2v3: ½L Flasche Steinzeug Riemerschmid Merkelbach Höhr Grenzhausen Westerwald~06

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Seller: Top-Rated Seller fine-art-munich (1.141) 100%, Location: München, Ships to: Worldwide, Item: 332080192840 2. von 3: Jugendstil ½ Liter Flasche Kanne Krug Steinzeug braun glasiert R. Riemerschmid München Merkelbach Höhr Grenzhausen ~1906 Dekorative bauchige alte ½ Liter Flasche für die Likörfabrik Anton Riemerschmied auf der Praterinsel in München, hergestellt von Reinhold Merkelbach in Höhr Grenzhausen, Entwurf von Richard Riemerschmid dem Bruder des Likörfabrikanten, Architekt und Entwerfer. Runder Stand, kugeliger Körper umlaufend reliefierten versetzt angeordnete Nuppen und Wellenbänder. Eingezogener, leicht konischer Hals mit ausgestellter Mündung. Grauer Steinzeug-scherben hellbraun salzglasiert. Von Reinhold Merkelbach im Westerwald in Höhr Grenzhausen um 1906/1908 hergestellt. Boden gepresstes Eichzeichen "0,5 L" und gemarkt "Ant. Riemerschmid München". 13,5 cm hoch, dickster Durchmesser Korpus 11,5 cm. Sehr guter kaum gebrauchter originaler Zustand, ohne Beschädigung, ohne Chip, ohne Haarriss, ohne Restaurierung - siehe Fotos. Garantiert eine alte Flasche aus der Zeit, kein späteres Replikat! Vergleiche Literatur: Die Neue Ära, Erlebach/Schimanski, Abb. 214a (formidentische 0,25 L-Ausführung); Westerwälder Steinzeug des Jugendstils I, R. Merkelbach, Grenzhausen und München, Spezialpreisliste 1905, Abbidung 45 (Flaschengruppe). Bitte beachten Sie auch meine anderen Angebote mit Riemerschmid Entwürfen für Merkelbach - danke. Richard Riemerschmid (* 20. Juni 1868 in München; † 13. April 1957 ebenda) war bildnerischer Entwerfer, Kunstprofessor, Architekt und ein bedeutender Künstler des Jugendstils in Deutschland. Richard Riemerschmid war der Enkel Anton Riemerschmids, besuchte nach dem Abitur 1889 unter Gabriel Hackl und Ludwig von Löfftz die Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitete danach als freischaffender Künstler und Architekt. 1895 heiratete er die Schauspielerin Ida Hofmann, seine Schwester Frieda (1878–1917) heiratete 1910 Karl Schmidt-Hellerau, den Gründer der Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst. Er war Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk (1897) und des Deutschen Werkbundes (1907). Er schuf einen Entwurf für den Innenausbau der Münchner Kammerspiele (1900/1901) und einen Bebauungsplan der Gartenstadt Hellerau (heute zu Dresden). Auf Initiative von Karl Schmidt-Hellerau entwarf Riemerschmid ab 1902 mehrere Ausstattungen für Schiffe der Kaiserlichen Marine, beispielsweise die Kreuzer Prinz Adalbert und Berlin. Diese Innenausstattungen wurden von den Dresdener Werkstätten für Handwerkskunst hergestellt. Daneben erarbeitete er mit Joseph Maria Olbrich und mit seinem Freund und Kollegen Bruno Paul die Inneneinrichtung und Ausstattung des 1906 vom Stapel gelaufenen Doppelschrauben-Schnellpostdampfers Kronprinzessin Cecilie, das damals zu den ehrgeizigsten und erfolgreichsten deutschen Passagierschiffprojekten zählte. 1912 bis 1924 leitete er die Kunstgewerbeschule in München (die 1946 in die Akademie eingegliedert wurde) und von 1926 bis 1931 als Professor und Direktor die Kölner Werkschulen, an der u.a. Joseph Mader, Fritz Müller und Max Wendl seine Schüler waren. Er war der bauliche und künstlerische Leiter der Deutschen Gewerbeschau München 1922. Riemerschmid, Wegbereiter der modernen Bewegung „Kunst und Handwerk“, gestaltete – beeinflusst vom englischen Arts and Crafts Movement – Möbel, Tapeten, Stoffe und Glasobjekte. Für Meißen und die Porzellanfabrik Edelstein entwarf er Porzellan. Im Auftrag des Kölner Schokoladeproduzenten Ludwig Stollwerck schuf er Sammelbilder für Stollwerck-Sammelalben, u.a. die Serie „Jahreszeiten“ für das Stollwerck-Sammelalbum No. 4 von 1899. Nach gängiger Auffassung wurde Riemerschmid nach 1933 von den Nationalsozialisten in die innere Emigration gezwungen. Dagegen spricht allerdings, dass er auf Betreiben von Albert Speer am 20. Juli 1943 mit der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde. Richard Riemerschmids Grab befindet sich auf dem Friedhof von Gräfelfing im Landkreis München. Die Anton Riemerschmid Weinbrennerei und Likörfabrik GmbH & Co. KG ist heute ein Likörhersteller und Spirituosenimporteur mit Sitz in Erding. Das Unternehmen wurde 1835 von Anton Riemerschmid gegründet und gehört seit 1996 zur Underberg-Gruppe. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens zählen Escorial, Münchner Kindl und Pitú. Unter der Marke Riemerschmid werden außerdem zahlreiche Frucht- und Barsirups angeboten. Die ehemalige Likörfabrik Anton Riemerschmid befand sich im Münchner Stadtteil Lehel. Der 1802 in Burghausen geborene Färbermeister Anton Riemerschmid wurde 1835 Teilhaber der Königlich-Bayerischen privilegierten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik Tip & Bigl, die dann unter dem Namen Tip, Bigl & Riemerschmid firmierte und ihren Sitz in der Münchner Maximilianstraße hatte. 1837 benannte sich das Unternehmen nach dem Weggang eines Partners in Bigl & Riemerschmid um, 1852 übernahm Riemerschmid das Unternehmen als Alleininhaber. 1869 wurde die Fabrik auf die Praterinsel verlegt, eine damals beliebte Altmünchner Vergnügungsstätte. 1870 wurde die auf der Praterinsel neu erbaute Essigfabrik in Betrieb genommen. Sie erregte über die Fachwelt hinaus großes Interesse wegen ihrer Größe als auch wegen des vom üblichen abweichenden Herstellungsverfahrens. Der Chemiker Justus von Liebig führte hier einige seiner Untersuchungen und Studien über die Tätigkeit der Essig-Bakterien durch, ebenso Max von Pettenkofer, der erste in Deutschland lehrende Professor für Hygiene. Nach dem Tod Anton Riemerschmids 1878 traten dessen Söhne Eduard und Heinrich Riemerschmid an die Spitze des Unternehmens. 1905 übernahm Carl Riemerschmid. Mit seinem Bruder, dem Architekten Richard Riemerschmid, baute er ein Schauspielhaus, das später die Münchner Kammerspiele beherbergte. Dieses wurde knapp 30 Jahre von der Familie selbst betrieben und ging in den 1930er Jahren an die Stadt München über. 1911 übernahm Carls Sohn Robert Riemerschmid die Unternehmensführung. Er war auch Mitbegründer der „Deutschen Stunde in Bayern“, aus der später der Bayerische Rundfunk wurde. Er gilt als Erfinder des Kräuterlikörs Escorial, das dem französischen Chartreuse nachempfunden ist.Nach dem Ersten Weltkrieg verschärft sich die Situation des Unternehmens durch die Einführung des Reichsbranntwein-Monopols und einer Vervielfachung der Steuer auf Alkohol. Liköre und Spirituosen wurden Luxusgetränke. Doch nach der Finanz- und Wirtschaftskrise der 1930er Jahre prosperiert das Unternehmen zunehmend bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Während in den ersten Kriegsjahren durch Lieferungen an Wehrmacht und Zivilbevölkerung der Fortbestand gesichert war, wurde gegen Kriegsende das Unternehmen durch Bombenschäden und Plünderungen der Besatzungstruppen in eine tiefe Krise gestürzt. 1945 wird Roberts Sohn Heinrich Riemerschmid Teilhaber und Repräsentant des Unternehmens und beginnt mit dem Wiederaufbau der zerstörten Fabrikanlagen. Da Alkohol für Trinkzwecke von der Besatzungsmacht verboten war, begann man mit der Produktion von Essig und pharmazeutischen Klostergeist. 1984 wurde der Firmensitz nach Erding verlegt und die Fabrikation modernisiert und vergrößert. Der Name Riemerschmid und die Praterinsel bleiben bis heute eng verbunden. Die ehemaligen Fabrikräume wurden lange Zeit im Sinne der Familientradition künstlerisch als Aktionsforum Praterinsel (eine Kulturinstitution in Privatbesitz) genutzt. Die Manufaktur Reinhold Merkelbach wurde 1845 in Höhr-Grenzhausen von Wilhelm Merkelbach (1817-1859) gegründet. Seine Vorfahren waren Töpfer, die seit etwa 1600 im Westerwald lebten. Nach seinem frühen Tod, übernahm 1859 sein Sohn Wilhelm Reinhold Merkelbach (1847 -1891) im Alter von 16 Jahren das Unternehmen und die Die Töpferei wurde nach ihm benannt. Er führte die Töpferei in eine semi-industrialisierte Keramik-Fabrik mit mehr als 50 Arbeiter. Seine Witwe Toska Merkelbach (1854-1939) führte dann die Fabrik, bis ihre Söhne erwachsen wurden. Sie erweiterte die Fabrik weiter und führte neue Produktionstechniken ein. 1907 übergab sie das Werk Paul Merkelbach (1882-1917) und Reinhold Merkelbach (1885-1918). Berühmte Jugenstil Designer wie Peter Behrens, E. Berdelt, H. E. Berlepsch-Valendás, J. Breiden, L. M. K. Capeller, Karl Gelhard, K. Görig, Leonhard Hellmuth, Josef Hahn, Herta Kasten, Charlotte Krause, Ludwig Lybold, Bruno Mauder, Karl Mehlem, Albin Müller, Paul Neu, Franz Nachtmann, Adelbert Niemeyer, Paul Wynand, E. M. Ehrlich sind für die Manufaktur tätig und um 1900 beginnt auch die Entwurfsarbeit von Richard Riemerschmid für Merkelbach. 1911 erfolgt der Zusammenschluß von Reinhold Merkelbach, Simon Peter Gerz, Reinhold Hanke und später Walter Müller zu den Steinzeugwerken Höhr-Grenzhausen GmbH", dem heute der"Preiscourant" der Unternehmen zu verdanken ist. Moderne Formen für Steinzeug Gebrauchsgegenstände Kannen, Schalen, Krügen, Flaschen Figuren und Haushaltskeramiken werden hergestellt. Condition: Jugendstil Schnaps Flasche in sehr gutem kaum gebrauchten originalen Zustand, ohne Beschädigung, ohne Chip, ohne Haarriss, ohne Restaurierung - siehe Fotos., Marke: Richard u. Anton Riemerschmid, Merkelbach, Marke & Herkunft: Reinhold Merkelbach Höhr Grenzhausen, Anton Riemerschnid Likör, Stil & Epoche: Jugendstil (1890-1919) um 1906/1908, Form & Funktion: Jugendstil Schnaps Flasche, Motiv: Nuppen Dekor, Anzahl der Einheiten: 1, Entwerfer: Richard Riemerschmid München

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