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altes ungebrauchtes Jagdmesser Fahrtenmesser Solingen 20,1 cm Pfadfindermesser

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Verkäufer: messerfreunde.aus.solingen (719) 100%, Artikelstandort: Hattingen, Versand nach: DE, Artikelnummer: 302154596515 1 x altes ungebrauchtes Jagdmesser oder Fahrtenmesser aus Solingen Everts Solingen gestempelt gesamte Länge: 20,1 cm Klingenlänge: 12 cm Max. Klingenstärke: 4,5 mm nicht Rostfrei: c45 schöne Klinge, in einem gut erhaltenen Zustand mit ganz leichten Rostflecken. Klinge ist in Wachspapier eingewickelt. Mit Etui aus Leder. Parierstange aus Messing, Griff aus Lederscheiben, Alu-Kopf Das Messer ist ca. 40 bis 50 Jahre alt und weist aufgrund der langen Lagerzeit leichte Lagerspuren (z.B. Grünspan an der Parierstange) auf. Wenn Sie ein neues Messer suchen, dann sind Sie hier verkehrt. Da ist es besser in ein Geschäft zu gehen. Meine Messer sind alt. Zum Sammeln und zum Gebrauch sehr gut geeignet. Sofort einsatzbereit. Diese Messer stammen aus meiner Kinderzeit. Jedes Kind auf dem Land besaß damals ein eigenes Fahrtenmesser. Wenn man nicht zur Schule musste, wurde man von der Mutter vor die Tür gesetzt und ging dann zum Spielen in den Wald. Man ahmte seinen Helden Old Shatterhand und Winnetou nach. Man bestand wilde Kämpfe und abends war man hungrig wie ein Wolf und freute sich schon auf den nächsten Tag. Auf einen Tag voller Abenteuer. Mit unserem Messer fühlten wir uns stark. Ein Kinderschänder hätte kein leichtes Spiel gehabt. Vielleicht hätte er uns zerstört, vielleicht hätte er sein Leben gelassen. Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren. Wir sind Kinder von ehrbaren Bauern. Heimat ist für uns nicht nur ein Wort. Wir leben und kämpfen für kämpfen für unseren Boden. Waren es erst wilde Tiere, die uns den Platz streitig machen wollten, so waren es nachher der Adel und der Klerus, der uns unseres Landes berauben wollten. Sie sind alle unter gegangen. Aber wir sind immer noch hier. Vielleicht bis ans Ende der Zeit, vielleicht nur noch bis morgen. Aber egal ob wir tot sind oder leben, wichtig ist nur wie man gelebt hat und wie man gestorben ist. Vielleicht sitzen wir irgendwann an Odin´s Tafel im Reich der Asen und treffen dort alle wieder die vor uns waren und die die nach uns kommen werden. Privatverkauf: keine Garantie und keine Rücknahme. Diese Klingen sind ideal für einen Bastler. Wer mehr kann, als nur auf dem Sofa herum zu sitzen und Bier zu trinken, der kann sich hier selbst ein schönes Messer herstellen. Ein eigenes Messer herstellen kann fast jeder in diesem Land. Egal ob Frau oder Mann. Auch für einen Jugendlichen ab ca. 12 Jahren müsste es machbar sein. Mithilfe seines Vaters, seiner Mutter oder seines Lehrers könnte etwas wirklich Gutes daraus werden. Viele junge Leute können mehr, als ihre Eltern oder Lehrer glauben. Allerdings ist dies mit Arbeit und Mühe verbunden. Wer nichts macht, der kann auch nichts falsch machen. Bitte bieten Sie nur mit, wenn Sie sich in der Lage sehen, diese Arbeit auch zu erledigen. Wenn Sie hier nur mitbieten weil Sie gerade Langeweile haben, dann lassen Sie es besser. Sie sparen sich Geld und ich mir eine negative Bewertung. Viele Klingen die ich hier verkauft habe, sind in gute und kompetente Hände geraten. Manchmal zeigt mir ein Käufer das fertige Messer und ich bin dann oft sehr beeindruckt von dem fertigen Messer. Allerdings gibt es auch einige wenige Fälle, wo der Käufer sich zu viel zugemutet hat. Letztens hat sich jemand an einer schönen Küchenmesser-Klinge versündigt. Er hat über eine sehr schöne fertig geschliffene Klinge herumgeschmirgelt, geschliffen, die Schneide zerdrückt. Man konnte sofort sehen, dass hier jemand am Werke war, der nicht wusste wie er es richtig anfangen sollte. Aus diesem Grund gehe ich hier einmal kurz darauf ein, wie man am besten mit der Herstellung eines Küchenmessers beginnt. Sobald ich die Klinge in Händen halte, fange ich an einen passenden Griff dafür herzustellen. Küchenmesser haben oft sehr kurze Erle (Erl = Angel = das Stück Klinge, das die Klinge mit dem Griff verbindet). In Solingen werden die Griffstücke mit einer kleinen Kreissäge eingeschnitten, bis dass der Erl gut hinein passt. Bei Küchenmessern verschwindet auch immer auch ein Stück der Klinge mit in den Griff. Jemand der keine Kreissäge hat, kann sich mit 2 Griffschalen behelfen. Man entfernt etwas Holz wo der Erl und das Stück Klinge hin soll, bohrt die Löcher für die Nieten und klebt dann die beiden Griffschalen zusammen. Gleichzeitig vermietet man sie direkt mit dem Erl. Als Kleber sollte man nur einen Kleber auf Lösemittelhaltebasis verwenden, das Kleber auf Wasserbasis auf Dauer den Stahl angreifen. Sobald der Kleber trocken ist, wird der Griff zu Ende bearbeitet. Wenn das alles geschehen ist, wird die Klinge angeschärft. Je nach Dicke der Klinge variiert der der Winkel an der Schneide. Der Winkel darf nicht auf Null Grad zur Klingenfläche stehen, da die Schneide dann instabil wird. Sie wird immer einige Grad davon abweichen, wenn man es richtig gemacht hat. Wenn ich die Schneide mit einem Bandschleifer geschärft wurde, dann muss noch der dabei entstehende Schleifgrad entfernt werden. Man kann dazu einen Stahl oder einen Schleifstein wählen. Wenn man die Schneide noch poliert, erhält man eine sehr schöne, scharfe und schnitthaltige Schneide. Auf der Klingenfläche sollte man bei fertig geschliffenen Klingen nicht herumschmirgeln oder schleifen, da dies keinen Sinn macht. Außer man möchte die Klingenfläche am Ende hochglanzpolieren. Mit dieser kleinen Anleitung kann sich jeder sein eigenes Messer herstellen. Vor 15 Jahren wollte ich mir eine kleine Mauer errichten. Dazu habe ich mir Steine, Sand und Zement im Baumarkt gekauft. Leider ist dieser erste Versuch im wahrsten Sinne des Wortes schief gegangen. Ich habe dieses Machwerk irgendwann abgerissen. Natürlich hätte ich mich jetzt im Baumarkt wegen der Steine, dem Sand und Zement beschweren können. Aber das wäre sicher lächerlich gewesen. Mit Hilfe meines Kumpel habe ich diese Mauer dann am Ende doch noch richtig hinbekommen. Wenn ich immer andere Leute für mein Unvermögen verantwortlich gemacht hätte, dann könnte ich heute nichts. Meine Messer und Klingen habe ich alle in Solingen gekauft. Da ich seit ungefähr 30 Jahren Messer sammle, habe ich natürlich auch einiges zusammengetragen. Da ich auch andere gerne an meinem Hobby teilhaben lassen möchte, biete ich hier einige Messer und Klingen an. Ich habe Rostfreie und nicht Rostfreie Klingen. Rostfreie Klinge aus Solingen sind schnitthaltig, scharf, aber leider etwas bruchanfällig bei Verbiegung. Nicht rostfreie Klinge sind sehr schnitthaltig, sehr scharf, aber leider bei unsachgemäßer Pflege rostanfällig. Wer sich an die Zeit nach 1945 erinnert, der weis, wie wichtig es sein kann, handwerklich etwas zu können. Ich kenne diese Zeit nur aus den Erzählungen meiner Eltern und Verwandten. Da wir auf dem Land leben, halten sich die Geschichten länger, als in der Stadt, wo die Menschen vielfach umziehen. Wir sind seit 1000 Jahren in dieser Gegend ansässig. Die erste Erwähnung stammt aus der Zeit der Gründung des Klosters in Essen Werden. Es waren Steuerlisten für die Bauern. Sicher sind wir schon länger hier, aber davor wurde nichts aufgeschrieben. In der Nähe des Hofes meiner Mutter ist mal ein altes Grab gefunden worden. Es war ein Brandgrab mit 2 Úrnen. Sie stammten aus dem 7. Jahrhundert. Am 14. April 1945 war hier der Krieg zu Ende. Die deutschen Landser hatten sich in die Büsche geschlagen und ihre Waffen weggeworfen. In dieser Nachkriegszeit kamen Verwandte von denen man noch nie etwas gehört hatte auf den Hof. Sie hatten Hunger und erinnerten sich deshalb an die popelige Verwandtschaft auf dem Land. Wer zu dieser Zeit keine handwerklichen Begabungen hatte, der hatte ein Problem. Er war gezwungen etwas mit seinen Händen anzufertigen, da es nichts zu kaufen gab. Wer nichts konnte, hatte nichts. Heute gibt es sicher ein Überangebot. Der Bauernpräsident sagte letztens das der Selbstversorgungsgrad in Deutschland mit Lebensmitteln bei 92% liegt. Das bedeutet, dass alle deutschen Bauern mit ihren modernen Produktionsmethoden es nicht schaffen ganz Deutschland mit Lebensmitteln zu versorgen. So lange andere Länder ihre Überschüsse noch nach Deutschland verkaufen ist alles gut. Wenn jetzt alle deutschen Bauern auf Bio umsteigen würden, dann würde das Mißverhältnis noch größer. Dann würde der Selbstversorgungsgrad bei ca. 62% liegen. Statt 80 Millionen satte Mitbürger gäbe es dann nur noch 44,6 Millionen Satte und 35,4 Millionen Bürger ohne Nahrungsmittel, wenn keine Nahrungsmittel-Importe aus dem Ausland mehr erfolgen würden. Aber wird das immer so bleiben? Welche Länder haben noch Überschüsse? Was passiert, wenn diese Länder auch komplett auf Bio umsteigen? Bio ist eine gute Sache und gewinnt dem Boden auf natürlichen Wege nur soviel ab, wie er es auch zu leisten vermag ohne die Umwelt, die Pflanzen, die Tiere und das Grundwasser zu belasten. Letztens habe ich eine lustige kleine Geschichte gehört, die natürlich nicht der Wahrheit entspricht, aber vielleicht doch wahr sein könnte: "Eine sehr bekannte deutsche Politikerin ist verstorben. Sie befindet sich gerade auf der Himmelsleiter und ist auf dem Weg in den Himmel. Da sie recht korpulent ist, fällt ihr der Aufstieg natürlich nicht ganz leicht. Während sie sich auf dem Weg befindet spricht sie immerzu. "Ein guter Mensch geht heim, die Engel werden sicher um mich weinen. Ach was bin ich doch für ein guter Mensch bin ich doch. 1,5 Millionen Flüchtlinge habe ich gerettet. Ich bin der beste Mensch in Deutschland. Keiner ist so gut wie ich. Ach ist das traurig der beste Mensch, die beste Frau auf dieser Erde ist gestorben. Mit Pauken und Trompeten werde ich durchs Himmelstor schreiten. Ich bin die Beste." Endlich kommt die Dame oben an. Das Himmelstor ist geschlossen. An der Seite ist ein Knopf auf dem steht: Bitte hier klingeln. Tief enttäuscht drückt die beste Frau Deutschlands auf die Klingel. Was für ein trauriger Empfang. Nach ein paar Minuten klingelt sie noch einmal. Nach einer halben Ewigkeit öffnet sich eine kleine Klappe und Petrus fragt, wer da sein. "Hier steht der beste Mensch der Welt und der will hinein. Kein Mensch hat soviel gutes getan wie ich. 1,5 Millionen Flüchtlinge habe ich gerettet. Warum werde ich hier nicht, wie es sich gehört mit Pauken und Trompeten empfangen? Was ist das hier für ein Schlamperl-Laden?" Petrus: "Ach du bist es. Seit Martin Luther müsstest du doch wissen, das der Platz im Himmelreich nicht käuflich ist. Meinst du denn, dass eine gute Tat die tausenden schlechten Taten, wie die ständigen Lügen das wieder gut macht? Auch die Sache mit der Stasi ist hier wohlbekannt. Aber keine Sorge, auch du kommst in den Himmel. Wir sind hier zwar im Himmel, aber das bedeutet nicht, das wir von gestern sind. Wir haben hier die Demokratie eingeführt. Jeder der zu uns kommt, darf zwischen Himmel und Hölle wählen. Ich lasse dich sofort hinein!" Das Tor öffnet sich und da bekommt die ältere Dame die ganze Herrlichkeit zu sehen. Petrus steht dort in einem weißen Gewand. Auf vielen kleinen Wolken sieht man die Engel sitzen. Auf ihren Harfen spielen und singen sie die schönsten Kirchenlieder. Petrus: "Dort hinten ist dein Platz. Eine wunderschöne Harfe auf einer wunderbaren weißen Wolke warten auf dich. Auf der Nachbarwolke ist ein Kollege von dir. Es ist der Guido. Der war mal dein Minister. Eigentlich gehört er ja in die Männerabteilung, aber mit seinem damenhafte Getue ist er dort nicht so gut angekommen. Deshalb ist er jetzt in der Frauenabteilung. Vielleicht kannst du ihm beim spielen der Harfe helfen. Er ist leider total unbegabt und hat uns schon die 10te Harfe ruiniert. Auch mit dem Gesang hapert es noch ein wenig. Er möchte gerne den Sopran, hat aber nur eine Stimme für den Bass." Ältere Dame: "Moment. Der Platz im Himmel ist mir also sicher. Aber bevor ich mich entscheide, möchte ich aber auch die Hölle begutachten!" Petrus: "Wie du willst. Dazu musst du aber die Himmelsleiter wieder ganz hinabsteigen und zwar nicht nur bis zur Erde, sondern noch viel weiter in die Tiefe." Die ältere Dame steigt die Leiter hinab und da sie die Schwerkraft im Rücken hat, fällt ihr der Abstieg auch recht leicht. Während des Abstieg brummelt sie vor sich hin. "Wenn ich erst mal die Herrschaft über den Himmel gewonnen habe, dann kann der Petrus die ganze Zeit Harfe spielen und ich lasse erst einmal einen Fahrstuhl einbauen. Den Auftrag bekommt natürlich der Hersteller, der die besten Geschenke herausrückt." In der Hölle ist es warm und als sie sich dem Höllentor zuwendet wird es sofort geöffnet. Eine in Lack und Leder gekleidete Frau steht in der Tür. Diese Frau ist zwar schon älter, aber durch ich geschminktes Gesicht und Ihre knallrot gefärbten Haare wirkt sie jünger. Als sie ihren rotgefärbten Mund öffnet sieht man die schönsten Zähne in einem makellosen weiß. "Willkommen Schwester. Schön dass du da bist. Komm rein und mach es dir erstmal gemütlich." Ältere Dame: "Erlauben Sie mal. Wieso duzen Sie mich so vertraulich?" Renate: "Aber, wir kennen uns doch. Ich war doch auch mal in Regierung Ministerin. Zwar bei der Konkurrenz. Ich bin doch die Renate!" Ältere Dame: "Renate? Tatsächlich! Ich kannte dich nur im Schlabber-Look mit fettigen Haaren. Jeder Bauer hat dich gehasst. Da ist klar das du hier bist. Du siehst ja richtig gut aus. Ich wusste gar nicht das du tot bist. Wieso hast du denn kein Staatsbegräbnis bekommen?" Renate: "Die fettigen Haare und alten Klamotten war ich meinem Image schuldig. Wenn ich so nicht herumgelaufen wäre, hätte mich doch keiner gewählt. Aber es war mir ein Greul. Hatte aber auch viele Vorteile. Sobald mich ein Bauer sah, verdrehte er schon die Augen. Ich brauchte gar nichts sagen und er wusste was ich von ihm hielt. Ab und zu habe ich Urlaub gemacht. Abenteuerurlaub in Afrika. Natürlich Inkognito. Kein Mensch wusste wer ich war und ich konnte die tollsten Kleider anziehen und die tollsten Männer kennenlernen. Da hat es mich dann in so einem Dorf erwischt. Ebola. Da keiner wusste wer ich war, liege ich dort. Aber... Komm erst mal rein. Was zu trinken? Wein, Schampus, Sekt, Bier, Schnaps...?" Die ältere Dame sieht sich stauend um. Es sieht aus, wie in einem Hotel in Nordafrika. Auf Stühlen und Bänken sitzen ältere Damen. In einem Schwimmbecken schwimmen weitere Damen. Zwischen den Damen bewegen sich eilfertig junge nordafrikanische Kellner und lesen den Damen jeden Wunsch von den Augen ab. Eine Musikgruppe spielt orientalische Lieder und einige ältere Frauen tanzen mit jungen Männern. Weit im Hintergrund sitzt gelangweilt ein seriös wirkender Mann, der aussieht wie der ehemalige Chef von der Telekom. Nach dem ersten Glas Schampus fühlt sich die ältere Dame direkt wohl und fragt die Renate nach dem Herren im Hintergrund. Renate: "Das ist der Teufel. Hat aber abgewirtschaftet, seit ich den Laden übernommen hat. War vor ein paar Jahren mal auf der Erde tätig. Hat dort den Leuten mit Hilfe von 2 schrägen Brüdern Aktien angedreht. Hat sich für ihn aber nicht gelohnt. Gab zwar ein paar Millionen Mark, aber in der Hölle braucht man kein Geld. Viele Leute haben viel Geld verloren. Einige haben auch Selbstmord deswegen begangen, aber Selbstmörder kommen seit der Demokratie nicht mehr automatisch in die Hölle. Also kam Keiner. Pleite auf der ganzen Linie." Am nächsten Tag steht die ältere Dame wieder vor dem Himmelstor. Petrus öffnet und fragt sie wofür sie sich entschieden hat. Ältere Dame: "Oh Petrus, der schlechteste Mensch Deutschlands steht vor dir. Ich habe fast alle Gebote gebrochen. Du sollst nicht lügen - sogar zigmal täglich. Mein Platz kann einfach nur in der Hölle sein!!!" Am nächsten Tag kommt die ältere Dame in die Hölle. Die Örtlichkeit die die selbe wie bei Ihrem ersten Besuch. Nur das im Schwimmbad, auf den Stühlen Männer sitzen. Allerdings sind es keine normalen Männer. Es sind Selbstmordattentäter. Den einen fehlen beide Arme, einer hat keinen Kopf mehr, der eine ist blind usw. Die Musikgruppe besteht aus Frauen. Bauchtänzerinnen im wahrsten Sinne des Wortes zeigen ihre tänzerischen Begabungen. Andere Frauen bringen Getränke und Essen und mittendrin die ältere Dame und ihre Bekannte. Auf einen Wink der älteren Dame erscheint der Teufel bei ihr: "Gestern war hier alles schön und junge Männer waren mir zu willen und heute muss ich Selbstmordattentätern zu willen sein. Das muss ja wohl ein Irrtum sein!" Teufel: "Die 999 versprochenen Jungfrauen sind gerade alle, da muss jeder mal mit anpacken. Und... Außerdem.... WAR GESTERN VOR DER WAHL!!!!" Ja, so ist es leider in Deutschland. Vor der Wahl werden Dinge versprochen und danach machen die Brüder 4 Jahre lang, was sie wollen. Aber die Wähler sind auch mitschuldig an diesen Verhältnissen. Es gibt die CDU, SPD, FDP, Die Grünen und die Linke. Diese Parteien sind etabliert. Mal regiert der Eine, mal der Andere. Zahlreiche Nebenjobs der Politiker sorgen für ihr besonderes Wohlergehen. Diese Nebenjobs verhelfen gewissen Kreisen der Wirtschaft zu einer starken Einflussnahme auf die Politik. Großunternehmer und Wirtschaftsverbände bestimmen deshalb seit 1947 die Politik dieses Landes. Geld ist die neue Religion in diesem Land. Angebetet wird der Mammon. Fragte man vor 2000 Jahren das Orakel von Delphi, so fragt man heute die Wirtschaftsweisen. Geld, mehr Geld, noch mehr Geld, Wachstum, Mehr, noch Mehr, viel Mehr... Ist alles, was diese Weisen wissen. Moral, Ehre, Treue, Anstand kann man das Kaufen? Wo ich 2017 mein Kreuz auf keinen Fall machen werde, ist bei einer etablierten Partei. Viele Leute gehen nicht zur Wahl. Das ist immer ein Freibrief für die etablierten Parteien. Wenn nur 50% zur Wahl gehen, dann regiert am Ende eine Minderheit von 26% die Mehrheit. Z.B. 50 % Nichtwähler + 50 % Wähler = 100 % Wahlberechtigte. Das Wahlergebnis lautet z.B. 30 % CDU, 22 % SPD, 5% FDP, 10% Grüne, 10% Linke Da aber nur 50 % zur Wahl gingen wäre 15% CDU, 11 SPD, 2,5% FDP, 5% Grüne Eine Wahl ist kein Denkzettel, sondern sollte immer der Versuch sein eine Partei an die Macht zu bringen, die die Interessen des deutschen Staates und seiner Bürger vertritt. Für Deutschland wäre es am besten, wenn der Kanzler und die Minister alle einen landwirtschaftlichen Hintergrund hätten. Dann wäre Nachhaltigkeit angesagt. Bauern fangen keine Kriege an. Bauern wirtschaften sparsam. Bauern imponiert kein Geld, keine Villa, kein großer Wagen. Ein Bauer nimmt keine Geschenke. Vor einiger Zeit war in der Zeitung ein Bericht. Dort wurde ein Mann vorgestellt, der einen jungen syrischen Asylbewerber vor dem Ertrinken gerettet hatte. Ganz sicher eine tolle Leistung, die aber sicher nicht nötig gewesen wäre, wenn diese 3 jungen Männer nicht 3 große Probleme gehabt hätten. 1. Das erste Problem, war dass sie nicht die deutschen Warntafeln lesen konnten. 2. Leider konnten sie auch nicht schwimmen. 3. Da sie auch der deutschen Sprache nicht mächtig waren, waren ihre Hilferufe auch nicht als Hilferufe erkannt worden. In den Medien lesen ich oft folgenden Satz: "Wir schaffen das!" Was wollen denn die Regierenden schaffen? Wann fangen sie mit dem "Schaffen" an? Wenn man jemanden bei sich aufnimmt, dann trägt man auch die Verantwortung für diese Person. Wenn die Regierenden jetzt 1,5 Millionen Menschen aufnehmen, dann tragen sie auch für die Leute die Verantwortung. Wann beginnen die Sprachkurse, die Integrationskurse, die Schreibkurse. Wie sollen die Flüchtlinge denn in diesem Lande bestehen können, wenn sie nicht Deutsch in Wort und Schrift beherrschen? Dank privater Initiativen wird überhaupt etwas angeboten. Was soll das Geschwätz von Integration, wenn die Immigranten keine Chance haben die deutsche Sprache zu erlernen? Was nützt die doppelte Staatsbürgerschaft, wenn der Neu-Bürger nicht oder nicht ordentlich Deutsch schreiben und lesen kann? Oftmals lese ich das Wort "bunte Gesellschaft". Das bedeutet das in Deutschland viele Menschen vieler Nationalitäten leben. Heute leben ca. 24 Millionen Menschen in Deutschland, die nicht zum Volk der Deutschen gehören. Ungefähr 13 Millionen davon besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Deshalb erscheinen in der Statistik nur 7 Millionen Ausländer und ca. 4 Millionen Asylbewerber. Heute gibt es 60 Millionen Volksdeutsche. 1950 gab es noch 70 Millionen Volksdeutsche. 10 Millionen sind leider still und heimlich davon gegangen. Von 1939 bis 1945 hat das deutsche Volk auch 10 Millionen Menschen verloren. Eine bunte Gesellschaft hört sich erstmal recht gut an. Aber wenn ich viele Farben zusammenschütte, dann ist das Gemenge bunt. Rühre ich die Farben aber einmal kräftig durch, dann wird aus bunt Grau. Alle Farben zusammen führen am Ende zum Grau. Grau ist alles und doch nichts. Aber das "Bunte" ist den hier Herrschenden egal. Es geht immer ums Geld. Vor 30 Jahren gingen hier an der Ruhr die Stahlkonzerne den Bach hinunter. Die Arbeitslosenzahlen stiegen und viele Stahlkonzerne benötigten viel Geld um den Betrieb am Laufen zu halten. Die türkischen Gastarbeiter überlegten damals ob sie in Deutschland bleiben sollten oder besser in ihre Heimat zurückkehren sollten. In den Zeitungen konnte man damals lesen, dass diese Leute sehr viel Geld gespart hätten und wenn sie nach Hause gingen, dann würde das Geld in Deutschland fehlen. Wegen dieses Geldes, sagten die Chefs der großen Konzerne müsste man diese Leute in Deutschland halten. Die großen Konzerne verkauften damals ihre heruntergewirtschafteten Häuser an ihre Mieter. Viele Gastarbeiter griffen damals zu. Für 80.000 DM bekam man ein Ein- oder ein Mehrfamilienhaus. Die Politik bot die doppelte Staatsbürgerschaft an. Hätten die Leute nicht so viel gespart gehabt, dann hätte man kein Interesse an ihnen gehabt. So waren Viele scharf auf deren Ersparnisse. Als das Geld ausgegeben war, blieben sie natürlich hier. In der Heimat bekommt man auch nichts geschenkt. Dem Bürger wird dann von der Bereicherung der Gesellschaft vorgeschwätzt. Eine Bereicherung hat auch statt gefunden. Bereichert hat sich, wie immer die Wirtschaft und unsere Politiker bekamen in den Aufsichtsräten auch ein paar Krümel ab. Leider dreht es sich immer alles ums Geld. Auch heute ist es nicht anders. Unsere Politiker lassen sich für Ihre Flüchtlingspolitik feiern. Aber geht es wirklich um diese Leute? Bevor die 1,5 Millionen Asylbewerber kamen wurde in der EU die Wirtschaftskrise genau betrachtet. Der Focus richtete sich auf die Geldpolitik. Einige Staaten sind total überschuldet und andere Länder bezahlen deren Schulden. Seit der sogenannten Flüchtlingskrise hört man nichts mehr davon. Wer wird wohl die Schulden fremder Länder mal wieder zahlen? Amerika bestimmt nicht. Deutschland vielleicht oder bestimmt? Aber das bekommt ja keiner mit, weil jeden Tag die Flüchtlingspolitik alles überschattet. In der Zeitung gab es Samstag 3 Berichte über das große Engagement der Wuppertaler für die Asylbewerber zu lesen. Große Artikel im Lokalteil. Fast 50 % der Berichte machte das aus. Auf der zweiten Seite ein reißerischer Bericht über die Demo´s in Sachsen gegen Zuwanderung. Fast ein halbe Seite wurde über die angeblich gefährlichen und undankbaren Sachsen geschrieben. Natürlich gab es noch weitere Artikel über verängstigte Asylbewerber und besonders gute Deutsche. Wichtige Dinge zur EZB, zur Null-Zins-Politik, den Rettungsschirm, die Schulden gewisser europäischer Staaten und den Austritt Englands konnte ich leider nicht finden. Nun ja. Wer eine Schlafmütze (in den verlorenen deutschen Ostgebieten gab es ein Denkmal dazu) als Symbol trägt... Da gehe ich doch lieber in meine Werkstatt und stelle etwas her. Und zwar für mich oder Geschenke für Freunde. Wenn ich im Betrieb Überstunden mache bekomme ich etwas Geld für mich und etwas mehr Geld bekommt der Staat von mir, dafür das ich so fleißig bin.... Letztens habe ich eine lustige Geschichte gehört, die aber nicht wahr sein wird. Der Justizminister besucht den Polizeipräsidenten um sich mal ein Bild von der Lage zu machen. Man spricht natürlich auch über die Verbrechensstatistik. Leider sind nicht alle Abteilungen sehr erfolgreich. Der Präsident berichtet von einer Abteilung die eine 100%tige Aufklärungsquote hat. Es sind die Beamten von der Stasu, das ist der Staatsschutz. In der DDR hieß es Stasi und im dritten Reich Gestapo. Mit diesen Organisationen kann man sie ja nicht vergleichen, da diese Beamten einer Diktatur angehörten. Ein sehr freundlicher Beamter, der dieses Jahr schon 347 Fälle aufgeklärt hat. Der Minister ist begeistert und beschließt diesen Beamten mal zu besuchen. Als er das Zimmer des Stasu-Beamten betritt, sieht er einen ca. 50 Jahre alten Mann mit Bürstenhaarschnitt und 10-Tage Bart am Schreibtisch sitzen. Seine Hosenträger spannen sich über seinen runden Bauch und das Oberhemd liegt stramm an, so dass man Sorge haben könnte, dass die Knöpfe gleich abplatzen könnten. "Oh, Sie haben hier aber viele Fliegen!", sagt der Minister. Voller Stolz sagt der Stasu-Beamte: "Ja, genau 347 Stück, aber ich habe sie alle in Schutzhaft genommen!" Der Minister ist schwer begeistert. Das wäre doch der richtige Job für seinen Neffen, der im 30.zigsten Semester Jura studiert. Diese Abteilung braucht dringend noch einige weitere Stellen, da der Beamte total überarbeitet ist. Dieser Beamte ist wirklich sehr erfolgreich. Wenn man sich dagegen die Aufklärungsquote bei den Einbrüchen in NRW ansieht, die bei mageren 15 % liegt, dann ist das schon eine tolle Leistung. Auch die Beamten der Verkehrsüberwachung erzielen bei ihrem Blitzmarathon super Ergebnisse. In Köln wurden nach den 1200 Anzeigen in der Sylvesternacht 2015/16 sehr viele Straftaten aufgeklärt. Am Ende wurde sogar ein Straftäter verurteilt. Das war dann auch eine Aufklärungsquote die bei 0,1 % (1 Promille) lag. Im Landtag streiten sich dann die Parteien darum, wer was um welche Uhrzeit schon von den Abgeordneten wusste. Von den Opfern und den Tätern hört man sehr wenig. Die Täter sind ja auch fast alle nicht ermittelbar. Vielleicht waren es Außer-Irdische, die nach der Tat mit ihrem Raumschiff wieder abgefahren sind? Aus Amerika habe ich eine andere Geschichte gehört, die wohl wahr sein wird. In einer Kleinstadt in der Nähe der mexikanischen Grenze nehmen die Einbrüche immer mehr zu. Der Sheriff spricht dann mit dem Pastor. Als sich am Sonntag dann die Gläubigen in der Kirche versammelt, spricht dann nicht nur der Pastor, sondern auch der Sheriff. Der Sheriff erklärt den Bürgern, dass man gemeinsam etwas gegen die Einbrecher tun müsse. Deshalb müsse sich jeder Bürger eine Waffe kaufen. Wenn dann die Kirche zu Ende sei, könnte man dann zusammen üben. Das die Bürger von diesem Vorschlag begeistert sind, versteht sich von selbst. Einige Wochen später spricht der Sheriff dann wieder zu der Gemeinde. Die Einbruchzahlen sind im wahrsten Sinne des Wortes auf Null eingebrochen. Wenn alle zusammen anpacken, dann kann man viel erreichen. Im Herbst bin ich nach langer Zeit wieder mal nach Essen an der Ruhr gefahren. Als ich aus der Zufahrt in die öffentliche Straße einbog, fuhr ich über eine von zahlreichen Flicken heruntergewirtschafteten Straße. Ich kam an Parkplätzen vorbei auf denen sich der Unrat türmte: Gartenabfälle, Hausrat, Möbelteile, abgefahrene Reifen, Kleinmüll etc. Im Sommer konnte man diese Sachen fast nicht sehen, da die Herkulesstauden alles überwuchert hatte. Aber jetzt im Herbst und Winter sieht man alles was da so herumliegt. Rechts und links stehen gepflegte Einfamilienhäuser, die sich zum Teil hinter hohen Hecken oder Zäunen verbergen. In Essener Süden verdichtet sich die Bebauung. Im Zentrum stehen die Betonklötze und Glaspaläste. Weiter dahinter nähere ich mich dann Alten-Essen. Dicht bebaut, aber irgendwie trostlos und etwas herunter gekommen. Links steht der Turm einer 60ziger Jahre Kirche. Die Kirche ist längst abgerissen und umgefallene Tafeln kündigen seit Jahren einen Neubau an. Als ich auf einem mit Schlaglöchern übersäten Parkplatz aussteige höre ich irgendwelche komischen Geräusche, die aus einer nahe geliegenen Wohnung kommen. Ob es Musik ist oder ob eine Katze misshandelt wird, kann ich nicht unterscheiden. Es wird wohl doch so etwas wie Musik sein. Ein orientalisch aussehender Mann stürmt auf mich zu und fragt im gebrochenen Deutsch ob ich mein Auto verkaufen will. Nein. Will ich nicht. In einer Ecke des Parkplatzes sitzt eine Gruppe Männer. Sie trinken dort ihr Bier und sprechen miteinander. Leider kann ich nicht verstehen, was sie sagen. Vielleicht sind sie total betrunken, vielleicht sprechen sie eine mir unbekannte Sprache. Hinter der Eisenbahnbrücke ist eine Ampelanlage. In Mitte der Straße befindet sich eine Verkehrsinsel. Aus alten Palettenbrettern hat hier jemand so etwas ähnliches, wie das Brandenburger Tor nachgebaut. Die Bretter sind weiß angestrichen. Warscheinlich ist das so etwas wie Kunst und der Künstler ist in der gegenüberliegenden Kneipe verschwunden um seinen Triumpf zu feiern. Dönerläden, Handyläden, Spielhallen begleiten mich auf Schritt und Tritt dieser Fußgängerzone in Richtung Bahnhof. Dazwischen viele Leerstände. Alles ist voller Menschen. Leider verstehe ich ihre Sprachen nicht und nähere mich mit langen Schritten dem Bahnhof. "Hast du ein bisschen Kleingeld" fragt mich ein leicht ungepflegte Dame von vielleicht 35 Jahren. "Leider nein. Tut mir voll Leid!" sage ich. Da steht aber schon der nächste Fragesteller vor mir. Mit der gleichen Frage. Ein junger Mann, der aussieht als wäre er Schauspieler an irgendeinem Provinz-Schauspielhaus. Rechts und links sitzen Obdachlose mit Ihren Hüten. Je näher der Bahnhof kommt, desto gepflegter sieht die Fußgängerzone aus. Rechts kommt das Baedker-Haus. Ein Haus mit einer tollen Bruchsteinfassade und eingemeißelten Plastiken. Auch die alte Kirche mit ihrem Kreuzgang ist sehenswert. Da sehe ich auch schon den Bahnhof mit dem sehr bekannten amerikanischen Schnellrestaurant davor. Nur noch die Straße gekreuzt und schon bin ich da. An der Ampel sehe ich am rechten Rand einen Haufen liegen. Zuerst denke ich an Unrat, dann aber sehe ich, dass dort Menschen auf den kalten Pflastersteinen im Kreis sitzen. Sie rauchen gemeinsam eine Zigarette. Vielleicht sind es Indianer, die die Friedenspfeife rauchen? Ein junger Mann liegt entseelt mit verdrehten Gliedern neben ihnen. Seine Hose ist ihm halb heruntergerutscht, so dass sein weißes Hinterteil in den letzten Sonnenstrahlen glänzt. Später auf dem Rückweg liegt der Mann immer noch da. Auch die Indianer sitzen auch noch im Kreis zusammen. Die Straßenlaterne spendet ihnen Licht und schafft eine heimelige Atmosphäre. Wenn ich statt nach Essen nach Wuppertal fahre, dann ist es ähnlich, nur sehr viel trostloser. In Wuppertal-Elberfeld und -Barmen sieht es auch nicht anders aus. Nur ist alles noch sehr viel trostloser. In engen Einbahnstraßen (Wuppertaler Spezialität) drängen sich heruntergekommene Reihenmehrfamilienhäuser. Dazwischen immer wieder Leerstände oder Hausruinen in denen nur noch die Ratten wohnen. Vor der Wende war ich in Zwickau. Dort sah es damals in einigen Straßen sehr schlimm aus. Aber gegen Teile von Wuppertal Barmen und Elberfeld heute, war es noch recht ordentlich. Selbst gegenüber Teilen von Gelsenkirchen, Duisburg-Meiderich oder Bottrop-Süd fällt der Grad der Verwahrlosung doch sehr auf. Ich wüsste keine Stadt in Deutschland, die einen teilweise größeren Verwahrungslosungszustand hat wie Wuppertal. Sicher gibt es in Wuppertal auch viele schöne Stadtteile. Aber das Teile von Barmen und Elberfeld dermaßen verwahrlost sind, das muss doch nicht sein. Ich meine hier nicht die relativ gepflegten Einkaufzonen-Bereiche der ehemaligen Städte Barmen und Elberfeld sondern die sie umgebende Wohnbebauung. An Wuppertal zeigt es sich wie wichtig es ist, dass man selbst Hand anlegen kann. Wer selbst sein Haus anstreicht, kann auch mit wenig Geld schon viel erreichen. Solingen dagegen ist die heimliche Hauptstadt der Heimwerker. Jeder kann etwas und das sieht man in jeder Schrebergarten Siedlung und an vielen Häusern in Solingen. Manchmal höre ich, dass wenn man etwas sagt, was einem in diesem Land auffällt, dass das nichts bringt, da es unsere Regierenden nicht interessiert. Ich höre dann: "Die machen doch sowieso was ihnen gefällt und wenn ihnen jemand etwas sagt, dann sorgen sie schon dafür, dass er nichts mehr sagt." Kritik wird oftmals als etwas Negatives empfunden. Ich sehe das nicht so. Wenn mich jemand kritisiert oder wenn ich jemanden kritisiere so geschieht dies oftmals aus Interesse an dem Anderen. Wenn Niemand etwas sagt oder etwas Negatives sogar noch lobt, dann sorgt sein Desinteresse dafür das sich nichts ändert. Sein Lob führt dann am Ende noch zu einer weiteren Verschlechterung. Als ich vor Jahrzehnten in der damals noch existierenden DDR zu Besuch war konnte ich Vieles sehen, dass nicht in Ordnung war. Die Menschen mit denen ich dort sprach, sahen es auch, trauten sich aber nicht etwas zu sagen. Alles war ruhig und jeder sah das es sich von Jahr zu Jahr immer verschlechterte. Niemand hatte mehr ein Interesse an dem Staat, bis dass er dann 1989 einfach zusammenbrach. Was dort im Großen passierte kann man auch im Berufsleben kennenlernen. Vor vielen Jahren habe ich in einem sehr bekannten Werk in Bochum gearbeitet. Ich war neu dort und nur auf Zeit eingestellt. Viele Dinge vielen mir als Neuem sofort auf. Auf den Fluren hingen Briefkästen auf denen stand: "Für Verbesserungsvorschläge". "Oh", dachte ich, "was für ein fortschrittlicher Betrieb!" Nachdem ich einige Vorschläge abgegeben hatte, wartete ich gespannt auf die kommenden Dinge. Ich bekam eine neue Werbetasse. Meine Vorschläge wurden aber dermaßen abgeändert, dass ich heute noch nicht weis, ob es aufgrund meines Vorschlages geschah, da ich niemals wieder etwas davon hörte. Ich fürchte aber das meine Vorschläge absichtlich so umgesetzt wurden, da was darauf geschah keine Verbesserung sondern nur eine Verschlechterung darstellte. Als mein Vertrag dort auslief war ich froh und ich ging mit der Empfindung, dass dieser Betrieb keine große Zukunft mehr hat. Die Tasse landete auf dem Dachboden, aber als der Betrieb geschlossen und abgerissen worden war, bekam sie einen Ehrenplatz in meinem Küchenschrank. Immer wenn ich aus dieser Tasse trinke erinnere ich mich an den Tag, als der neue (angestellte) Chef einmal durch die Werkshallen ging. Zu seiner Begleitung sagte er, das er mal sehen wollte ob die faulen Schw... auch arbeiten würden. Er sagte, dass die Mitarbeiter nicht genug arbeiten würden und schimpfte vor sich hin. Diese freundlichen Äußerungen gingen wie ein Lauffeuer durch die Werkhallen. Nun ja. Der Fisch riecht vom Kopf. Als der Betrieb geschlossen wurde, wurde von dem Unternehmen behauptet, dass die Gewerkschaft Schuld an dem Untergang sei. Selbst im nachhinein wurde die Schuld immer noch bei Anderen gesucht. Ob ein Betrieb oder ein Staat untergeht liegt immer an den Herrschenden, aber nie bei seinen internen Kritikern. Kritik und Opposition sind immer Teil der Demokratie. Eine starke Regierung benötigt immer eine starke Opposition, da sonst das demokratische Gleichgewicht gestört ist und eine starke Regierung schnell diktatorische Züge entwickelt. In einem Betrieb kann man die Chefs nicht wählen. Der Chef herrscht und entscheidet. Handelt er klug so hat er Erfolg. Versagt er, geht der Betrieb kaputt. In einer Demokratie kann man eine schlechte Regierung abwählen. Somit ist man in einem solchen Staat immer diktatorischen Staaten im Vorteil. In den USA hat die Demokratie eine lange Tradition. Als in Europa noch Kaiser und Könige herrschten, konnten die Bürger der USA untaugliche oder verbrauchte Regierungshäupter abwählen. Viele Kriege wurden aufgrund verwandtschaftlicher Streitigkeiten der Kaiser und Könige untereinander, auf Kosten Ihrer Bürger durchgeführt. Bezahlt hat es am Ende immer der Bauer, der zusehen konnte, wie er trotz der Verwüstungen seiner Felder, genug Lebensmittel zu produzieren. Hungersnöte und Tod durch Verhungern war keine Seltenheit während oder nach einem Krieg, da der Bauer kein Zauberer ist. Wenn man in die Vergangenheit blickt, so halte ich es wichtig für Jeden offen auch tabuisierte oder unpopuläre Themen anzusprechen, da ein Staat in dem Niemand mehr etwas sagt auf Dauer nicht bestehen kann. Selbst ein kleiner Betrag von einer völlig unbekannte Person, wie mir könnte hilfreich sein. Auch, wenn man selbst nichts davon sieht oder keinen persönlichen Vorteil davon hat, sollte man sich um Verbesserungen bemühen. Privatverkauf: Keine Garantie und keine Rücknahme. Die Versandkosten setzen sich aus dem Verpackungsmaterial und den Fahrtkosten zur Post zusammen. An den Versandkosten kann ich nichts verdienen, da ich allein 28 km (14 hin und 14 zurück) zur Post nach Hattingen fahren muss. Die kleinen Landpoststellen sind leider alle geschlossen worden, so das ich immer in die Stadt fahren muss. Wem die Versandkosten zu teuer sind, der biete hier besser nicht mit und kaufe lieber bei jemand anders.

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