf dem Platz vor dem Braunschweiger Schloss eine überlebensgroße Holzfigur Heinrichs des Löwen aufgestellt, in welche die Bürger gegen eine Spende einen Nagel einschlagen durften. Je nach Höhe der Spende waren die Nägel aus verschiedenen Materialien und zum Teil mit dem Namen des Spenders versehen. Im Zentrum des Schildes befindet sich der Nagel des letzten Welfen-Herzogs von Braunschweig Ernst August von Braunschweig-Lüneburg Das Standbild, „Eiserner Heinrich“ genannt, kann heute im Braunschweigischen Landesmuseum besichtigt werden. Bremen Am 15. Juli 1915 wurde vor dem Rathaus der „Eiserne Roland“ aufgebaut. Es handelte sich dabei um eine Rolandstatue, in die jeder Bürger für 10 Pfg. pro Stück einen eisernen Nagel einschlagen konnte. Es gab auch eine Spendenurkunde dazu. Hagen Hagen: Ein Eiserner Wehrmann in Gestalt eines Schmiedes, die am 28. November 1915 aufgestellt wurde, die Figur ist eine Schöpfung von Friedrich Bagdons. Nach dem Krieg wurde der Schmied vom Rathausvorplatz in die Stadthalle gebracht. Am 29. Jänner 1934 kam er wieder vor das Rathaus und nach Ende des Zweiten Weltkriegs kam er auf den Städtischen Bauhof. Nächste Station war der Eingangsbereich des Museums für Stadt- und Heimatgeschichte. 1998 wurde der Schmied ins Stadtmuseum in Eilpe gebracht. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb eine Stiftung mit dem Namen „Der eiserne Schmied von Hagen“ aktiv, die sich um Kriegswaisen und die Hinterbliebenen von Gefallenen kümmerte. Hagen-Haspe: Diese Nagelfigur („Nageltür“) stammt aus dem Jahr 1916. Ein Relief mit dem golden unterlegten Umlauftext „Sei Amboss bei des Schicksals Schlägen, sonst sollst du dich als Hammer regen“ und die Jahreszahlen „1914 – 1916“. Dargestellt wird auf dem Relief das Wappen von Haspe (Amboss und Hammer) und vor gekreuzten Schwertern das Wappen des Deutschen Kaiserreichs. Ausgestellt ist dieses Symbol in der Hauptschule Heubing. Heidelberg Aus Heidelberg stammt die Kombination „Eisernes Kreuz“ und das „Eiserne Buch“. Nachdem die Spender ihren Nagel in das Eiserne Kreuz geschlagen hatten, durften sie sich in das Eiserne Buch eintragen. Seit diese beiden Symbole am 26. Juni 1915 vor zahlreichen Ehrengästen der Öffentlichkeit übergeben wurden, trugen sich bis Juli 1917 etwa 15.000 Personen in das Eiserne Buch ein. Ungefähr 20.000 Nägel wurden in das Eiserne Kreuz genagelt und dem örtlichen Roten Kreuz 28.498,40 Mark an Spenden übergeben. Am häufigsten eingetragen in das Eiserne Buch hat sich Eugen von Jagemann. Er war Vorsitzender des Bezirksausschusses des Roten Kreuzes und nahm jeden Erfolg der Deutschen Armee zum Anlass, einen Nagel in das Eiserne Kreuz zu schlagen. Begonnen hatte er am 18. August (Eroberung von Kowno) und endete am 4. März 1916 (Heimkehr des Hilfskreuzers SMS Möve). Köln Dä kölsche Boor en Iser ist heute noch im Kölnischen Stadtmuseum zu sehen. Entwurf und Ausführung stammen von dem österreichischen Bildhauer Wolfgang Wallner. Als Spendenanreiz gab es Anstecknadeln mit dem Bildnis des Kölner Bauern. Der Entwurf hierzu stammt von G. Hermeling. Mainz Die Errichtung der Nagelsäule in Mainz war eine Idee des Oberbürgermeister Karl Göttelmann. Am 1. Juli 1916 wurde das Monument in einer pompösen Feier eingeweiht. Es umfasst eine sieben Meter hohe Nagelsäule, von einem Eisernen Kreuz und dem Spruch „In Kriegsnot helf uns Gott“ bekrönt und aus Eichenstämmen und drei umgebenden Steinsäulen bestehend. Die ersten und prominentesten Spender waren die gesamte großherzogliche Familie: Großherzog Ernst Ludwig von Hessen, seine Frau und die beiden Prinzen durften die ersten Nägel einschlagen. Am 20. August 1916 war die Nagelung der Säule mit mehr als 100.000 Metallnägeln beendet. Die Spendenaktion brachte insgesamt 170.000 Mark, nach heutiger Kaufkraft rund 800.000 Euro, die der notleidenden Bevölkerung zugutekommen sollten. Die Nagelsäule befindet sich östlich des Mainzer Doms auf dem Liebfrauenplatz. Sie wurde von Februar 2006 bis zum Sommer 2010 abgebaut, gesichert, restauriert und wieder aufgestellt. Oldenburg Am 5. September 1915 wurde in Oldenburg das von Bernhard Winter entworfene Standbild Isern Hinnerk (Plattdeutsch: Eiserner Heinrich) auf dem Marktplatz vor der Lambertikirche aufgestellt. Es befindet sich heute im Stadtmuseum Oldenburg. Osnabrück Der „Eiserne Mann“ von Osnabrück, anlässlich der über das gesamte Deutsche Reich laufenden Aktion einer „Nationalgabe“ geschaffen von dem Bildhauer Heinrich Wulfertange (1854-1924), stellt Karl den Großen dar und stand seit seiner Benagelung von 1915 bis 1919 in der Vorhalle des Rathauses von Osnabrück. Als die Figur beschädigt und die versilberten und vergoldeten Nägel gestohlen wurden, stellte man die Figur ab und vergaß sie, bis sie Jahre später wiederentdeckt, restauriert und einen neuen Platz im Treppenhaus des Rathauses von Wallenhorst fand. Quakenbrück Der „Eiserne Burgmann“ von Quakenbrück, die Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser am 29. Mai 1916 der Stadt Quakenbrück schenkte und dessen „Nagelung“ Geldspenden für die Kriegslasten erbringen sollte. Die im Sitzungssaal des Quakenbrücker Rathauses stehende Statue ist aus französischer Pappel gefertigt und stellt einen Burgmann aus dem 13./14. Jahrhundert in Kettenrüstung mit Schild und Schwert dar. Sie wurde von Johann Simer und Paul Ehrig, zwei Soldaten aus von Schorlemers Bataillon, geschaffen. Rüstringen (Wilhelmshaven) Der Rüstringer Friese war von Professor Bernhard Winter entworfen worden. Das Nagelbild wurde ab 14. November 1915 in Rüstringen benagelt. Es wurde im Zweiten Weltkrieg in Wilhelmshaven bei einem Bombenangriff zerstört. Weitere Aachen: eine von C. Burger entworfene Rolands-Figur in der Rotunde des Elisenbrunnens, erste Nagelung am 26. September 1915 Abensberg: Eisernes Kreuz Achim, Niedersachsen: Eisernes Kreuz, das am 10. Oktober 1915 erstmals benagelt wurde Aerzen, Niedersachsen: Eisernes Kreuz, das am 27. Jänner 1918 erstmals benagelt wurde Altena: De eyserne Töeger wurde von Arnold Künne und den Gebrüdern Hechtenberg gestiftet und von Fritz Künne geschaffen. Alt Jabel (Mecklenburg): ein Eisernes Kreuz Alveslohe, Niedersachsen: Ein Eisernes Kreuz wurde am 17. Oktober 1915 erstmals benagelt Amberg: Hier wurde ein Bulgarisches Rotes Kreuz benagelt. Arnsberg: Aar von Eisen. Aschaffenburg: Ein Wehrmann in Eisen wurde am 12. September 1915 erstmals benagelt. Augsburg: Die Wehrsäule wurde am 2. Juli 1916 erstmals benagelt. Gestaltet wurde die von 1916 bis 1945 auf dem Fischmarkt stehende Säule von Stadtbaurat Otto Holzer. Anlässlich der Enthüllung wurde von Hans Nagel der „Prolog zur Enthüllung der Wehrsäule“ gedichtet und Wiltrud Herzogin von Urach spendete einen Nagel. Babenhausen: Löwe mit Wappenschild. Bad Bramstedt: Die notwendigen Beschlüsse zur Aufstellung einer Nagelfigur wurden zwischen September 1915 und Juli 1916 gefasst und auch Geld für die Auslagen bereitgestellt. Ob es zur Ausführung des Vorhabens kam, ist nicht gewiss. Bad Doberan (Mecklenburg): ein Eisernes Kreuz Bad Harzburg: Ein Eisernes Kreuz, das entweder am 11. oder 17. August 1915 erstmals benagelt wurde. Bad Homburg: Hl. Michael „Der heilige Michael in Eisen in Bad Homburg v. d. Höhe nach einer Skizze Seiner Majestät des Kaisers und Königs entworfen und ausgeführt von Bildhauer Waldemar Fenn in Frankfurt a.M.“ Bad Königshofen im Grabfeld: Ein Wappenschild wurde 1916 benagelt. Bad Nenndorf: Ein Wegweiser in Form eines efeuumrankten Baumstammes wurde im August 1916 erstmals benagelt. Bad Pyrmont: Der Erzengel Michael wurde am 21. Mai 1915 erstmals benagelt. Bad Reichenhall: Ein Eisernes Kreuz oder ein christliches Kreuz wurde im Dezember 1915 erstmals benagelt. Bad Tölz: Ein Adler mit Justitia und Flammenschwert wurde am 2. Juli 1916 erstmals benagelt. Badbergen: Ein Eiserner Adler wurde am 2. September 1915 erstmals benagelt. Bardowiek: Ein Eisernes Kreuz wurde am 5. Dezember 1915 erstmals benagelt. Barsinghausen: Das Stadtwappen wurde am 2. Juli 1916 erstmals benagelt. Bassum: Ein Eisernes Kreuz wurde am 12. Dezember 1915 erstmals benagelt. Bayreuth: Ein Eisernes Schwert (Nothung) wurde von Hans Schmitz gestaltet und am 28. Mai 1916 erstmals benagelt. Behrendorf (Nordfriesland): Hier fand eine Benagelung in einer Mädchenschule statt. Berchtesgaden: ein Eisernes Kreuz Bielefeld: Ein Eiserner Wehrmann Bleckede: Ein Eisernes Kreuz wurde am 24. Oktober 1915 erstmals benagelt. Blexen: Laut einer Notiz der Nachrichten für Stadt und Land vom 1. Oktober 1915 wurde ein Eiserner Hindenburg „erfreulich stark benagelt“. Bochum: Die Figur eines Schmieds wurde vom Bildhauer Bürgerlin aus München gefertigt. Boffzen: ein Wehrschild Boitzenburg: Eisernes Kreuz an der Kirchentür Bonn: Die Arndt-Eiche wurde vom Bildhauer Wilhelm Menser entworfen und stand auf dem Münsterplatz. Bonn: In der städtischen Fortbildungsschule wurde ein „Hindenburg-Schwert“ zur Nagelung aufgestellt. Es sollte zur bleibenden Erinnerung im Festsaal der Schule aufbewahrt werden. Bramsche: eine Rose Brandenburg an der Havel: Der Nagel-Roland befand sich vor dem Altstädtischen Rathaus und wurde am 17. Oktober 1915 erstmals benagelt. Braunschweig: Heinrich der Löwe wurde ab dem 5. Dezember 1915 auf dem Platz vor dem Braunschweiger Schloss benagelt. Jetzt befindet er sich im Landesmuseum Braunschweig. Bremen: eine Rolandsfigur Bremerhaven: Die Kriegssäule wurde in der 2. Septemberhälfte des Jahres 1915 benagelt. Bremervörde: Ein Deutscher Krieger wurde ab dem 31. Oktober 1915 benagelt. Brinkum Ein Eisernes Kreuz wurde ab dem 26. März 1916 benagelt. Brüel (Mecklenburg): ein Eisernes Kreuz Bützow (Mecklenburg): das Stadtwappen Celle: zwei Wehrschilde (heute im Garnisonsmuseum) Cham: ein Eisernes Kreuz Clausthal: ein Nageltisch Cuxhaven: Eiserne Kreuze wurden vor dem 11. November 1915 benagelt. Darmstadt: ein Eisernes Kreuz Delmenhorst: Das Stadtwappen wurde am 14. Mai 1916 erstmals benagelt. Diepholz: Ein Eisernes Buch wurde ab Juni 1916 benagelt. Dockenhuden: Im Dockenhudener Park wurde eine Sitzbank mit dem Wappen von Schleswig-Holstein und einem Spruch zur Benagelung aufgestellt. Dömitz (Mecklenburg): ein Eisernes Kreuz Dorstadt: ein Schild mit Eisernem Kreuz wurde ab 27. Februar 1916 benagelt. Dortmund: Eine Reinoldus-Figur von dem Dortmunder Bildhauer Friedrich Bagdons als Kopie eines mittelalterlichen Originals in der Reinoldikirche wurde vor dem historischen Rathaus aufgestellt. Dresden: Ein Eisernes Kreuz wurde bei der Löwen-Apotheke am Altmarkt benagelt. Düsseldorf: Bergischer Löwe des Düsseldorfer Bildhauers Johannes Knubel auf der Königsallee; Eine Nachbildung aus Metallguss steht seit 1963 am gleichen Platz. Eichstätt: Das Wappen, entworfen von Bühlmann, wurde 1916 am westlichen Tor der ehemaligen Johanniskirche benagelt. Eichstätt: Ein Eiserner Wehrmann mit Schild, entworfen von Bühlmann, wurde ab dem 11. Juli 1916 benagelt. Einbeck: Ein Eisernes Kreuz auf einer Tischplatte wurde ab dem 14. September 1915 benagelt. Elberfeld: ein Wehrmann Elmshorn: ein Eisernes Kreuz Elsfleth: ein Anker Emden: Nagelfigur „Der Isern Kerl“ Erfurt: Eiserner Landsturmmann Kreis Erkelenz: "Eisernes" Wappen. 1915, Bildhauer Peter Tillmanns. Verbleib unbekannt Essen: Die Nagelfigur „Schmied von Essen“ des Berliner Bildhauers Ludwig Nick (1873–1936) wurde 1915 in einem vom Essener Architekten Edmund Körner entworfenen Pavillon auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestellt. Fischbeck: Eisernes Kreuz Frankfurt am Main: Ein Eiserner Adler, der nach einem Entwurf des Bildhauers Stock gefertigt wurde, wurde als Hilfe für kriegsgefangene Deutsche benagelt. Frankfurt (Oder): Eine Ansichtskarte zeigt den Eisernen Wehrmann, wie er zum Kampf bereit Schwert und Schild mit dem Frankfurter Wappen hält. Der Sockel trägt die Inschrift: „In Staub mit allen Feinden Brandenburgs“. Ein klein gedruckter Text weist auf „Bruno May, Stuttgart“ hin, der der Schöpfer der Figur war, die Einweihung fand am 28. Januar 1916 statt. Frankfurt (Oder): Im Museum Viadrina befindet sich ein Nagelschild mit dem Abbild eines Soldaten und einem Eisernen Kreuz, in dem „Friede“ geschrieben steht. Freiburg im Breisgau: Am Schwabentor wurde ein Nagelbaum aufgestellt. Die Preise für die Nägel lagen zwischen einer Mark (eiserner Nagel) und zehn Mark (vergoldeter Nagel). Der Spender erhielt eine Urkunde, die bestätigte, dass man zu Ehren Deutschlands einen Nagel eingeschlagen hatte. Frensdorf: Ein Eisernes Kreuz wurde zwar geplant, ob es verwirklicht wurde, ist aber nicht bekannt. Geislingen an der Steige: ein Eiserner Helfensteiner Görlitz: Ein Eiserner Wehrmann wurde vom Holzbildhauer Riediger geschaffen. Görries bei Schwerin: Eisernes Kreuz Goslar: Am 1. August 1915 fand mit der Benagelung von Ehrenschilden die erste Nagelung in Niedersachsen statt. Grabow: Eisernes Kreuz Grabow: Wehrschild mit Spruch Grevesmühlen: Benagelung der Kirchentür Gütersloh: Ein die deutsche Fahne verteidigender Adler auf einer Säule, wobei ab 21. Oktober 1915 der Eichenkranz der Säule benagelt wurde. Der Entwurf stammt vom Architekten Viemann. Halberstadt: Eine Gedenkkarte weist auch hier auf einen Eisernen Wehrmann hin Halberstadt: ein Eiserner Wehrmann Hamburg: insgesamt (auf das jetzige Hamburger Stadtgebiet bezogen ) 37 Kriegswahrzeichen zum Benageln zuzüglich 5 Schulnagelungen Ein Eiserner Adler der Obertertia des Heinrich-Hertz-Gymnasiums wurde zu Weihnachten 1915 benagelt. Hamburg: Zum Jahrestag der Mobilmachung am 2. August 1915 wurde am Jungfernstieg der „Eiserne Michel“ enthüllt. Der Ertrag der Benagelung ging zu gleichen Teilen an die „Hilfe für kriegsgefangene Deutsche“ und der „Hamburgischen Kriegshilfe“, die Holzfigur bestand aus 1000jährigem Kameruner Birnbaumholz und war von Bildhauer Anton Kling geschaffen worden. Altona Der Isern Hinnerk wurde am 7. Juli 1915 erstmals benagelt und steht jetzt im Museum von Altona. Harburg Ein Eiserner Schützenvogel wurde ab 2. September 1915 benagelt. Hameln: Ein Schild mit Wappen, benagelt ab 2. September 1915 Hameln: Ehrenschild für Hindenburg, benagelt ab 1. Juli 1917 Hamm: Nagelgraf Hannoversch Münden: Ein Eisernes Kreuz wurde ab dem 7. November 1915 benagelt. Hannover: Insgesamt 10 Kriegswahrzeichen zum Benageln Das Sachsenross wurde ab 15. August 1915 benagelt. Hannover: Ein Roland wurde in der Hildesheimer Straße 27 aufgestellt und ab dem 5. März 1916 benagelt. Gestiftet wurde die Figur vom Gastwirt Heinrich Bleitner und vom Bildhauer H. Klawe geschaffen. Hannover: Ein Tisch wurde im Gasthaus zum Bahnhof (Hannover-Hainholz) benagelt. Hannover: Eine Feldkanone wurde ab Ende August 1915 benagelt. Hannover: Eine weitere Feldkanone wurde ab April 1916 benagelt. Hannover: Von der Schützengesellschaft der Bürgervereine Südost-Heidorn wurde eine Schützenscheibe im Mai 1916 benagelt. Haste (Osnabrück): Ein Eisernes Kreuz wurde ab dem 28. November 1915 benagelt. Heidelberg: ein Eisernes Kreuz Heidelberg-Rohrbach: ein Wappen Heilbronn: ein Ritter Eisenhart, benagelt ab 12. Mai 1915 bis Anfang 1916. Königin Charlotte persönlich schlug den ersten Nagel (mit königlichen Wappen) in den Ritter oben in die Stirn. 1944 verbrannt. Heinsberg: "Eiserner" Johann. Eisenholzfigur. Sommer 1916, Bildhauer Heinrich Joseph Koulen Hof: das Stadtwappen als Nagelbild Hohen Sprenz (Mecklenburg): ein Eisernes Kreuz Holzkirchen (Bayern): Ein von der Liedertafel Holzkirchen gestifteter Wehrschild wurde ab 18. Dezember 1915 benagelt. Holzminden: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 19. Dezember 1915 benagelt. Holzwickede: Ein Wappenteller aus Eichenholz von 1,4m Durchmesser wurde vom 30. Januar bis Ostern 1916 benagelt und erbrachte eine Spendensumme von ca. 3500 Mark. Hergestellt wurde die Tafel in der Holzwickeder Schreinerei W. Garre vom Zeichner und Kunsttischler Broll. Ingolstadt: ein Löwe auf einer Säule Itzehoe: In Itzehoe wurde im Dezember 1915 eine von Professor Schwindrazheim entworfene und vom Bildhauer Behrmann geschaffene Figur von Karl dem Großen zur Benagelung aufgestellt. Jüterbog: Eine rund 2,6 Meter große Nagelfigur mit dem Aussehen des Heiligen Mauritius und den Gesichtszügen Hindenburgs wurde von Karl Kiesche geschaffen, im Schulhof der Schillerschule aufgestellt und ab 21. Oktober 1915 benagelt. Kaiserswerth: Barbarossa-Figur Kassel: ein Obelisk Kassel: Im Ehrenhof des Rathauses wurde am Sedantag erstmals die Nachbildung eines althessischen Zaitenstocks (Brunnenstock) benagelt. Kaufbeuren: Am Wahrzeichen der Stadt, dem Fünfknopfturm, wurde 1917 ein großformatiges Kriegswahrzeichen mit den Wappen der Mittelmächte angebracht, das mit unterschiedlich großen Nägeln beschlagen wurde. Kiel: Ein Löwe, der von dem Essener Architekten Edmund Körner entworfen wurde, wurde in der Mädchen-Mittelschule benagelt. Kiel: Ein U-Boot wurde ab dem 22. September 1915 benagelt. Kirchgellersen: Ein Kreuz wurde ab 5. Dezember 1915 benagelt. Kleve: Der Eiserne Mann, eine Plastik des Klever Bildhauers Joseph Brüx, wurde 1916 benagelt. Kornwestheim: Die Rathaustür wurde benagelt Arendsee: Eisernes Kreuz Klütz: Eisernes Kreuz Königswinter: Siegfried der Drachentöter, Holzplastik von Franz Josef Krings. Aufgestellt 3. Oktober 1915. Krefeld: Eine Skulptur des Heiligen Georg wurde von Helene von Beckerath entworfen und ab 1915 am Ostwall gegenüber dem Hotel „Krefelder Hof“ benagelt. 1930 wurde sie im heutigen Museumszentrum Burg Linn aufgestellt. Das gesammelte Geld wurde für die Unterstützung von Witwen und Waisen Gefallener sowie zur Errichtung eines Denkmals für die gefallenen Krefelder verwendet. Kröpelin: Eisernes Kreuz Lamspringe: Ein Eisernes Kreuz wurde ab dem 24. Oktober 1915 benagelt. Landau: ein „Feldgrauer“ Landshut: Die Rathaustür wurde mit einem Eisernen Kreuz benagelt. Lauenförde: Ein Wehrschild wurde ab 31. Oktober 1917 benagelt. Leer: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 22. Oktober 1915 benagelt. (Bremerhaven-) Lehe: ein Eisernes Kreuz Leipzig:Zum Dank für eine „Kriegsnotspende für Leipzig“ erhielt der Stifter eines Nagels für den Leipziger Wehrmann in Eisen ein Gedenkblatt. Ausgegeben wurde des Gedenkblatt im Jahr 1915 vom Schatzamt der Kriegsnotspende für Leipzig. Lindau (Bodensee): 1916 wurde das Bild eines Schiffs benagelt. Lingen: Das Stadtwappen wurde ab 1. Jänner 1916 mit einem Eisernen Kreuz benagelt. Lübeck: Adler Lübtheen: Eisernes Kreuz Lübz: Eisernes Kreuz Ludwigslust: Eisernes Kreuz Lüneburg: Der „Eiserne Hermann Billung“ wurde zum Benageln aufgestellt. Magdeburg: Ein Adler wurde benagelt zum Besten des Jugenddanks für Kriegsbeschädigte von der Jugendabteilung des Deutschen Privatbeamten-Vereins in Magdeburg. Magdeburg: Ein Roland wurde 1915 von Rudolf Bosselt entworfen, in der Werkstatt von Hermann Koch & Sohn hergestellt, aber nicht benagelt. Ursprünglich war er in der Kunstgewerbeschule aufgestellt, danach im Kulturhistorischen Museum. Ab Ostern 1933 befand er sich bis Dezember 1940 beim Rathaus. Da er verwittert war, wurde er anschließend auf den städtischen Bauhof überstellt. Im Winter 1945/1946 soll er als Brennmaterial verheizt worden sein. Malchin: Eisernes Kreuz Mannheim: Ein Eisernes Kreuz wurde im Ballhaus im Schlossgarten ab 1916 benagelt. Mannheim: Ein Roland mit Schild wurde von dem Mannheimer Bildhauer Hermann Taglang (* 1877; † 1951) geschaffen und ab 1915 benagelt. Marburg: Am 3. September 1916 wurde auf dem Marktplatz vor dem Rathaus ein Nagelmal in Form einer Säule eingeweiht. Bis 1919 kamen knapp 3.500 Mark für die Kriegswohlfahrt zusammen. Im Sommer 1919 wurde das Denkmal in den Schülerpark überführt, wo sich noch heute der Sandsteinsockel befindet. Die städtischen Akten zum Denkmal enden 1926, der weitere Verbleib ist ungeklärt. Meldorf: Der benagelte Wulf Isebrand ist jetzt im Dithmarschen Landesmuseum ausgestellt. Melle: Ein Feldgrauer Soldat wurde ab 14. November 1915 benagelt. Mindelheim: hölzerne Glocke Memmingen: Wappen-Nagelung, eingebaut in die Wandvertäfelung zu beiden Seiten eines Bildfensters im Ratssaal des Memminger Rathauses (Beginn der Ehrennagelung am 12. Mai 1918) Merseburg: Die Sagenfigur eines Raben mit Ring wurde 1915 benagelt. Mölln: Eisernes Kreuz (um 1995 lag es im früheren Kohlenkeller der St.-Nicolai-Kirche) Munster: Ein Bienenkorb wurde ab 5. März 1916 benagelt. Neuburg an der Donau: Eine Skulptur des Kronprinzen Rupprecht, des Siegers der Lothringer Schlacht, wurde benagelt. Neuhaus an der Elbe: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 17. Oktober 1915 benagelt. Neustadt am Rübenberge: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 19. Dezember 1915 in eine Tischplatte genagelt. Neustadt an der Haardt: Das Stadtwappen wurde ab 1915 benagelt. Niedermarschacht: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 21. November 1915 benagelt. Nienburg: Ein Wehrschild mit Helm wurde ab August 1916 benagelt. Nörvenich Ein Malteserkreuz wurde benagelt, da der Burgbesitzer Mitglied des Malteserordens war. (2009 sehr gut erhalten) Nürnberg: Eisernes Kreuz Offenbach am Main: Eiserner Mann, am 3. Oktober 1915 feierlich enthüllt und benagelt. Die hölzerne Figur stellte Götz von Berlichingen dar, der Entwurf stammte von dem Bildhauer Ernst Unger. Offenbach am Main: Zugunsten der Hinterbliebenen von gefallenen Hessen nagelte die 2. Ersatzkompanie des 1. Ersatzbataillons des Infanterieregiments 168 ein Eisernes Kreuz. Ohrdruf: Ein Michael, der von Ernst Unger aus Offenbach entworfen wurde, wurde beim Rathaus ab 30. Juli 1916 benagelt. Oldenburg i. O.: Isern Hinnerk (Eiserner Heinrich), die Holzfigur eines geharnischten Ritters, entworfen von Bernhard Winter (1871–1964), aufgestellt am 5. September 1915 an der Lambertikirche, Erlös zugunsten der Kriegsversehrten Osnabrück: Karl der Große wurde ab 26. September 1915 benagelt. Heute befindet er sich im Wallenhorster Rathaus. Otterndorf: Das Stadtwappen wurde ab 31. Oktober 1915 benagelt. Parchim: Eiserner Held, mit einem Schild, den ein Brustbild von Hindenburg ziert. Enthüllt am 12. Dezember 1915 vor dem Rathausgiebel am Alten Markt, später auf dem sogenannten Hindenburgplatz an der Ziegendorfer Chaussee aufgestellt. Bereits 1920 befand sich die hölzerne Figur im Fundus des Rathauses. Peine: Eine Säule mit einer Eule wurde ab 7. Mai 1916 benagelt. Penzlin: Eisernes Kreuz Plau am See: Eisernes Kreuz in der Marienkirche; Der Erlös von rund 800 Mark ging an das Rote Kreuz für Kriegsversehrte. Potsdam: Ein Eisernes Kreuz wurde am Brandenburger Tor benagelt. Prenzlau: Ein Roland, der vom Prenzlauer Bildschnitzer Poggendorf geschaffen wurde, wurde ab 16. September auf dem Obermarkt benagelt. Spätere Aufstellungsorte waren der Flur des Rathauses (bis 1932) und danach der Neubau der Stadtschule I in der Klosterstraße. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt. Recklinghausen: Bergmannssäule Regensburg: Eine Skulptur der Ratisbona wurde ab 1. August 1915 benagelt. Rehna: Wehrschild Ribnitz: Stadtsiegel Rinteln: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 24. Oktober 1915 benagelt. Rosenheim: Stadtwappen (Rose), am Mittertor Rostock: Greif Saarbrücken: Eiserner Ritter, aufgestellt 1915 an der Ursulinenschule, heute ausgestellt im Historischen Museum Saar. Sarstedt: Ein Eichenstamm wurde ab 3. Oktober 1915 benagelt. Schneeren: Ein Maschinengewehr wurde ab 1. Januar 1916 benagelt. Schongau: Ein Eisernes Wappen wurde ab 29. Oktober 1916 benagelt. Schöningen: Ein auf einem christlichen Kreuz befindliches Eisernes Kreuz wurde ab 19. September 1915 benagelt. Schöppenstedt (Ortsteil Eitzum): Ein Eisernes Kreuz wurde ab dem 12. Dezember 1915 benagelt. Schüttorf: Ein Eisernes Kreuz wurde 28. November 1915 benagelt. Schwäbisch Gmünd: Die Figur von Hans Rauchbein, einem Bürgermeister im 16. Jahrhundert, wurde benagelt. Schwerin: Die Tür des Domes wurde benagelt. Schwerin: Ein Eisernes Kreuz wurde in der Artillerie-Kaserne benagelt. Seesen: Verschlungene Hände wurden ab dem 27. Jänner 1916 benagelt. Seyboldsdorf: Das Bayerische Militärverdienstkreuz wurde 1916 benagelt. Heute befindet es sich in der Eingangshalle der Pfarrkirche St. Johannes. Sittensen: Eisernes Kreuz Soltau: Das Stadtwappen wurde ab 24. Oktober 1915 benagelt. Sottrum bei Holle: ein Heiliger Georg Stade: Eiserner Goeben, eine Holzfigur aus dem Jahr 1915, benannt nach dem aus Stade gebürtigen General August Karl von Goeben (1816–1880), wird heute im Schwedenspeicher-Museum in Stade ausgestellt. Stadthagen: Das Stadtwappen wurde ab 27. Jänner 1916 benagelt. Stadtoldendorf: Das Stadtwappen wurde ab 28. November 1915 benagelt. Stolzenau: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 27. Jänner 1917 benagelt. Stolzenau: Eine Gedenkplatte wurde im März 1916 benagelt. Stuttgart: Insgesamt 4 Kriegswahrzeichen zum Benageln „Der Wackere Schwabe in Eisen“ wurde ab dem 2. September 1915 benagelt. Sylt: Ein U-Boot Teterow: Eisernes Kreuz Torgau: Eine Mackensen-Säule wurde 1915 benagelt. Benannt wurde sie nach August von Mackensen, der hier sechs Jahre lang das Gymnasium besuchte. Twistringen: Eine Eichentafel mit Sachsenross wurde ab 16. Juli 1916 benagelt. Uchte: Ein Eisernes Kreuz wurde ab November 1916 benagelt. Uelzen: Ein Wehrschild wurde ab Jänner 1916 benagelt. Ulm: Eisernes Kreuz Vechta: Ein Nagelbalken wurde ab April 1916 benagelt. Vellahn: Ein Roland mit Schild wurde ab September 1915 benagelt. Verden an der Aller: Ein Buch wurde ab 8. November 1915 benagelt. Vienenburg: Ein Ehrenschild wurde ab 3. Oktober 1915 benagelt. Vierzehnheiligen: Eisernes Kreuz Vilsen: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 18. September 1915 benagelt. Völpke: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 19. März 1916 benagelt. Volmarstein: Kriegswahrzeichen Walsrode: Das Stadtwappen wurde ab 20. August 1916 benagelt. Warin: Stadtwappen Wasserburg am Inn: Stadtlöwe an der Rathaustür, entworfen vom Architekten Maximilian Ritter von Mann, erste Benagelung nach einer „vaterländischen Feier“ am 12. Dezember 1915 Weener: Ein Isern Hinnerk bi de Kark wurde im Frühherbst 1915 benagelt. Weißenfels: Schloss Wellingsbüttel: Kriegsbom (?) Wiedensahl: Eine Eichenplatte wurde ab 31. Jänner 1917 benagelt. Wiesbaden: Eine Siegfried-Figur aus Lindenholz wurde ab 26. September 1915 benagelt (Eiserner Siegfried). Wilhelmshaven: „Eiserner Tirpitz“ Winsen an der Luhe: Ein Eisernes Kreuz wurde ab 3. Oktober 1915 benagelt. Wismar: Stadtsiegel Wittingen: Das Stadtwappen mit Hufeisen wurde ab 27. Februar 1916 benagelt. Wokern: Eisernes Kreuz Wörth an der Donau: Das einfach gemalte Stadtwappen auf einer Holztafel; darunter Lorbeerzweig und Eisernes Kreuz. Es wurde ab 1916 benagelt. Wunstorf: Eisernes Kreuz Würzburg: Ein Deutscher Michel, der vom Bildhauer Arthur Schlegelmünig (1863–1956) entworfen wurde, wurde 1916 benagelt. Zasenbeck: Die Benagelung eines Eisernen Kreuzes wurde Ende Januar 1916 beschlossen. Ob das Vorhaben ausgeführt wurde, ist nicht bekannt. Zweibrücken: Wappen Zwickau: Nagelfigur des Feldmarschalls Hindenburg in der Gestalt eines Wehrmannes, entworfen von Carl Beyer Gerhard Schneider nennt in seinem Buch "In Eiserner Zeit. Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg. Ein Katalog. mehrere größere und kleine deutsche Städte, in denen ganz bewusst keine Kriegswahrzeichen zum Benageln aufgestellt wurden. Hierzu gehören Bochold, Duisburg, Fulda, Gießen, Göttingen, Helmstedt, Hildesheim, Kaiserslautern, Karlsruhe, Konstanz, München, Passau, Solingen, Tübingen, Weimar, Worms u.a. Von einigen hat er in seiner Befragung auch Gründe genannt bekommen. Auf Schiffen SMS Oldenburg: Laut einer Notiz in den Nachrichten für Stadt und Land vom 22. Februar 1915 wurde auf dem Linienschiff ein Eiserner Heizer benagelt. Condition: Neu, Modifizierter Artikel: Nein, Herstellungsland und -region: Deutschland

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