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1724 Carolo Musitani, Weiberkrankheiten

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Verkäufer: supralibros (54) 100%, Artikelstandort: Göttingen, Versand nach: US, EuropeanUnion, CA, Artikelnummer: 162846356044 Caroli Musitani, berühmten Doctoris Philos. und Medicinae Weiber-Kranckheiten. Worinnen die Erzeugung der Menschen auf das genaueste untersuchet / Auch noch zwey curiöse Fragen beygefüget werden, Deren die eine Von dem Samen der Männer und Weiber, die andere aber von der Monatlichen Zeit handelt; Alles nach denen Principiis der neusten Doctorum Medicinae abgefasset. Aus dem Lateinischen übersetzet.Leipzig, In Verlegung Joh. Friedrich Brauns sel. Erben, 1724. [3] Bl., 746 S. [7] Bl., Titelblatt im Rot-Schwarz-Druck. Kupferstich-Frontispiz, laut Bildunterschift den Verfasser in seinem 64 Lebensjahr darstellend. Ganzpergamentband auf fünf durchgezogenen Bünden, etwas berieben und fleckig, umlaufender gesprenkelter Schnitt, innen durchgehend papierbedingt gering gebräunt. Vorsätze etwas fleckig, dadurch bedingt ebenso das erste (Frontispiz) und letzte Blatt (letztes Registerblatt mit zwei Verlagsanzeigen am Schluß), sonst innen durchgehend sehr sauber. Gliederung: Carlo Musitano, Von denen Kranckheiten der Weiber. Erste Frage. Von dem Saamen Was der Saame sey? Woraus der Saame bestehe? Ob die Auslassung des Saamens den ganzen Leib angehe? Ob der Saame belebet sey? Ob auch die Frau saamen erzeuge? Ob die Frau bey der Erzeugung auch etwas mit beytrage? Die andere Frage Von der monatlichen Zeit oder Reinigung der Frauen Warum nur das Frauenzimmer der Monatlichen Reinigung unterworffen? Welche der Monatlichen Reinigung unterworfen? In welchem Jahre die Monatliche Zeit sich einstelle, und auch wieder aufhöre? Was die Ursache sey, daß die Monatliche Reinigung ihre gewisse Zeit halte? Ob die Monatliche Reinigung schädlich sey, und woher solches rühre? Von den Kranckheiten der Weiber. Ein Buch. Das I. Capitel. Von der verhaltenen oder verstopfften Monatlichen Zeit Das II. Capitel. Wenn denen Weibes-Personen ihre Zeit zu starck gehet Das III Capitel. Von dem weissen Flusse der Weiber Das IV. Capitel. Von der Unfruchtbarkeit Das V. Capitel. Vom Mutter-Wüten Das VI. Capitel. Von der Jungfer-Kranckheit Das VII. Capitel. Von der Mutter-Beschwerung. Das IIX. Capitel. Vom Vorfall der Gebähr-Mutter Das IX. Capitel. Von Geschwüren von der Gebähr-Mutter Das X. Capitel. Von den Geschwüren an dem Mutter-Halse, und von denen Spaltungen, oder Ritzen desselben. Das IX (sic !) Capitel. Vom abortiren oder Unrichtig-gehen Das XII. Capitel. Vom Mond-Kalbe oder Kinde Das XIII. Capitel. Von der Todten Frucht Das XIV. Capitel. Von der schweren Geburt Das XV. Capitel. Vom Verhalten der Kindbetterinnen und des Kindes Das XVI. Capitel. Von der Gerinnung der Mutter-Milch Das XVII. Capitel. Von der Entzündung der Brüste Das XVIII. Capitel. Von der Haar-Kranckheit Das XIX Capitel. Von dem Auffspringen derWarzen an denen Brüsten Register Jedes Capitel untergliedert in die vier Unterpunkte: Kennzeichen, Ursachen, Anzeigen und Heilung. In den Unterpunkten Heilung immer auch Rezepte für Medizin und wie sie anzuwenden sei. "Unter den der ganzen Gynäkologie gewidmeten Werken sei zunächst dasjenige von Carlo Musitano (1635 - 1714) erwähnt. Er war von Beruf Priester, übte aber gleichzeitig die ärztliche Thätigkeit in Neapel, und zwar unentgeltlich aus. Er war ein eifriger Verfechter der Harvey'schen Kreislauflehre und Iatrochemiker. Dementsprechend spielt die Fermentation und die Evacuation der angeblich aus flüchtigen Salzen bestehenden Unreinlichkeiten des Blutes eine grosse Rolle in seinen Schriften. - Das Kapitel über die Unfruchtbarkeit [S.338-469] ist ungeachtet der Versicherung des Verfassers, keusche Ohren nicht verletzen zu wollen, und seines Hinweises auf sein eigenes Cölibat vielleicht das ausführlichste und raffinierteste, was wir an Ratschlägen zur Anregung der Wollust in medizinischen Schriften finden. Er rät im Falle der Unfruchtbarkeit nicht nur obscöne Unterhaltungen der Eheleute miteinander und die Betrachtung sich gattender Tieren an, sondern giebt sogar den Rat, der Mann solle mit hübschen unzüchtigen Mädchen, die Frau mit schönen ausgelassenen Jünglingen tändeln, ohne sich bis zum Beischlaf von ihnen verleiten zu lassen, um dann mit dem Ehemanne den fruchtbaren Coitus auszuführen. Für diesen werden dann ausführlichste Vorschriften angegeben, die in einer entschiedenen Empfehlung des Coitus a tergo gipfeln." Kossmann, Geschichte der Gynäkologie, in: Puschmann, Handbuch der Geschichte der Medizin, Bd. III., S. 953 – 981, hier S. 966f. Genre: Medizin, Thema: Gynäkologie, Original/Faksimile: Original, Einband: Pergament, Erscheinungsjahr: 1724, Erscheinungsort: Leipzig

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