2x Senftopf Steinzeug Richard Riemerschmid Merkelbach Höhr Grenzhausen ~1901

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Seller: Top-Rated Seller fine-art-munich (1.138) 100%, Location: München, Ships to: Worldwide, Item: 232719315763 Zwei Jugendstil Senf-Töpfe Steinzeug blau-grau salzglasiert Entwurf Richard Riemerschmid für Merkelbach Höhr Grenzhausen Westerwald ~1901 Zwei schöne frühe Steinzeug Gefäße der Firma Merkelbach in Höhr Grenzhausen, beide kugeliger Körper, oben abgesetzte Öffnung, eines auf drei ausgestellten Beinen, entworfen von dem Architekten und Designer Richard Riemerschmid. Grauer Scherben grau-blau salzglasiert. Beide am Boden mit der frühen für Anton Riemerschmied verwendeten Kreis-Marke gemarkt "A. Riemerschmied München". Der Marke nach handelt es sich frühe Gefäße der Firma Merkelbach von Richard Riemerschmid, die als Auftragsarbeit für die Spirituosenfabrik seines Bruders Anton Riemerschmid. Der größere Topf 9,5 cm hoch, dickster Durchmesser Korpus 9 cm. Der kleinere Topf 6,5 cm hoch, dickster Durchmesser Korpus 7,5 cm. Beide guter wenig gebrauchter originaler Zustand, ohne Beschädigung, ohne Chip, ohne Haarriss, ohne Restaurierung - siehe Fotos. Garantiert alt, keine späteren Replikate! Das letzte Foto zeigt die Senftöpfe im Buch Westerwälder Steinzeug des Jugendstils "Braun geflammt und grau gesalzen" von Jürgen Schimanski. Bitte beachten Sie auch meine anderen Angebote mit Richard Riemerschmid Entwürfen für Merkelbach - danke. Richard Riemerschmid (* 20. Juni 1868 in München; † 13. April 1957 ebenda) war bildnerischer Entwerfer, Kunstprofessor, Architekt und ein bedeutender Künstler des Jugendstils in Deutschland. Richard Riemerschmid war der Enkel Anton Riemerschmids, besuchte nach dem Abitur 1889 unter Gabriel Hackl und Ludwig von Löfftz die Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitete danach als freischaffender Künstler und Architekt. 1895 heiratete er die Schauspielerin Ida Hofmann, seine Schwester Frieda (1878–1917) heiratete 1910 Karl Schmidt-Hellerau, den Gründer der Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst. Er war Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk (1897) und des Deutschen Werkbundes (1907). Er schuf einen Entwurf für den Innenausbau der Münchner Kammerspiele (1900/1901) und einen Bebauungsplan der Gartenstadt Hellerau (heute zu Dresden). Auf Initiative von Karl Schmidt-Hellerau entwarf Riemerschmid ab 1902 mehrere Ausstattungen für Schiffe der Kaiserlichen Marine, beispielsweise die Kreuzer Prinz Adalbert und Berlin. Diese Innenausstattungen wurden von den Dresdener Werkstätten für Handwerkskunst hergestellt. Daneben erarbeitete er mit Joseph Maria Olbrich und mit seinem Freund und Kollegen Bruno Paul die Inneneinrichtung und Ausstattung des 1906 vom Stapel gelaufenen Doppelschrauben-Schnellpostdampfers Kronprinzessin Cecilie, das damals zu den ehrgeizigsten und erfolgreichsten deutschen Passagierschiffprojekten zählte. 1912 bis 1924 leitete er die Kunstgewerbeschule in München (die 1946 in die Akademie eingegliedert wurde) und von 1926 bis 1931 als Professor und Direktor die Kölner Werkschulen, an der u.a. Joseph Mader, Fritz Müller und Max Wendl seine Schüler waren. Er war der bauliche und künstlerische Leiter der Deutschen Gewerbeschau München 1922. Riemerschmid, Wegbereiter der modernen Bewegung „Kunst und Handwerk“, gestaltete – beeinflusst vom englischen Arts and Crafts Movement – Möbel, Tapeten, Stoffe und Glasobjekte. Für Meißen und die Porzellanfabrik Edelstein entwarf er Porzellan. Im Auftrag des Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck schuf er Sammelbilder für Stollwerck-Sammelalben, u.a. die Serie „Jahreszeiten“ für das Stollwerck-Sammelalbum No. 4 von 1899. Nach gängiger Auffassung wurde Riemerschmid nach 1933 von den Nationalsozialisten in die innere Emigration gezwungen. Dagegen spricht allerdings, dass er auf Betreiben von Albert Speer am 20. Juli 1943 mit der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde. Richard Riemerschmids Grab befindet sich auf dem Friedhof von Gräfelfing im Landkreis München. Die Manufaktur Reinhold Merkelbach wurde 1845 in Höhr-Grenzhausen von Wilhelm Merkelbach (1817-1859) gegründet. Seine Vorfahren waren Töpfer, die seit etwa 1600 im Westerwald lebten. Nach seinem frühen Tod, übernahm 1859 sein Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 -1891) im Alter von 16 Jahren das Unternehmen und die Die Töpferei wurde nach ihm benannt. Er führte die Töpferei in eine semi-industrialisierte Keramik-Fabrik mit mehr als 50 Arbeiter. Seine Witwe Toska Merkelbach (1854-1939) führte dann die Fabrik, bis ihre Söhne erwachsen wurden. Sie erweiterte die Fabrik weiter und führte neue Produktionstechniken ein. 1907 übergab sie das Werk Paul Merkelbach (1882-1917) und Reinhold Merkelbach (1885-1918). Berühmte Jugenstil Designer wie Peter Behrens, E. Berdelt, H. E. Berlepsch-Valendás, J. Breiden, L. M. K. Capeller, Karl Gelhard, K. Görig, Leonhard Hellmuth, Josef Hahn, Herta Kasten, Charlotte Krause, Ludwig Lybold, Bruno Mauder, Karl Mehlem, Albin Müller, Paul Neu, Franz Nachtmann, Adelbert Niemeyer, Paul Wynand, E. M. Ehrlich sind für die Manufaktur tätig und um 1900 beginnt auch die Entwurfsarbeit von Richard Riemerschmid für Merkelbach. 1911 erfolgt der Zusammenschluß von Reinhold Merkelbach, Simon Peter Gerz, Reinhold Hanke und später Walter Müller zu den Steinzeugwerken Höhr-Grenzhausen GmbH", dem heute der"Preiscourant" der Unternehmen zu verdanken ist. Moderne Formen für Steinzeug Gebrauchsgegenstände Kannen, Schalen, Krügen, Flaschen Figuren und Haushaltskeramiken werden hergestellt.

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